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Nvidia Shield im Test

Nvidia Shield

© Nvidia

Nvidia Shield

Pro

  • UHD und HDR
  • viele Anschlüsse
  • Sprachsuche
  • vollwertige Spielkonsole

Contra

  • Bedienung mit Game-Controller etwas gewöhnungsbedürftig

Fazit

video Magazin Testurteil: sehr gut, Preis/Leistung: sehr gut

Game-Controller gibt es auch für andere Player im Test – als Zubehör. Nvidia packt sein Exemplar gleich mit dazu. Das ist ein Statement und ein Versprechen, denn der Shield empfiehlt sich geradezu als Spielkonsole. Mit seinem Tegra-Prozessor und drei Gigabyte Arbeitsspeicher bewältigt er auch anspruchsvolle grafische Aufgaben. Die Rechenleistung reicht für 60 UHD-Bilder pro Sekunde oder Full-HD mit 120 Hertz.​

Deshalb hat Nvidia nicht nur einen Link zu Android-Spielen im Menü platziert, sondern auch zum hauseigenen Gaming-Dienst Geforce Now. Der streamt Lara Croft, Batman und andere Helden aus der Cloud ins Wohnzimmer – für zehn Euro im Monat.​

Dem Google Play Store gegenüber weist sich die Shield-Box als Android TV aus. Soll heißen: Die App-Auswahl ist kleiner als am Smartphone oder Tablet, dafür aber an das 16:9-Format des Fernsehers angepasst. Viele Videodienste bieten Apps für Android-TVs an. Wo das nicht reicht, springt Google Cast in die Bresche. Dann übernimmt wie beim Chromecast Ultra ein Smartphone die Kontrolle.​

Ausstattung satt 

Schon die Standardversion bietet mit 16 Gigabyte genügend Platz für Apps und einfache Spiele. Power-Gamer und Filmsammler greifen zum Shield Pro mit 500 GB. Aufpreis: 100 Euro.​

Nvidia Shield Homescreen

© Nvidia

Das Bildschirmmenü erinnert an Android-TVs. Neben den installierten Apps rückt es vor allem Spiele in den Vordergrund.

In beiden Fällen lässt sich der Speicher per Micro-SD-Karte oder USB erweitern. Weil zwei der Anschlüsse den schnellen USB-Standard 3.0 unterstützen, eignet sich die Nvidia-Box auch gut als Filmarchiv im heimischen Netzwerk. Mit Plex hat der Hersteller einen Medienserver gleich vorinstalliert. Die Gigabit-LAN-Buchse leistet dabei ebenfalls gute Dienste. Sie stößt im datenreichen Ultra-HD-Zeitalter nicht so schnell an ihre Grenzen wie die 100-Megabit-Version der anderen Testkandidaten.​​

Angesichts dieser Ausstattung sollten UHD-Videos kein Problem darstellen. Im Test kam die Box auch mit jedem zugespielten Programm klar. Ob Netflix-Serie oder HEVC-Datei mit HDR und 59,94 Bildern pro Sekunde. Nur die HDR-Informationen von YouTube unterschlug der Shield.​

Wer keine Erfahrung mit Spielkonsolen hat, wird die beidhändige Bedienung per Controller etwas ungewöhnlich finden. Deshalb bietet Nvidia als Zubehör eine Fernbedienung an. Sie ist recht teuer (55 Euro), liegt aber gut in der Hand und besitzt eine Taste für den direkten Zugriff auf Googles komfortable Sprachsuche. Mit dem Game-Controller muss man dazu erst das Mikrofonsymbol am Bildschirm ansteuern. Was ihr fehlt, ist eine Lautstärkeregelung. Die Tasten dafür gibt es wiederum nur am Controller.​

Fazit 

Ein souveräner Sieger nach Punkten: Die Shield-Box sammelt in allen Testkriterien gute Noten ein und ist vor allem für Spielernaturen ein heißer Tipp. Trotzdem können auch Heimkinofans mit der lüfterlosen Konsole eine Menge Spaß haben.​

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