Notebook - welches läuft am längsten

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Das Toshiba Eco Utility stellt den momentanen Verbrauch optisch aufbereitet dar.

Toshiba verspricht für das R630-14h auf der Webseite bis zu 12 Stunden und 55 Minuten Laufzeit. Auf dem Notebook selbst ist hingegen ein Aufkleber angebracht, der nur "bis zu 8h Akkulaufzeit" ankündigt. Ein deutlicher Unterschied also. Der Akku des R630 liefert sogar 8100 mAh und ist damit trotz des geringen Gewichts von nur 440 Gramm einer der leistungsfähigsten Akkus, die momentan in Notebooks verbaut werden.

Auch sonst setzt Toshiba auf Laufzeit und verbaut nur eine Intel-Grafik sowie eine Solid-State-Festplatte. Das alles wirkt sich auch auf das Gesamtgewicht des Notebooks aus, das trotz des leistungsfähigen Akkus gerade einmal 1,5 Kilogramm auf die Waage bringt. Toshiba liefert wie viele andere Hersteller eine eigene Stromsparsoftware mit.

Über die "Toshiba Eco Utility" lassen sich diverse Einstellungen vornehmen, die den Stromverbrauch senken sollen. Dazu gehört neben dem Senken der Bildschirmhelligkeit auch das Ausschalten der Festplatte nach einer bestimmten Zeit der Inaktivität. Bei Nichtgebrauch wird das optische Laufwerk abgeschaltet.

Unterm Strich sind die Möglichkeiten, die eine Energiesparkonfigurator bietet, recht klein. Nahezu alles, was sich über die Toshiba Eco Utility einstellen lässt, könnte auch über die Windows Energieeinstellungen konfiguriert werden.

Das Toshiba-Notebook im Laufzeit-Test

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Toshiba Satellite R630-14H; 1099 Euro

Eins vorweg: Die knapp 13 Stunden Laufzeit, die Toshiba auf der eigenen Webseite ankündigt, konnten wir in keinem Szenario erreichen. Die acht Stunden, die der Aufkleber auf dem Gehäuse verspricht, haben wir sogar einmal übertroffen. Im härtesten Szenario des Battery Eaters mit 3D-Darstellung hielt das Toshiba vier Stunden durch.

Ungefähr 6,5 Stunden waren es beim Battery Eater im Dokumenten-Modus. Wer unterwegs Texte schreibt und bearbeitet, kann mit dem Toshiba fast einen ganzen Arbeitstag lang unabhängig von der Steckdose arbeiten. Auch als Unterhalter taugt das Notebook.

Schaut man Filme von der Festplatte, hält das Satellite 4,5 Stunden durch, befindet sich der Film auf der DVD sind es sieben Stunden. Den Vogel schießt das Gerät in Sachen MP3 ab: Mehr als 9 Stunden Musik liefert das Toshiba, wenn das Display stark gedimmt und ansonsten nicht mit dem Notebook gearbeitet wird. Im Durchschnitt hält das Toshiba mehr als sechs Stunden durch.

Das Allround-Notebook

Mit dem Aspire TimelineX 5820TG-484G75MNKS bietet Acer ein Notebook für den Einsatz unterwegs und daheim an. Es besitzt ein 15,6-Zoll-Display, einen Core-i5-Prozessor, eine 750er-Festplatte und neben einer AMD- Radeon-HD6550M-Grafikkarte noch einen sparsamen Intel-Grafikchip für nicht grafikintensive Anwendungen.

Beim Umschalten zwischen Radeon- und Intel-Grafik setzt das Bild kurz aus. Dass es auch anders geht, beweist die von Nvidia entwickelte Optimus-Technik. Hier wird je nach Anwendung automatisch und unmerklich zwischen Nvidia-Grafikkarte und Intel Onboard-Chip umgeschaltet. Acer verbaut beim TimelineX einen 6-Zellen-Akku mit 6000 mAh.

Für ein Notebook mit 15,6-Zoll-Display ist der Akku eher klein gewählt, allerdings trägt dieser zum geringen Gesamtgewicht des Notebooks von knapp 2,4 Kilogramm und zur flachen Bauweise bei. Der Hersteller gibt auf seiner Webseite eine maximale Laufzeit von acht Stunden an.

Das Acer-Notebook im Laufzeittest

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Acer Aspire TimelineX 5820TG; 900 Euro

Im Laufzeittest konnte das Acer Aspire TimelineX nicht ganz überzeugen. Bei grafikintensiven Anwendungen und zugeschalteter Radeon-Grafik brach die Laufzeit stark ein und erreicht lediglich 90 Minuten. Dafür hielt das Notebook beim Bearbeiten von Dokumenten und Nutzung der Intel-Onboard-Grafik fast viermal so lange durch.

Auch für DVDs ist die Intel-Grafik ausreichend, daher lief das Notebook dort etwa 3,5 Stunden. Wer nur Musik hört, kann das etwa 5,5 Stunden lang tun. Unterm Strich ist das TimelineX kein absoluter Marathonläufer, mehr als fünf Stunden Laufzeit sind für ein derart leichtes 15,6-Zoll-Notebook aber ein guter Wert.

Man sollte im Betrieb dringend darauf achten, dass die Radeon-Grafik aus- und die Onboard-Grafik eingeschaltet ist, wenn mit Office gearbeitet wird, ansonsten ist der Akku zu schnell am Ende.

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