TV-Test 2016

Panasonic TX-49CXW754

Panasonic TX49CXW754

© Josef Bleier

Panasonic TX49CXW754

Pro

  • Doppeltuner
  • Sprachsteuerung
  • SAT>IP-Server/Client
  • TV-Anywhere

Contra

  • mäßige Randausleuchtung

Fazit

video Magazin Testurteil: sehr gut (87%); Preis/Leistung: gut

Der Ausstattungssieger des Tests kommt von Panasonic. Vor allem seine Fähigkeit, Signale empfangen und verteilen zu können, brachte dem Panasonic TX-49CXW754 diese Lorbeeren ein.

Zunächst sei der doppelte Tuner erwähnt, der zusätzlich zu den drei Empfangswegen auch IP-Datenströme eines SAT>IP-Servers empfängt. Vorteil: Auch dort, wo keine Antennenkabel liegen, kann der Zuschauer fernsehen. Ein LAN-Kabel oder eine schnelle WLAN-Verbindung sind allerdings die Voraussetzung dafür. Darüber hinaus arbeitet der Panasonic TX-49CXW754 selbst als SAT>IP Server. Er streamt seine Dienste als Medienserver in Netzwerk. Eingebuchte Medien-Player können so auf dessen Programmangebot sowie auf die Aufnahmen seiner Festplatte zugreifen: Das kann ein Smartphone, Tablet, PC, Notebook oder anderes SmartTV sein.

Noch eleganter arbeitet die kostenlose App "TV Remote 2". Sie ist für Android- und iOS-Geräte verfügbar und beherrscht neben dem Streaming auch das Management des Fernsehers. Per Swipe & Share schiebt der Nutzer Webseiten oder die eigenen Bilder kurzerhand auf den Bildschirm. Trotz dieser vielen pfiffigen Funktionen waren die Tester pikanterweise nicht in der Lage, die Netflix-Zugangsdaten mittels App-Tastatur einzugeben. Dazu musste der gute alte Geber herhalten.

Bonbonfarbene Vielfalt

Das aufgeräumte Bildmenü des Panasonic TX-49CXW754 präsentiert eine üppige Auslage von allen derzeit beliebten Anwendungen. Zur einfachen Verwaltung lieferten die Ingenieure eine zusätzliche Touch-Fernbedienung mit, die neben Wischgesten auch Sprachbefehle versteht. Mit beiden Varianten ließ sich der Fernseher prima steuern.

Im Bildtest zeigte das Super Bright IPS-Panel des Panasonic TX-49CXW754 tatsächlich ein extrem helles Spitzenweiß. Hier darf im Bildmenü deutlich heruntergeregelt werden. Immerhin bietet der 49-Zöller damit für die abdämpfenden 3D-Brillen genug Reserven. Dementsprechend klar wirkten seine 3D-Motive. Dank lokalem Dimmings blieben dunkle Bildanteile tatsächlich düster. UHD-Videos und Testbilder von der USB-Konserve setzte er knackscharf in Szene. Bei schnellen Bewegtbildern sorgte "Intelligent Frame Creation" für saubere Anschlüsse und vermied weitgehend Artefaktbildung.

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