Vergleichstest

TechniSat DigiCorder HD S2

TechniSat DigiCorder HD S2

Bei TechniSat ist die Netzwerkfunktion, die andere erst später implementieren wollen, bereits Realität und für viele ein wichtiges Kaufkriterium. Tatsächlich ist hier nicht nur die komfortable Verwaltung von Tausenden gefundenen TV-Stationen leichter möglich, sondern TechniSat geht den letzten mutigen Schritt und kopiert fröhlich aufgenommene Sendungen über das Netzwerk SD wie HD. Dass sich das bei den vielen Gigabytes etwas hinzieht, lässt sich verschmerzen, wird man doch durch ein bei TechniSat kostenlos ladbares Verwaltungsprogramm belohnt, das die Filmdaten (kein HDTV) passend umwandelt, um sie direkt auf DVD zu brennen.

Technisat Digicorder HD S2

© Technisat Digital

Technisat Digicorder HD S2

Bei der Bedienphilosophie respektive Menüstruktur hat sich gegenüber den Vorgängermodellen nichts geändert. Das bietet den Vorteil, dass alte TechniSat-Hasen sofort mit dem Gerät zurechtkommen, wirkt aber altbacken klotzig.

Auch der TechniSat besitzt zwei Tuner, doch er verzichtet auf eine Durchschleiffunktion und die damit verbundene Möglichkeit während einer Aufnahme wenigsten einen Großteil der anderen Sender anschauen zu können, wenn nur eine Sat-Verbindung verfügbar ist. Auch die parallele Aufnahmefunktionen sind eingeschränkt und nicht so variabel wie bei Humax, Topfield und Homecast. Lobenswert ist TechniSats hauseigene Senderverwaltung isipro. Wenn sich Sendefrequenzen ändern, neue Stationen hinzukommen oder eingestellt werden lässt sich sehr einfach die Senderliste aktuell halten - größtenteils vollautomatisch. TechniSats Programmführer SFIplus sammelt nicht die Daten der einzelnen Transponder, sondern wird (nachts) als kompletter Datensatz geladen. So sind alle Programminfos immer schnell verfügbar.

TechniSat EPG

© Roland Seibt

TechniSat sendet seinen eigens redaktionell aufbereiteten EPG ?SFIplus?, der sogar Szenenbilder enthalten kann.

Der TechniSat ist auch in einer empfehlenswerten 500-GByte-Variante für 750 Euro erhältlich und hat als einziger Teilnehmer ein Entschlüsselungsverfahren fest integriert: Conax. Passend zum Pay-Radio Techni-Radio (20 Euro im Jahr für 15 Stationen) wird eine Schnupper-SmartCard mitgeliefert.

 

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