Systemkameras

Nikon D3x/D3s

Die D3x (6900 Euro) unterscheidet sich von der D3s (4800 Euro) im Wesentlichen durch die höhere Auflösung ihres Bildsensors: 24 gegenüber 12 Megapixel. Die D3s punktet im Vergleich dazu mit Sensorreinigung, Videofunktion (HD, 1280 x 720) und einer maximalen Bildfrequenz von 8,8 B/s (D3x: 5,0 B/s).

Die Auslöseverzögerung beträgt 0,29/0,36 s (D3s) bzw. 0,29/0,56 s (D3x) bei 3000/30 Lux. Live-View, wahlweise mit Phasen-AF (51 Messpunkte, davon 15 Kreuzsensoren) oder Kontrast-AF, ist bei beiden Modellen möglich. Gemeinsam ist beiden Schwestern auch der SLR-Sucher mit 100 Prozent Bildfeldabdeckung und 0,7facher Vergrößerung (effektiv). Wenn nötig, kann vom FX-Format (36 x 23,9 mm) auf das kleinere DX-Format (23,6 x 15,8 mm) mit entsprechend reduzierter Auflösung umgeschaltet werden, wobei das Sucherbild elektronisch abmaskiert wird.

Im Bedienkonzept ähneln sich die gehobenen Nikon-Modelle ab D300s so sehr, dass man beim Umstieg nicht viel Denkarbeit leisten muss. Typisch dafür ist etwa der Drehschalter zur Anwahl der Belichtungsmessmethode, der bei D3s/D3x seitlich am Sucherprisma sitzt.

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© Nikon

Einen weiteren Drehschalter gibt es für die AF-Feld-Konfiguration. Ergänzend zum LC-Display an der Oberseite besitzen D3s/D3x das klassentypische zweite LC-Display unterhalb des TFT-Monitors (3 Zoll, 307 000 RGB-Bildpunkte) zur Anzeige der eingestellten ISO-Zahl, Bildqualitätsstufe und Weißabgleichsmethode. Über die  drei zugeordneten Tasten in Kombination mit dem hinteren Einstellrad lassen sich Werte schnell und einfach verändern. Rechts neben den Tasten befin-det sich das Mikrofon, über das man Kommentare zu Bildern aufsprechen kann - ebenfalls eine Spezialität der Profimodelle von Nikon.

Beide bieten eine sehr gute Bildqualität mit unterschiedlichen Akzenten - einer maximalen Grenzauflösung von 1764 LP/BH bei der D3x, verwertbaren Bild-ergebnissen bis ISO 24 600 bei der D3s. Die mit 12-Megapixel-CMOS bestückte D3s glänzt zudem mit noch geringeren Texturverlusten (max. 0,1 bis ISO 1600).

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