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Pioneer, Marantz und Onkyo

Marantz NR1506

Marantz NR1506

© Marantz

Marantz NR1506

Pro

  • WLAN
  • LAN
  • Musik-Streaming
  • Einrichtungsassistent

Contra

  • Preis
  • Leistungsreserven
  • Mehrkanalbetrieb

Fazit

video Magazin Testurteil: gut; Preis/Leistung: sehr gut

Den Start macht das bestausgestattete Modell im Testfeld, der Marantz NR1506. Das elegante Slimeline-Design (nur 10,5 Zentimeter hoch) ist was fürs Auge und spart Platz im kleinen Wohnzimmer oder Heimkino. Werfen wir einen Blick auf die Anschlüsse, zählen wir im Gegensatz zu Onkyo und Pioneer zwei Subwoofer-Ausgänge und richtige Lautsprecher-Buchsen für alle fünf Einheiten sowie zwei zusätzliche HDMI-Buchsen (wovon eine praktischerweise an der Front platziert ist). Für die Verbindung zum Internet schließen wir ein Kabel an oder nutzen WLAN. Das ermöglicht natürlich auch das Musik-Streaming via Spotify und Co, sowie über AirPlay mit iPad oder iPhone. Außerdem haben wir Zugriff auf verschiedenste Internetradio-Sender sowie DLNA-Server (zur schnellen Wiedergabe reicht ein Klick auf die entsprechende Taste „Internetradio“ oder „Onlinemusic“). Ist der schlanke Geber einmal nicht parat, steht auch​ eine entsprechende Remote App für An-droid und iOS zur Verfügung.​

Mit 37 beziehungsweise 39 Watt an 8/4 Ohm bringt er zwar keine überragenden Leistungen im Mehrkanalbetrieb mit, hat jedoch im Vergleich zu den beiden anderen Testkandidaten am meisten Power im Kasten. Trotz leistungsstärkerer Endstufen und mehr verbauter Technik liegt der Stromverbrauch gleich auf mit Onkyo und Pioneer, was erfreut.​

Marantz Remote App

© Screensot WEKA / video Magazin

Mit der Marantz Remote App lässt sich der NR1506 relativ simpel bedienen und auf verschiedene Quellen sowie die Hits am Handy zugreifen.

Verlässlicher Partner 

Uns gefällt, wie präzise der NR1506 Surround-Effekte abbildet und dabei stets natürlich bleibt. Mit dem dritten Teil der Expendables schafft es der Hubschrauber sogar fast bis an die Decke. Wohlgemerkt versteht sich der schlanke 5.1 - Kanalverstärker „nur“ auf Dolby True HD, nicht aber auf das dreidimensionale Atmos-Format. Des Weiteren spielt er das hochauflösende Pendant von DTS ab, DTS HD Master. Auch in Stereo bleibt der NR1506 ge​nau, es fehlt ihm aber bei Instrumentalaufnahmen minimal an Spielfreude und Leichtigkeit. Verschiedene Ebenen wie Chor und Gesang bei Toni Tonì Tonès Anniversary, meistert er wiederum gekonnt.​

Fazit 

Wer Wert auf einfache Installation, guten Sound und allerlei Streaming-Optionen legt, aber den Geldbeutel nicht zu sehr strapazieren möchte, darf guten Gewissens zum Marantz NR1506 greifen, finden wir.​

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