Hardware-Test Smartphones

Sony Ericsson Vivaz

Sony Ericsson Vivaz

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© PC Magazin

Das Sony Ericsson Vivaz

Mit den abgerundeten Kanten und dem gebogenen Rücken erinnert das Sony Ericsson Vivaz an das alte iPhone 3GS. Es wirkt viel kleiner als ein Blackberry Storm 2 oder ein Nokia X6. Mit 97 Gramm ist es auch deutlich leichter, es verfügt aber dennoch über ein stattliches Display mit 3,2 Zoll Diagonale. Das Besondere an diesem Smartphone ist seine Filmkunst. Videos dreht man mit dem Vivaz in HD-Auflösung (1280x720 Bildpunkte).

Die volle Größe der Filmstreifen wird man aber erst am TV oder am Rechner-Bildschirm genießen können, da der transmissive Touchscreen 360x640 Bildpunkte darstellt. Pfiffig: Das Vivaz hat zwei Auslöseknöpfe - einen für die Videoaufzeichnung und einen für digitale Stillbilder. Das integrierte Kameramodul erlaubt viele Einstellungen: deSelbstauslöser, Weißabgleich, Bildstabilisator und Effekte.

Vermisst haben wir allerdings eine Automatikfunktion für die Leuchte. Man kann den "Blitz" nur entweder ein oder ausschalten - und es handelt sich auch nicht um einen Xenonblitz wie bei vielen anderen Modellen von Sony Ericsson. Erstaunlich gut gelingen die Videoaufzeichnungen. 24 Bilder pro Sekunde zeichnet das Vivaz auf.

Der Autofokus arbeitet bei der Schärfenachführung recht flott und die Qualität der Videos wird erst bei widrigen Lichtbedingungen merklich schlechter, dann nimmt insbesondere das Bildrauschen sichtbar zu.

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© PC Magazin

Sony Ericsson stellt dem Vivaz zahlreiche Kamerafunktionen anheim. Zudem kann das Vivaz Videos im HD-Format aufzeichnen.

Als Surfboard ist man mit dem Vivaz gut unterwegs - WLAN und HSDPA (7,2 MBit/s) dienen als Internetzugang und für das flotte Versenden von großen Filmdateien gibt es sogar den schnellen Datenversender HSUPA mit theoretischen 2 MBit/s Upload-Speed.

Netzwerkern steht ein Twitter- und ein Facebook-Client zur Verfügung. Bilder können direkt aus der Kamerafunktion oder aus der Galerie ins Social-Network hochgeladen werden. Das vorinstallierte Quickoffice erlaubt das Betrachten von Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumenten. Wer diese bearbeiten will, muss auf die Vollversion upgraden.

Sony Ericsson hat in punkto Speicherkarten ein Einsehen und bietet nun auch den gängigen microSD-Kartenslot. Dem Vivaz legen die Japaner eine 8-GByte-Karte bei, intern verfügt das Telefon lediglich über 75 MByte Speicher. Der Akku mit 1200 mAh reichte im D-Netz für 7:19, bei UMTS Betrieb 2:48 Stunden und bei unserer im Labor simulierten "typischen Ausdauer" für 5:30 Stunden.

Das Vivaz verfügt zwar über ausreichende Businessfunktionen, aber seine Stärken liegen klar im Multimediabereich. Für YouTube-Fans und aktive Videofreunde ist das Vivaz die ideale Wahl.

Testurteil:

Sony Ericsson Vivaz

320 Euro; www.sonyericsson.de

Gesamtwertung: gut (76 %)

Preis/Leistung: sehr gut

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