Asus Memo Pad HD 7, Tolino Tab 7 & Co.

Günstige Android Tablets - was taugen die billigen iPad- und Nexus-Klone?

Ein guter Teil aller verkauften Android-Tablets geht inzwischen auf das Konto günstiger Geräte, wie dem Asus Memo Pad HD 7, Tolino Tab 7 & Co. im Kompaktformat. Aber lohnt sich das Sparen hier wirklich? Wir stellen die Preisbrecher auf den Prüfstand.

Wie gut sind die billigen Android-Tablets wirklich? Wir haben sie getestet.

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Wie gut sind die billigen Android-Tablets wirklich? Wir haben sie getestet.

Wenn von Tablets mit 7- oder 8-Zoll- Display die Rede ist, dann denkt man erst mal an die Flaggschiffe dieser Kategorie wie etwa das iPad Mini von Apple oder das Google-Tablet Nexus 7, das diesen Formfaktor bei den Android-Tablets erst populär gemacht hat.

Aber für ein iPad Mini mit Retina Display muss man mindestens 390 Euro auf den Tisch eines Apple-Store legen, und auch das aktuelle Nexus 7 ist mit mindestens 230 Euro auch nicht unbedingt ein Schnäppchen.

Die acht Android-Tablets, wie Asus Memo Pad HD 7, Tolino Tab 7" und Co. mit 7- oder 8-Zoll- Screen in unserem Testfeld belasten das Budget mit Preisen zwischen 80 und 150 Euro, da sie schon erheblich weniger bieten und dabei trotzdem über eine ordentliche Ausstattung mit mindestens einem Dual- Core-Prozessor und wenigstens acht GByte eMMC-Flash als Massenspeicher verfügen.

Zudem bieten die Tablets im Test durch die Bank gute Displays mit wenigstens 1024 x 768 Bildpunkten und einem IPS-Panel. So bieten sie aus allen Blickwinkeln ein gutes Bild ohne verfälschte Farben. Als Betriebssystem ist entweder Android 4.1 oder 4.2 installiert, in jedem Fall mit vollem Zugriff auf alle Google-Dienste und den Play-Store. Es gibt zwar auf dem Markt auch Android- Talets, die noch weniger kosten, aber hier muss man sich dann mit Display-Auflösungen von 1024 x 600 oder gar nur 840 x 480 Bildpunkten zufriedengeben.

Hier ist der Massenspeicher bei dieser ganz niedrigen Preisklasse oft nur vier GByte groß und auch als Arbeitsspeicher sind häufig nur 512 MByte RAM vorhanden, die Prozessorleistung ist in der Regel auch niedriger. Zudem kommt hier oft ein nicht lizenziertes Android ohne Google-Dienst zum Einsatz.Durch die Mindestauflösung von 1024 x 768 Bildpunkten als Vorgabe für unseren Test fällt allerdings auch das beliebte Samsung Galaxy Tab 3 7.0 durchs Raster, das die restlichen Kriterien erfüllen würde.

Denn das Dual-Core-Tablet für 100 Euro liefert nur 1024 x 600 Pixel. Das größere und von den Spezifikationen passende Galaxy Tab 3 8.0 ist dagegen mit 190 Euro zu teuer für unser Testfeld.

Testverfahren Tablets

Testverfahren Tablets

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Testverfahren Tablets

Die Ausstattung geht mit 30 Prozent in die Wertung ein. Zu ihr zählen das Display, Arbeits- und Massenspeicher sowie die Schnittstellen und die Kommunikations- Hardware. Auch Besonderheiten wie Taschen oder Adapterkabel bringen Punkte. Für die Leistungsmessung (30 Prozent) nutzen wir eine Reihe von Browserbenchmarks, AnTuTu und den 3DMark Ice Storm von Futuremark. Daneben gehen noch die Mobilität (30 Prozent) mit Akkulaufzeit im Futuremark Peacekeeper, das Gewicht sowie die Verarbeitung und die Art und Laufzeit der Garantie in die Gesamtwertung mit 10 Prozent ein.

