Kaufberatung

PDFs oder Texte

Bücher laden

Und während sich PDFs oder einfache Texte über einen angeschlossenen Computer den Weg auf einen E-Reader finden, gestaltet sich der Einkauf eines E-Buchs mit den neuen WLAN-fähigen Readern denkbar einfach. Sowohl mit dem Kindle als auch mit Kobos E-Book-Reader ist es möglich, E-Bücher über den integrierten Browser einzukaufen. Der E-Lesestoff wird nach Abschluss des Einkaufs auf das Lesegerät übertragen.

Schwieriger gestaltet sich der Einkauf mit Geräten, die keinen WLAN-Anschluss haben. Um diese E-Bibliotheken aufzustocken, steht erst Herunterladen von Programmen auf dem Plan. Zunächst muss sich der E-Bücherwurm das kostenlose Programm Adobe Digital Editions herunterladen. Damit die Rechteverwaltung kopiergeschützter digitaler Bücher auch funktioniert, muss er sich bei Adobe registrieren, damit der PC als Verwaltungsgerät autorisiert wird.

Nach dieser Anmeldeprozedur gibt es einen Downloadlink zum E-Book. Über Adobes Programm wird anschließend die gesamte E-Bibliothek verwaltet. Dort landen neu gekaufte Bücher, die bei Buch.de, Libri, Thalia oder etwa Weltbild erworben wurden. Und auch wer andere Inhalte auf seinen E-Reader übertragen will, muss Adobes Verwalter einsetzen, um die gewünschten Inhalte von dort aus auf das Lesegerät zu übertragen.

Bei Amazon, bei Kobo oder etwa bei Libri werden darüber hinaus sämtliche Einkäufe Cloud-basiert verwaltet. Wer neben seinem E-Lesegerät noch ein Smartphone oder einen Tablet-PC besitzt, kann mit der richtigen App seine Bücher auch auf jedem beliebigen anderen Gerät lesen.

Parallel lesen

Apps gibt es inzwischen für Android- und iPhones, zum Teil auch für BlackBerrys. Wer allerdings mit einem Windows-Phone-Gerät arbeitet, muss sich auf Amazon und den Kindle-Reader beschränken. Nur dafür gibt es derzeit eine App. Dafür bestückt Kobo den sogenannten Readers-Hub bei Samsungs Smartphones.

Wer sich also auf seinem Smartphone oder Tablet bei dem Online-Buchhändler anmeldet, kann unabhängig vom Gerät auf seinen digitalen Lesestoff zugreifen. Verfügt der E-Reader über ein WLAN-Modul, werden Lesezeichen und die letzte Position im Text abgeglichen. Greift der Vielleser via Smartphone auf sein E-Book zu, liest er einfach dort weiter, wo er die Lektüre zuletzt am E-Reader unterbrochen hat.

Außerdem ist es natürlich möglich, seine EBibliothek am Notebook oder PC zu lesen, wobei allerdings die Freude am Lesen leidet. Zwar versprühen E-Bücher auch sonst nicht den Charme von herkömmlichen Büchern. Weder stimuliert der Duft eines frisch gedruckten Buches, noch erinnert der leicht modrige Geruch eines zu feucht gelagerten Werkes an das Leseerlebnis früherer Tage.

Test: Design-Ultrabooks

Das vertraute, hastige Rascheln bei der spannenden Lektüre ist einem kaum wahrnehmbaren Tastenklicken oder Aufflackern des Bildschirms gewichen. Ganz zu schweigen davon, dass das Bücherregal im Wohnzimmer leer bleibt - und kaum mehr was hermacht. Traurig ist es natürlich auch, dass Lieblingsschmöker nicht mehr verliehen werden können.

Und doch sind E-Book-Reader der neuen Generation eine echte Alternative für Vielleser. Zumindest dann, wenn der Buchfreund keine Zeitschriften oder Comics lesen will. Dazu müssten E-Reader mit Farb-Display und mehr Zeitschriften auf den Markt. Und diese Revolution lässt hierzulande wohl noch etwas auf sich warten.

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© Hersteller/Archiv

Mehrere Stadtbibliotheken bieten ihren Lesern E-Books per Onleihe an.

TIPP: E-Books ausleihen

Zwar ist es nicht möglich, unter Freunden kopiergeschützte E-Books auszuleihen, doch haben Bücherein über www.onleihe.net eine Plattform geschaffen, über die es möglich ist, digitale Medien - also auch E-Bücher - für einen bestimmten Zeitpunkt auszuleihen. Wer über die Onleihe E-Bücher lesen möchte, muss als Leser bei einer der teilnehmenden Stadtbüchereien als Leser registriert sein. Zusätzliche Kosten fallen in der Regel nicht an.

Welche Bibliotheken dort angeschlossen sind, erfahren Interessierte über die Karte bei Onleihe. Über die Suchmaske der entsprechenden Stadtbücherei sucht sich der Leser das gewünschte Buch aus. Die dort verfügbaren Infos zu dem Medium zeigen an, in welchem Format das E-Book vorliegt (meist EPUB) und ob es verfügbar ist.

Jedes Buch kann wegen des Rechtemanagements immer nur einmal ausgeliehen werden. Wie lange die Leihfrist ist (in der Regel sind es 7 Tage), wird hier ebenfalls angezeigt. Ist das Buch verfügbar, meldet sich der Leser mit seinen Nutzerdaten bei der Bücherei an. Nun kann er das ausgewählte E-Buch per Mausklick ausleihen.

Für das Herunterladen und die Verwaltung ausgeliehener E-Books ist Adobes Digital Edition nötig. Das E-Buch landet nicht direkt auf dem E-Reader, sondern auf dem PC. Von dort aus lässt es sich auf ein Lesegerät übertragen (oder am Rechner lesen).

Ist die Leihfrist abgelaufen, ist keine Rückgabe erforderlich. Vielmehr erlischt die Nutzbarkeit des E-Books automatisch. Das E-Buch kann nicht mehr geöffnet werden. Es ist dann wieder für andere Leser verfügbar. Auf diese Weise kann auch niemand mehr Leihfristen vergessen und spart so lästige Mahngebühren.

Praktisch ist ferner, dass die Onleihe rund um die Uhr "geöffnet" ist, sodass eine Ausleihe auch an einem Sonntagabend völlig problemlos möglich ist.

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