Vergleichstest

Test: Technisat MultyVision 46 ISIO

Technisat MultyVision 46 ISIO

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Technisat MultyVision 46 ISIO - € 3.500

Technisat MultyVision 46 ISIO im Test

Der stolze Preis des TechniSat-Fernsehers ergibt sich aus der fulminanten Ausstattung. Er hat zwar keine 3D-Technik intus, dafür aber einige einzigartige Features. So bietet er eine Fülle von Netzwerk-Anwendungen, die dank seines leistungsfähigen Prozessors auch noch rasend schnell ausgeführt werden. Die eingebaute Festplatte ist Aufnahmemedium und Medienspeicher für weitere Netzwerkdienste zugleich.

Pro

  • ausgefeilte Netzwerk-Funktionen
  • schnelles Bildmenü
  • Web-Interface

Contra

  • Blickwinkel-Abhängigkeit
  • spielt keine AVCHD-Dateien ab

Als einziger Testkandidat liest der TechniSat nicht nur die Verzeichnisse eines DLNA-Servers, er kann auch freigegebene Windows-Ordner aufrufen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man keinen DLNA-Server hat oder kaufen möchte.

Zudem kann er Dateien ins und vom Netzwerk kopieren. Und er fungiert auch selbst als DLNA-Server. Jeder andere DLNA-Client kann damit die gespeicherten Aufnahmen von der Platte aufrufen. Ein PC kann unverschlüsselte Aufnahmen auch von dort aus weiterverarbeiten.

Der TechniSat MultyVision liest so gut wie alle Dateiformate. AVCHD-Dateien spielte er allerdings nicht ab.

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Technisat MultyVision 46 ISIO - € 3.500

Top bei Empfangstechnik und Ton

Seine Empfangstechnik ist standesgemäß auf höchstem Niveau. Der doppelte Sat-Tuner lässt sich für alle erdenklichen Sat-Konfigurationen einstellen. Bei der Installation lädt er eine redaktionell bearbeitete Senderliste (ISIPRO) herunter. So erspart sich der Zuschauer Sortierarbeit.

Grandios verlief auch der Tontest. Die beiden 25-Watt-Endstufen des TechniSat MultyVision 46 ISIO lieferten genug Druck, um selbst Filmton effektvoll in Szene zu setzen.

Im Bildtest stellte das Messlabor einen etwas geringeren Schwarzwert fest. Dadurch wirkten dunkle Motive nicht so fein gezeichnet wie bei der Konkurrenz. Auch die Winkelabhängigkeit war nicht auf Top-Niveau.

Besser schnitt der TechniSat dagegen bei der Ausleuchtung ab. Seine 200-Hertz-Technik sorgte für eine angenehm weiche Bewegungswiedergabe. Mitunter schlichen sich aber auch hier Bewegungs-Artefakte ein.

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