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Drei Modelle im Vergleich

Dune HD Solo 4K

Netzwerk-Player Dune HD Solo 4K

© Dune

Dune HD Solo 4K // 349 Euro

Pro

  • ausgereifte Plattform mit BD-ISO-Menüs und Z-Wave-Controller
  • Tuner

Contra

  • Videotechnik und -formate nicht ganz auf aktuellem Stand

Fazit

video Magazin Testurteil: sehr gut, Preis/Leistung: sehr gut

Mit dem Prozessor SMP8758 von Sigma Designs geht Dune einen Weg abseits vom Mainstream der Player-Vielzahl mit Android-Betriebsystem. Zwar kündigt Dune die Möglichkeit der Android-Nutzung an, in unserem Testgerät war diese aber noch nicht vorgesehen. Wie Popcornhour verfügt auch Dune über langjährige Erfahrung mit Software für Sigma-Chips, solche Netzwerk-Player sind für ihre Zuverlässigkeit und Stabilität bekannt. 

In puncto Videotechnik ist der HD Solo 4K nicht ganz auf dem neuesten Stand. So sind weder Dolby Vision noch HDR vorgesehen, HDR wird nicht richtig interpretiert und führt zu aufgehelltem Bild. 4K läuft bis zu 30 Hertz, die Ausgabe erfolgt in HDMI 1.4. 10-Bit-Videos werden auf 8 Bit interpoliert, das aber mit sehr gutem Ergebnis. 

Ohne erkennbaren Grund werden Fotos runtergerechnet. Ansonsten gibt es eine umfangreiche Formatunterstützung, insbesondere laufen BD-ISO-Files mit vollem Menüzugriff. Ausnahmen bestehen zuweilen für einzelne Funktionen – etwa für Scrollen und Tonumschaltung. Das ISO-File der 4K-Blu-ray „Best of 4K“ gibt der Dune vollständig wieder, sehr gut gefällt auch das BD-lite-Menü des HD Solo 4K.

Zugriff auf Datenbanken

Für die Medienverwaltung bietet der Dune-Player den Zugriff auf eine populäre Filmdatenbank mit Trailern, Inhaltsangaben und Original-Abbildungen. Des Weiteren gibt es eine Musikdatenbank mit direkter Wiedergabemöglichkeit einer ganzen Reihe von Alben aus dem Web, die nach Genres geordnet sind. 

Direkt per Player erlaubt der Datei-Browser eine übersichtliche Bedienung inklusive Funktionen für Löschen, Verschieben, Kopieren und Umbenennen der an beliebigen Orten gespeicherten Medien.

Stärken zeigt der HD Solo 4K im Audiobereich, sowohl für den Multi- kanal-Filmton als auch für reine Musikwiedergabe. So laufen DVD-Audio-ISO und SACD-ISO – Letztere zwar nur in Stereo, allerdings werden Multikanal-Files als originale direkte DSF-Streams abgespielt. 

Eine eigene Smartphone-App bietet Dune nicht, doch gibt es Apps von anderen Anbietern. Für den versteckten Geräteeinbau wird eine Infrarot-Verlängerung mitgeliefert. Die Reaktion des Players auf Eingaben könnte flotter sein. Als Leckerbissen enthält das Gerät einen Z-Wave-Server für die zentrale Smart-Home-Verwaltung.

Netzwerk-Player Dune

© Dune

Fernbedienung, Netzwerk-Player Dune, Screenshot

Die Fernbedienung des Dune HD Solo 4K erlaubt den Zugriff auf die wichtigen Funktionen des Players − auch über vier Farbtasten.

Der Dune HD Solo 4K kommt im Kunststoffgehäuse und ermöglicht den Einbau einer 2,5-Zoll-HDD. Links sitzt der Antenneneingang für die integrierten Tuner DVB-T2 HD + DVB-C.

Die Vielfalt des Android Play Stores bietet Dune nicht. Wohl aber den Zugriff auf Portale wie You Tube, Facebook, Twitter, Webradio etc. Möglich ist auch der Fernsehempfang nach DVB-C und nach dem aktuell in Deutschland üblichen Standard DVB-T2 HD.

Fazit

60 Hertz und HDR10 kann der Solo 4K zwar nicht, 10-Bit-Videos laufen aber in sehr guter Interpolation. Positiv sind die Unterstützung von BD-ISO-Menüs, die guten Audioeigenschaften und die Extras DVB-T/C und Z-Wave-Server. Dafür gibt’s den Innovations-Award.

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