Asus MeMo Pad HD 7

Asus stellt für Google die 7-Zoll-Tablets der Nexus-Serie her. Daher wundert es nicht, dass das Memo Pad HD7 an das erste Google Nexus 7 erinnert. Das Asus Memo Pad HD7 bietet ebenfalls ein IPS-Panel mit 1280 x 720 Pixeln. Als Prozessor kommt allerdings ein MediaTek MTK 8125 mit vier Kernen zum Einsatz. Mit seinem im Prozessor integrierten PowerVR SGX544 ist das Asus- Tablet in der 3D-Leistung sogar noch einen Tick besser als ein Tegra-3-Tablet, wie etwa das HP Slate 7 Plus, das ebenfalls in diesem Vergleichstest antritt. Das Asus erzielt im 3DMark Ice Storm Unlimited 3156 Punkte gegenüber 2826 Zählern beim HP-Tablet. Beim Systembenchmark AnTuTu, der verschiedene Bereiche wie Speicherzugriffe oder Gaming abdeckt, belegte das Asus dagegen den letzten Platz.

Überzeugt hat uns das Asus bei der Akkulaufzeit. Es hält fast acht Stunden durch und ist dabei mit 305 Gramm auch nicht übermäßig schwer.

Mit 150 Euro liegt das Asus am oberen Ende unserer Preisrange, die Ausstattung ist mit einem GByte RAM, 16 GByte Flash, Bluetooth und einem GPS-Empfänger umfangreich. Ein HDMI-Ausgang fehlt dem Memo Pad allerdings. Daher kann der Displayinhalt nur drahtlos via Miracast auf einen Monitor oder TV-Gerät mit passendem Empfänger gebracht werden.

Die 5MP-Kamera ohne Blitz im MeMo Pad liefert bei guten Lichtverhältnissen eine ordentliche Bildqualität. Die Qualität des glatten, in verschiedenen Farben erhältlichen Kunststoffgehäuses ist für die Preisklasse passabel. Auf der Rückseite des Tablets sind auch die Stereolautsprecher integriert. Da sie auf der Schmalseite angeordnet sind, geht der Stereoeffekt allerdings verloren, wenn man das Tablet im Querformat hält.

Blaupunkt Endeavour 800 QC

In der Vergangenheit war Blaupunkt eher für Autoradios bekannt, seit einiger Zeit ist die Firma aber auch als Anbieter von Android- Tablets aktiv. Das Endeavour 800 QC orientiert sich mit seinem 8-Zoll-Display im 4:3-Format beim Formfaktor am iPad Mini, auch die Auflösung entspricht mit 1024 x 768 Bildpunkten der ersten Ausgabe des Apple-Tablets. Allerdings bringt das Android- Tablet von Blaupunkt mit 425 Gramm ein gutes Stück mehr auf die Waage, es ist auch das schwerste Gerät im Test. Dafür ist es mit seinem Alu-Gehäuse sehr solide, und es liefert mit seinem 5100-mAh-Akku eine ordentliche Akkulaufzeit von 5,5 Stunden unter voller Last.

Blaupunkt Endeavour 800 QC

© Blaupunkt

Das in Alu gekleidete Blaupunkt Endeavour ist schwer, aber dafür solide. Mittels Micro-HDMI kann es sich auch mit TV oder Monitor verbinden.

Das 140-Euro-Gerät verfügt nur über 8 GByte Flash, die allerdings wie bei allen anderen Tablets im Testfeld per Micro-SDKarte erweitert werden können, und auch GPS fehlt. Die beiden Kameras genügen nur einfachen Ansprüchen. Die Gesamtleistung des mit einem Allwinner A31s bestückten Blaupunkt ist insgesamt befriedigend.

Der Vierkern-ARM-Prozessor läuft im Endeavour mit 1,2 GHz Taktfrequenz und hat als Grafikeinheit den PowerVR SGX544MP2 mit acht Kernen integriert. Bei der 3D-Leistung verhilft sie dem Endeavour zum höchsten Wert im Test, es erzielt 4556 Punkte im 3DMark. Allerdings ist ein aktuelles Google Nexus 7 in dieser Disziplin etwa 2,5 mal so schnell. Die Performance des Blaupunkt reicht bei dieser Auflösung aber auch für flottere 3D-Spiele aus. Für Stereosound muss man beim Blaupunkt allerdings auf einen Kopfhöhrer zurückgreifen, da auf der Rückseite des Tablets nur ein kleiner Mono- Speaker sitzt.

