Digitale Fotografie - Test & Praxis
Systemkameras

Nikon D700

Ihr Magnesiumgehäuse besitzt keinen integrierten Akkuhandgriff wie bei den Topmodellen D3x/D3s, dafür aber ein ausklappbares Blitzgerät. Ein Sensorreinigungssystem ist an Bord. Im Gehäusedesign ähnelt die D700 stark der D300s, ist aber etwas größer und etwa 160 g schwerer. Identisch dagegen das AF-System mit 51 Messfeldern (15 Kreuzsensoren) und der hochauflösende 3-Zoll-Monitor (307 000 RGB-Bildpunkte). Live-View ist möglich, wahlweise mit Phasen- oder Kontrast-AF. Die Auslöseverzögerung inklusive AF-Zeit beträgt 0,30/0,54 s bei 3000/30 Lux.

Der Pentaprismensucher der D700 bietet eine Suchervergrößerung von 0,68x und einblendbare Gitterlinen, aber "nur" 95 Prozent Bildfeldabdeckung (D3-Modelle: 100 Prozent). Bedienen lässt sich die D700 ähnlich intuitiv wie eine D300s. Bei der Bildqualität steht die D700 auf derselben Stufe wie die teurere D3s: kaum Rauschen bis ISO 1600, minimale Texturverluste und hohe Dynamik bis 10 Blenden.

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