Heimkino

5 Subwoofer im Vergleichstest

Fünf Basswürfel aus verschiedenen Welten stellen sich dem Vergleich. Von 400 bis 3000 Euro reicht die Breite des Testfeldes. Klar, dass es dabei Unterschiede gibt. Vor allem aber gibt es Überraschungen.

Elac SUB 2090

© Elac

Der aufwendig aufgebaute Elac-Woofer hat nicht nur die üblichen Cinch-, sondern auch symmetrische XLR-Eingänge.

Natürlich ist es nicht fair, im Test einen 400-Euro-Subwoofer wie den Klipsch R-10 SW gegen einen 3000 Euro teuren Elac zu hören. Haben wir auch nicht direkt gemacht, zumindest nicht direkt mit der Absicht, nur den besten zu ermitteln. In diesem Testfeld mit Teilnehmern von Klipsch, Elac, Sumiko, SVS und Velodyne wollen wir in erster Linie die interessantesten aktuellen Angebote aus unterschiedlichen Klassen vorstellen und schauen, was man für den jeweiligen Preis geboten bekommt. Und da wird die Sache dann richtig spannend, zumal - und das ist vorab schon mal eine gute Nachricht - keiner der Probanden aus dem Rahmen fiel, sich als Brüllwürfel oder besser gesagt Bollerkiste erwies.

Guter Ruf eilt voraus

Doch das darf man eigentlich auch bei der illustren Herstellerrunde voraussetzen, denn alle genießen einen exzellenten Ruf und sind im Fall von Velodyne oder SVS sogar Subwoofer-Spezialisten. Hinter dem Sumiko S.9 steht gar eine Kooperation von Sonus faber, dem elitären italienischen Lautsprecher-Spezialisten und Sumiko, der amerikanischen Tonabnehmer-Institution. SVS verdankt seine Bekanntheit in den USA, wo das junge Unternehmen mit seinen Subwoofern wirklich eine ganz große Nummer ist, vor allem einem exzellenten Preis-Leistungsverhältnis.

Die Kandidaten

Die in zwei Linien mit Fokus auf Musik- oder Heimkino-Anwendungen angebotenen Bass-Module sind so scharf kalkuliert, dass sich ihr Preis nur durch Direktvertrieb realisieren ließ - ein Vermarktungskonzept, das die Amerikaner auch auf Deutschland übertrugen.

Damit liegen sie preislich näher am günstigen Klipsch als am monetären Mittelfeld, während sich klanglich die Verhältnisse - so viel sei schon vorab verraten - umkehrten. Der Klipsch R-10 SW und der SVS SB-1000 sind aber nicht nur die günstigsten Woofer im Test, sondern auch die kompaktesten. Damit düfte ihr Abschneiden alle interessieren, die Limits in Platz und Budget gegenüber stehen. Aber es gibt noch ganz andere Kriterien. Etwa Pegel. Doch selbst da spielt neben dem Elac überraschenderweise auch wieder der SVS ganz vorne mit.

Es zeigte sich auch ein klarer Trend, den Velodyne mit seiner Einmessautomatik anheizte. Hier geht es um optimale Anpassung an den Hörraum und perfekte Handhabung durch Fernbedienung - ein Punkt, den die Amerikaner mit Elac unter sich ausmachen. Die Kieler kontern mit einer App, die mit dem Smartphone-Mikrofon einmisst. Doch der Wireless-Konnektivität des mit Transmitter-Blackbox und integriertem Empfänger ausgelieferten Velodyne Wi-EQ10 muss sich auch der Elac SUB 2090 geschlagen geben. Dieser Vergleich bietet also nicht nur vom Preis her für jeden etwas.

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