Die rückseitige 2-MP-Kamera und die VGAKamera für Videochats im Endeavour liefern nur eine sehr bescheidene Qualität. Ein Pluspunkt ist dagegen die Vollversion von Softmaker Office 2012 im Lieferumfang, das Office-Paket kostet sonst immerhin 28 Euro. Praktisch ist auch das OTG-Adapterkabel, das USB-Geräte mit der Micro-USB-Buchse des Tablets verbindet.

Colorfly E781 Q1

Mit einem Preis von knapp 100 Euro ist das 7-Zoll-Tablet Colorfly E781 Q1 eines der günstigsten Geräte in unserem Vergleichstest. Das mit 240 Gramm sehr leichte Tablet wird ebenso wie das Blaupunkt Endevour durch einen Allwinner A31s angetrieben, allerdings arbeitet der Vierkern-Prozessor im Colorfly nur mit einem GHz Taktfrequenz, was sich auch bei den Leistungswerten bemerkbar macht.

Colorfly E781 Q1

© Colorfly

Das flache Kunststoffgehäuse sorgt beim Colorfly E781 Q1 für ein geringes Gewicht. Aber es ist nicht besonders verwindungssteif und wird zudem bei der Nutzung des Tablets recht warm.

Trotzdem liefert das Leichtgewicht insgesamt noch eine befriedigende Gesamtleistung und ist bei Spielen relativ flott. Der niedrige Preis und das geringe Gewicht machen sich aber bei der Gehäusequalität, der Ausstattung und der Akkulaufzeit bemerkbar. Das glatte weiße Kunststoffgehäuse des mit acht GByte Flash bestückten E781 Q1 ist nicht gerade stabil und wird zudem bei längerer Laufzeit des Tablets auch recht warm.

Bei der Ausstattung hat Colorfly nicht nur auf Bluetooth verzichtet, sondern auch noch auf Tasten für die Lautstärkeregelung sowie auf eine rückwärtige Kamera. Das größte Manko des Colorfly ist aber die mit 117 Minuten niedrigste Akkulaufzeit im Testfeld. Sie wird in Shop-Bewertungen auch von etlichen Käufern des Tablets kritisiert, es handelt sich also nicht um ein isoliertes Problem unseres Testgeräts.

Das wie bei den anderen Tablet spiegelnde 7-Zoll-Display mit 1280 x 800 Bildpunkten ist auch bei maximaler Helligkeit relativ dunkel, der Bildschirminhalt ist unter freiem Himmel bei Sonnenlicht nur mit Mühe erkennbar.

Colorfly S782 Q1

Das zweite Colorfly in unserem Test ist das Colorfly S782 Q1 mit 8-Zoll-Display. Es orientiert sich beim Formfaktor ebenso wie das Blaupunkt Endeavour am iPad Mini, sein IPS-Panel stellt ebenfalls 1024 x 768 Bildpunkte dar. Mit 140 Euro ist das S782 Q1 etwas teurer als das E781 Q1, dafür aber auch mit 16 GByte Flash als Massenspeicher und zwei Kameras besser ausgestattet. Bluetooth fehlt allerdings auch beim S782 Q1.

Die Qualität der rückseitigen 2-MP-Kamera reicht selbst für Schnappschüsse nur bedingt aus. Als Prozessor dient auch hier der Allwinner A31s. Die Akkulaufzeit des S782 Q1 war im Test mit 204 Minuten zwar auch nur ausreichend, aber deutlich länger als beim 7-Zöller. Hier macht sich der mit 3450 mAh größere Akku bemerkbar, das E781 Q1 verfügt nur über einen 2300-mAh-Stromspeicher.

Der in ein Alugehäuse verpackte S782 Q1 bringt dafür auch 354 Gramm auf unsere Laborwaage.

HP Slate 7 Plus 4200eg

HP hat das Slate 7 Plus Ende 2013 als Nachfolger des Slate 7 mit Mediatek-Prozessor vorgestellt. Im Slate 7 Plus ist nun ein Nvidia Tegra 3 für die Bereitstellung von Rechen- und 3D-Leistung zuständig.

