Günstige LED-Monitore im Test

Sechs LED-Monitore im Vergleich

LED-LCD-Monitore kosten mittlerweile genauso viel wie ihre CCFL-Pendants. Dabei bieten die LED-TFTs eine bessere Bildqualität, schmalere Ausmaße, geringere Leistungsaufnahme und einen größeren Farbumfang.

LED-Monitor

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Keine 150 Euro muss man mehr für Monitore mit LED-Hintergrundbeleuchtung bezahlen. Den Display-Herstellern zufolge wird es bis 2013 keine Monitore mit der traditionellen Hintergrundbeleuchtung mit Kaltlichtröhren (CCFL) geben.

Durch die LED-Hintergrundbeleuchtung wird eine bessere Bildqualität erzeugt, die Geräte können mit schmaleren Ausmaßen gefertigt werden, sie weisen eine geringere Leistungsaufnahme auf und der Farbumfang ist sehr viel größer als der von einem Flachbildschirm mit Kaltkathodenstrahlbeleuchtung. Wie bei den CCFLs gibt es bei den LED-Monitoren Displays mit Edge-Type- und mit Direct-Type-Backlight.

Test: Die besten Flachbildschirme

Der erste Typ wird heutzutage am häufigsten eingesetzt, vor allem bei Notebooks. Denn der Stromverbrauch ist bei den Edge-LED-beleuchteten Panels deutlich geringer, ein Umstand, der gerade im Mobilbereich stark ins Gewicht fällt. Zudem lassen sich mit den kompakten LED-Zeilen sehr flache Displays realisieren, wie etwa beim Macbook Air.

Ein weiterer Vorteil von LEDs gegenüber CCFLs ist die höhere Lebensdauer von etwa 50.000 gegenüber 30.000 Stunden. Die Lebensdauer bezeichnet hier übrigens nicht die Zeit bis zum Ausfall, sondern den Zeitraum, nach dem nur noch 50 Prozent der Leuchtkraft zur Verfügung steht. Nachteile zeigen LEDs bei der Leuchtstärke. Denn bei hohen Candela/qm-Zahlen jenseits der 250 wird die in den LEDs erzeugte Wärme zum Problem. Ohne Kühlung nimmt die Lebensdauer von LEDs drastisch ab.

Günstig ist nicht immer gut

Erfreulich ist, dass die Preise für LED-Bildschirme in den vergangenen Monaten deutlich gefallen sind. Das liegt aber nur teilweise am normalen Preisverfall, der mit der zunehmenden Marktdurchdringung neuer Technologien einhergeht. Eine weitere Ursache ist eine durch Sparmaßnahmen seitens der Hersteller verringerte Qualität. So verfügt beispielsweise nur der Samsung-TFT aus diesem Test über einen höhenverstellbaren Standfuß.

Weniger deutlich aber ungleich wichtiger ist eine andere Auswirkung des Preiskampfes. So kommen hochwertige PVA-, MVA- oder IPS-Panels in keinem Monitor in der von uns getesteten Preisklasse zum Einsatz. Stattdessen greifen die Hersteller auf die preiswerten TN-Panels zurück.

Kaufberatung Monitore: Darauf müssen Sie beim Bildschirmkauf achten

Dadurch muss man als Käufer mit einem eingeschränkten Blickwinkel rechnen. Gemeinsames Ansehen von Filmen oder Bildern ist damit schwierig, weil sich der Kontrast und die Farbreinheit schon bei geringen Abweichungen von der mittleren Betrachtungsposition deutlich reduzieren.

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