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Packard Bell iXtreme I9750 GE

Packard Bell iXtreme I9750 GE

Packard Bell iXtreme I9750 GE

© PC Magazin

Packard Bell iXtreme I9750 GE

Der iXtreme I9750 GE von Packard Bell scheint so etwas wie der brave Zwilling des Acer Predator G3600 zu sein. Packard Bell gehört zum Acer-Konzern, daher werden viele Gleichteile bei beiden Marken verwendet, um die Kosten zu senken. Die Rechner von Acer und Packard Bell bauen auf dem selben Grundchassis auf und verwenden identische Mainboards.

Anders als der Predator mit seinen Rallyestreifen ist die Hülle beim Packard Bell eher zurückhaltend gestaltet. Unter der Haube sitzen aber auch hier ein Core i7-2600 und acht GByte Arbeitsspeicher. Allerdings wartet der iXtreme I9750 GE mit einer AMD Radeon HD 6870 auf und hat so gegenüber dem Predator bei der Grafikperformance mit 17 247 gegenüber 15 530 Punkten ganz klar die Nase vorn.

Packard Bell iXtreme I9750 GE

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Der Packard Bell kann mit einem Festplatten-Wechselrahmen aufwarten. Die beiden Knöpfe neben dem Cardreader starten einen Fotoviewer für die Speicherkarten und ein Backup-Programm.

Bei den Prozessorbenchmarks liegt der Packard Bell nach Punkten gleichauf mit dem Acer, in dem die selbe CPU auf dem Mainboard sitzt.

Lediglich bei der Festplattenperformance fällt der iXtreme I9750 GE etwas zurück, die auf niedrige Lautstärke und Leistungsaufnahme getrimmte Western Digital WD10EARS mit einem Terabyte Kapazität liefert nur 79 MByte/s. im HD-Tune-Benchmark. Dafür ist der kompakte Rechner mit 43 Watt bei Office-Anwendungen und 160 Watt im 3DMark gemessen an seiner Leistung ausgesprochen genügsam.

Packard Bell iXtreme I9750 GE

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Blender: Die vermeintliche USB-3.0-Buchse beim Agando ist tatsächlich intern nur am USB-2.0-Controller angebunden. Einen Cardreader für Speicherkarten bietet der PC ebenfalls nicht.

Als optisches Laufwerk steckt auch im iXtreme nur ein DVD-Brenner, dafür kann er mit pfiffigen Extras aufwarten: Der Cardreader wird von zwei Tasten flankiert. Die linke startet bei einer eingelegten Speicherkarte mit Bildern eine Diashow, die rechte ruft ein Backup-Programm auf.

Zudem kann der Packard Bell ebenfalls mit einem HDD-Wechselrahmen aufwarten. Weitere Punkte macht er mit seiner Software-Ausstatung, zu der eine Vollversion von Adobe Photoshop Elements zählt.

Testurteil

Packard Bell XPS 8300

999 Euro; www.packardbell.de

Gesamtwertung: gut 84 %

Preis/Leistung: sehr gut

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