Der Quad-Core- Prozessor mit zusätzlichem Stromsparkern ist zwar nicht mehr ganz taufrisch, sorgt aber für eine im Vergleich zu anderen günstigen ARM-Prozessoren immer noch ordentliche Leistung. Ausgerechnet die integrierte GeForce-ULP-Grafikeinheit ist nicht mehr ganz konkurrenzfähig, wie die 2628 Punkte im 3DMark belegen, das HP-Tablet liegt hier nur im Mittelfeld unseres Tests. Gut ist die Akkulaufzeit unter Last mit fast sechs Stunden. Mit 342 Gramm ist das Slate für einen 7-Zöller allerdings vergleichsweise schwer.

Slate 7 Plus von HP

© HP

Das Slate 7 Plus von HP verfügt über eine der besseren Kameras unter den günstigen Tablets.

Der Flash-Speicher ist beim HP nur 8 GByte groß, und auch ein HDMI-Ausgang fehlt. Dafür ist aber ein GPS-Empfänger an Bord. Die auf der Rückseite des mit einem Zentimeter relativ dicken und etwas nachgiebigen Kunststoffgehäuses eingelassene 5-MP-Kamera reicht für Schnappschüsse bei guten Lichtverhältnissen aus. Das 7-Zoll-Display mit 1280 x 800 Bildpunkten ist hell und daher auch unter freiem Himmel halbwegs ablesbar.

Prestigio MultiPad 2 Pro Duo

Mit einem Straßenpreis von 79 Euro ist der 7-Zöller MultiPad 2 Pro Duo von Prestigio das günstigste Tablet im Test. Der Amlogic-AML8726- MX-Prozessor rechnet zwar nur mit zwei ARM-Kernen, hält aber bei den meisten Benchmarks noch ganz gut mit.

Nur bei der 3D-Leistung belegt er mit 1894 Punkten im 3DMark den letzten Platz, anspruchsvollere 3D-Games wie Asphalt 8 bewältigt die Mali-Grafik nicht mehr flüssig. Die Akkulaufzeit des mit 360 Gramm vergleichsweise schweren Prestigio-Tablets ist mit etwa drei Stunden unter Last ausreichend, sie ist immerhin deutlich besser als beim 7-Zöller von Colorfly.

Prestigio MultiPad 2 Pro Duo

© Prestigio

Trotz des niedrigen Preises von 80 Euro ist beim Prestigio eine Tasche dabei.

Der Massenspeicher ist ebenfalls acht GByte groß, und auch Bluetooth und ein Micro-HDMI-Ausgang fehlen in der Ausstattungsliste. Ein Pluspunkt des günstigen Tablets ist das solide Leichtmetall- Chassis, und auch eine rückseitige Kamera ist eingebaut. Mit ihrem 2-MP-Sensor ist die Bildqualität allerdings bestenfalls für Schnappschüsse ausreichend. Ein nettes Extra ist die Lederhülle, in der das Tablet beim Transport vor Kratzern geschützt ist.

Tolino Tab 7"

Das von der Telekom entwickelte und von TrekStore hergestellte Tolino Tab 7" wird über Buchhändler wie Bertelsmann, Hugendubel, Thalia oder Weltbild vertrieben. Daher wird der Benutzer auch durch eine eigene Oberfläche begrüßt, die einen schnellen Zugriff auf E-Books, Musik und Videos erlaubt.

Anders als bei den Amazon- Tablets liegt beim Tolino unter der Oberfläche aber ein herkömmliches Android 4.2.2 mit vollem Zugriff auf die Google-Dienste und den Play-Store. Das 7-Zoll-Display des 150 Euro teuren Tolino bietet mit 1440 x 900 Bildpunkten die höchste Auflösung im Testfeld, auch die Qualität des IPS-Panels überzeugt. Die maximale Helligkeit reicht aber an das HP nicht heran, dafür verfügt das Tolino über einen Sensor für eine automatische Helligkeitsanpassung. Auch ein GPS-Empfänger und ein Micro-HDMI-Ausgang sind an Bord. Daneben unterstützt das Tablet auch Miracast.

