Vergleichstest

Test: Sharp LC-46LE830E

Sharp LC-46LE830E

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Sharp LC-46LE830E - € 1.600

Sharp LC-46LE830E im Test

Sharps Alleinstellungsmerkmal heißt Quattron-Technologie. Das X-Gen-Panel besitzt neben den üblichen drei Subpixeln (in Rot, Grün und Blau) einen weiteren in Gelb. Rund zwei Millionen dieser Quartette erzeugen das Bild des Full HD TV. Dank 200-Hertz-Bildwiederholfrequenz ist der Sharp 3D-tauglich. Die dazu nötige Shutterbrille liegt dem Fernseher bei.

Pro

  • Timeshift auf USB-Speicher
  • viele Einstellmöglichkeiten

Contra

  • spielt über LAN manche Formate nicht ab

Statt USB-Recording setzen die Japaner bei diesem Modell auf Timeshift Recording. Eine angedockte Festplatte oder ein USB-Stick erlaubt es, das laufende Programm anzuhalten, um es später weiterschauen zu können. Allerdings sind die Mitschnitte nicht von Dauer. Nach dem Umschalten ist der Timeshift-Speicher leer.

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Sharp LC-46LE830E - € 1.600

Schnelle Navigation im Netzwerk

Eine zweite USB-Buchse ist für den mitgelieferten WLAN-Dongle reserviert und sorgt neben der eingebauten LAN-Buchse für Netzwerk-Dienste. Das Internet-Portal AQUOS Net+ bringt reichlich Dienste mit: angefangen bei Nachrichten über Routenplaner bis hin zu Film-Trailern. Das Navigieren verlief schön flott, so dass es Spaß machte, dort zu stöbern.

Auch im DLNA-Netz arbeitete der Sharp recht schnell, war aber bei der Wahl der Dateiformate wählerisch. Über USB spielte er im Praxistest XviD-Dateien ab, die er via Netzwerk verweigerte.

Die Bedienung ging bei ihm leicht von der Hand. Für Anfänger gibt es zu jedem Menüeintrag kurze Hilfetexte, wenn auch die Schrift etwas größer ausfallen könnte.

Im 3D-Test überzeugte der Sharp mit einer tiefen räumlichen Darstellung. Das Übersprechen hielt sich in Grenzen. Vorsicht ist geboten beim Umgang mit dem Schärferegler: Er neigt schon bei wenigen Klicks oberhalb der Neutralstellung zum Überschärfen und dadurch zu Doppelkonturen.

Scanning Backlight 200 tilgt nahezu sämtliche Bewegunsunschärfen. Die Elektronik hinterlässt im Film-Modus kaum Artefakte. Nur am Rand links und rechts zeigte der TV hin und wieder Geisterkonturen. Insgesamt bot er ein harmonisches und farbenfrohes Bild.

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