Hardware-Test Smartphones

RIM Blackberry Storm 2

RIM Blackberry Storm 2

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© PC Magazin

Das RIM Blackberry Storm2 9520

Mit dem Storm 2 weicht RIM (Research in Motion) von dem klassischen Design eines Blackbarrys mit mechanischer Qwertz-Tastatur und relativ kleinem Display vollständig ab. Das Storm 2 hat weder eine frontseitige noch eine Slider-Tastatur, dafür aber ein Display mit 3,3 Zoll Diagonale und 360x480 Bildpunkten. Der kapazitive Bildschirm reagiert recht empfindlich auf Berührungen mit dem Finger.

Die Berührungen dienen allerdings nur dazu, eine Icon-Auswahl zu treffen. Wenn man eine Aktion auslösen möchte, muss man den gesamten Bildschirm herunterdrücken. Das kostet relativ viel Kraft und bringt eigentlich nur beim Tippen von Texten etwas, nämlich weniger Fehler.

Beim Auswählen von Menüpunkten kommt es häuft zu "Fingerabrutschern", d.h. im letzten Moment springt der Blackberry noch auf einen anderen Auswahlpunkt und dieser wird dann aktiviert anstelle des vom Anwender gewollten. Insgesamt ist die Bedienung gewöhnungsbedürftig, verglichen mit anderen Modellen der Kanadier und weit weniger eingänglich und elegant verglichen mit dem iPhone oder auch einem Samsung Galaxy S.

Die "Blackberry App World" stellt inzwischen zahlreiche Tools zur Verfügung, mit denen man sein Smartphone aufpeppen kann. Beispielsweise fehlt dem Storm 2 ein UKW-Radio. Einen passenden und kostenlosen Streaming-Sender findet man als App aber schnell und diverse andere Anwendungen auch - vom Aktien-Tool über eine App fürs tägliche Horoskop bis hin zum Yahoo Messenger ist alles vorhanden.

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© PC Magazin

RIM hat erkannt, dass ein guter App-Store zur Erfolgsgeschichte eines Smarphones dazugehört.

Praktisch: Die Suche im Shop lässt sich filtern, z.B. nach den beliebtesten oder nach den am häufigsten heruntergeladenen Anwendungen.

Auch dieser RIM fühlt sich, wie fast alle Smartphones, in allen drei GSM-Netzen zuhause. Er funkt mit dem Datenbeschleuniger EDGE und für flottes Datensaugen gibt es auch HSDPA in der Premiumvariante mit 7,2 MBit/s. WLAN und GPS sind selbstverständlich auch unter der Haube. Wenn der interne 2-GByte-Speicher nicht ausreicht, kann er per Micro-SD-Karte aufgestockt werden.

Der Akku verfügt über eine Kapazität von 1402 mAh; das reicht nur für eine Gesprächszeit von 5:45 Stunden im D-Netz; bei typischer Nutzung macht der Storm 2 bereits nach 4:20 Stunden schlapp. Im UMTS-Betrieb geht dem Akku sogar schon nach 3:45 Stunden die Luft aus. Das sind insgesamt keine besonders guten Werte.

Testurteil:

RIM Blackberry Storm2 9520

420 Euro; www.blackberry.com

Gesamtwertung: gut (83 %)

Preis/Leistung: gut

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