Tolino Tab 7

© Tolino

Das Gehäuse des Geräts ist stabil und griffig, eine zweite Kamera fehlt dem Buchhändler-Tablet.

Als einziges Tablet im Test liefert der Tolino auch ohne Kopfhöhrer einen ordentlichen Sound, das Display wird von zwei relativ voluminösen Lautsprechern flankiert, die Stereo liefern, wenn man das Tablet im Querformat benutzt.

Das stabile Kunststoffgehäuse ist geriffelt und liegt gut in der Hand, eine Kamera für Schnappschüsse fehlt, lediglich eine Frontkamera ist eingebaut. Bei der Leistungswertung setzt sich der mit einem Rockchip 3188 und 16 GByte Flash bestückte Tolino an die Spitze des Testfelds, nur bei 3D-Spielen ist er etwas langsamer, als die Geräte mit dem Allwinner A31s als Prozessor.

Mit einer sehr guten Akkulaufzeit von 7,3 Stunden beim Dauerbetrieb muss er sich in dieser Disziplin nur vom Asus-Tablet geschlagen geben. In der Praxis, etwa beim Lesen von E-Books, reicht der Stromspeicher für etwa 12 Stunden aus, zum Lieferumfang gehören auch einige vorinstallierte Bücher im Wert von etwa 30 Euro. Der Kooperationspartner Telekom steuert noch einen Gratiszugang zu allen Telekom-Hotspots bei.

TrekStore SurfTab Ventos 7.0 HD

Das schlanke 7-Zoll-Tablet SurfTab Ventos 7.0 HD ist neben dem Prestigio MultiPad 2 Pro Duo das zweite Gerät mit dem AML8726- MX als Prozessor. Daher liegt auch die Leistung auf ähnlichem Niveau. Bei der Akkulaufzeit gibt das schlanke und 260 Gramm leichte Tablet allerdings schon nach 145 Minuten auf.

SurfTab Ventos 7 HD von TrekStor

© TrekStor

Das SurfTab Ventos 7 HD von TrekStor bietet neben den Micro-USB-Port auch einen Micro-HDMI-Ausgang. Das schlanke Gehäuse besteht aus stabilem Leichtmetall.

Der Kaufpreis für das Ventos 7.0 liegt mit 110 Euro ein gutes Stück über den 80 Euro für das Prestigio-Tablet, allerdings ist der Flash-Speicher beim TrekStor mit 16 GByte doppelt so groß dimensioniert und auch ein Bluetooth-Modul und eine Micro- HDMI-Buchse sind vorhanden. Die beiden Kameras, eine mit VGA-Auflösung in der Front und eine in der Rückseite des stabilen Alu-Gehäuses mit 2-Megapixel- Sensor, genügen bei der Bildqualität nur sehr bescheidenen Ansprüchen.

Fazit: Ganz billig lohnt sich nicht

Der unangefochtene Spitzenreiter in unserer Wertung für kompakte und günstige Android-Tablets ist das Tolino Tab 7". Zwar kann es mit kostspieligen 7- oder 8-Zöllern vom Schlage eines Nexus 7, Kindle Fire HDX oder dem aktuellen Apple iPad Mini nicht mithalten, gemessen an seinem Preis von 150 Euro bietet es aber eine ganze Menge.

Mit seiner hohen Display-Auflösung, der insgesamt höchsten Leistung im Testfeld und einer langen Akkulaufzeit verdient es sich als einziges Gerät im Test die Note "Sehr gut". Das Einzige, das dem Tablet für Lesefreunde noch fehlt, ist eine Kamera für Schnappschüsse.

Die bieten die beiden Tablets von Asus und HP, die punktgleich den zweiten Platz in unserem Test belegen. Sie zeigen dass es auch unter den günstigen Tablets erhebliche Unterschiede gibt und dass man auch hier mindestens 140 Euro ausgeben muss, um ein insgesamt gutes Gerät zu bekommen.

Wenn man wirklich nicht mehr Geld als 80 Euro ausgeben will, dann ist unser Preistipp die richtige Wahl: Das Prestigio MultiPad 2 Pro Duo ist gut verarbeitet und gemessen am Preis auch ordentlich ausgestattet.

Download: Tabelle

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