Raumklang

Multi-room - Musik im ganzen Haus

Musik im ganzen Haus galt lange als teurer Luxus - besonders dann, wenn sie elegant ins Wohn-Ambiente integriert sein sollte. Doch moderne Funktechnik und vernetzte Geräte machen Multi-Room-Anlagen jetzt für jeden erschwinglich.

Philips Streamium MCi900

© Philips

Philips Streamium MCi900

Multi-Room, das klingt nach viel Platz im Haus - und nach teuren Installationen. Musikalischer Luxus für Immobilien-Besitzer, deren Anwesen so groß ist, dass man für jedes Zimmer eigene Lautsprecher braucht. In der Villa am Wannsee, der Finca auf Mallorca oder im Chalet bei Kitzbühel sind Multi-Room-Anlagen selbstverständlich wie ein beheizbarer Pool oder die Alarmanlage. Ihr Einbau ist kostspielig, daher leisten sich vor allem betuchte Bauherren den Aufwand. Für klassische Mehrraum-Lösungen müssen Dutzende Meter Kabel verlegt, Bedienelemente montiert, zusätzliche Verstärker untergebracht und Einbau-Lautsprecher in Decken oder Wänden versenkt werden. Wer zur Miete wohnt, kann sich mit dem Gedanken, vierstellige Euro-Beträge im Mauerwerk zu verbauen, kaum anfreunden.

Sonos Portfolio

© Hersteller

Technik-Pionier: Das Sonos-System (ab etwa 900 Euro) ist Vorbild einer ganzen Generation neuer, einfach zu bedienender Multi-Room-Lösungen.

Vielleicht wäre Musik im ganzen Haus bis heute ein Statussymbol geblieben, hätte es die Digitalisierung nicht gegeben. Doch MP3, Internet und WLAN haben das Hörerlebnis stark beeinflusst. Nobelmarken wie Bang & Olufsen haben ihr häusliches Klangmonopol verloren. Inzwischen können viele Musiksysteme die ganze Wohnung beschallen.

Dennoch gibt es gute Gründe, eine Multiroom-Anlage von B&O, Bose, Loewe oder Revox zu erstehen. Wer Geräte solcher Komplettanbieter kauft, bekommt die Expertise eines Fachhändlers mit dazu. Er muss sich keine Gedanken um Vernetzungsstandards oder um Dateiformate machen. Der Händler plant das System, liefert alle Komponenten und baut sie beim Kunden auf. Mitunter wird die Installation geradezu zelebriert - von einem Monteur, der weiße Baumwollhandschuhe trägt, um auf den Glas- oder Aluminium-Oberflächen keine Fingerabdrücke zu hinterlassen.

Den kompletten Artikel lesen Sie in CONNECTED HOME 1/2011. Das Heft können Sie ganz einfach hier bestellen.

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