Vergleich

TCL U40S6806S im Test

TCL U40S6806S

© TLC

Der TCL U40S6806S

Pro

  • solider Kontrast
  • Stromverbrauch
  • liest viele Video-Formate

Contra

  • lange Umschaltzeit
  • kein 5GHz-WLAN
  • träges Menü
  • kein Recording

Fazit

Video Magazin Testurteil: gut, Preis/Leistung: überragend

Der Preisbrecher dieses Tests kommt von TCL. Und auf den ersten Blick liest sich seine Ausstattungsliste wie die eines Mittelklasse-Fernsehers. Allen voran das flotte UHD-Panel mit Upscaling-Funktion. Darüber hinaus gibt es noch vier HDMI-2.0-Eingänge, die 4K-Signale mit 60 Hertz Bildwiederholfrequenz entgegennehmen, zwei USB-Buchsen, von der eine gar nach Standard 3.0 arbeitet, als auch der implantierte Triple-Tuner, der sich für zukünftige DVB-T2-Ausstrahlungen kompatibel zeigt.

Netzwerkfunktionen sind ebenfalls reichlich an Bord: Netzwerkbuchse, WLAN und den dadurch möglichen Anwendungen HBBTV, DLNA-Wiedergabe und viele weitere TV-Apps. Steigt man jedoch tiefer in die TV-Konfiguration ein, offenbaren sich dann doch einige Ausstattungslücken: So zeichnet er nicht auf eine USB-Festplatte auf, besitzt keinen 5-Gigahertz-WLAN-Transponder und wichtige VoD-Dienste wie etwa Amazon und Maxdome fehlen. Immerhin ist Netflix ins Bildschirmmenü integriert. Apropos: Warum man beim Schauen von Netflix-Filmen die Bildeinstellungen nicht ändern kann, bleibt ein Geheimnis der TCL-Entwickler.

Eile mit Weile

Die Navigation im Bildschirmmenü fordert vom Anwender gelegentlich etwas Geduld, da die Reaktion auf dem Bildschirm mitunter auf sich warten lässt - so auch beim Stöbern im DLNA-Netzwerk. Immerhin las er im Praxistest nahezu alle Testdateien.

Von den wichtigen Codecs verweigerte er lediglich die Wiedergabe von DTS-Tonspuren. Für Smartphone-Anwender stellt TCL die Apps nScreen und GuideOn bereit. Erstere befehligt den Fernseher und schickt Medien auf die Mattscheibe. GuideOn bietet einen umfassenden Überblick über das laufende TV-Programm.

Bei seinen visuellen Fähigkeiten gab es viel Licht, aber auch viel Schatten. In dunklen Filmszenen etwa fehlte es ihm an Durchzeichnung, denn im Schwarz kam er nicht so weit herunter wie die Konkurrenz. In helleren Bildbereichen war sein Kontrast dagegen gar nicht mal so schlecht. Auch Farben wirkten knackig und lebendig. UHD-Motive und Fotos stellte er scharf in Szene, bewegte Motive zeigen jedoch im Film-Mode oft Artefakte.

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