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Standpunkt

Aus dem Messlabor

Das Spektrum der einzelnen Kandidaten entlarvt sie allesamt als LCD-TVs mit LED-Rückbeleuchtung. Der Anteil und die Intensität der einzelnen Farben führen zu den unterschiedlichen Ausformungen des Spektrums.

Die Anordnung der LEDs an den Ecken sorgt im Gegensatz zur herkömmlichen Röhren-Rückbeleuchtung zu teils schlecht ausgeleuchteten Bereichen auf der Bildfläche (siehe unten). Der Vorteil der LED-Technik: Die Panels lassen sich präziser ansteuern und haben auch kürzere Schaltzeiten.

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LG besticht besonders mit seinem genauen Farbtemperaturverlauf. Die Farben stimmenauch relativ gut. Sein Gamma könnte besser mit der Referenzkurve…

Ausleuchtung:

Über das Fehlfarbenbild lassen sich schlecht ausgeleuchtete Mattscheiben schnell entlarven. Besonders LG hat eine Schwäche im oberen Viertel, auch Sharp flaut zum Rand hin ab. Hier bietet der Toshiba die beste Leistung.

Strommessung:

Sie erfolgt in drei Stufen. Zunächst wird der minimale Stromverbrauch mit Lichtsensor und Öko-Modus erfasst. Anschließend werden Sparschaltungen deaktiviert und der maximale Leistungsbedarf gemessen. Um einen Vergleich mit anderen Bildsystemen ziehen zu können, wird der ISO-Verbrauch über die Dauer eines Testvideos erfasst.

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Standpunkt

Analog zum olympischen Motto "höher, schneller, weiter" könnte das Motto der 2010er-Serien "größer, flacher, sparsamer" lauten. Das sind schon mal gute Aussichten. Die Auswahl der Testgeräte in diesem Feld zeigt, dass bei ähnlichem Preis die Geräte doch sehr unterschiedlich sein können. Das betrifft aber hauptsächlich die Ausstattung.

Sharp setzt weniger aufs Internet als vielmehr auf Timeshift Recording, was besonders Kunden interessieren dürfte, die kein Internet haben. Samsung überzeugt mit einfacher Bedienung und schnellen Applikationen im Netz. Sonys Stärken liegen im Video-Streaming, vor allem beim Fußball. Toshiba wiederum setzt im Netzwerk Akzente.

LG brilliert mit einem stimmigen Gesamtkonzept und konnte so den Testsieg einfahren. In der Bildqualität haben alle in den Einzeldisziplinen ihre Stärken und Schwächen. Unterm Strich lagen sie dann doch nicht so weit auseinander. Trotz Mängeln in der Ausleuchtung brachte es der Sharp im Bild auf die Spitzenposition.

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