Ratgeber

Loewe bietet komplette Heimautomation

Musik, Heizung, Küche - alles steuert sich fast von selbst. Ohne große Worte, nur mit eindeutigen Gesten. Loewe kommt dem Traum zusammen mit starken Partnern einen guten Schritt näher.

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Während ein Großteil der Nutzer von Unterhaltungselektronik viel Zeit damit verbringt, Sofaritzen nach Fernbedienungen zu durchkämmen, bietet Loewe seinen Kunden auf Wunsch mehrere Lösungen an, mit denen sie ihre Unterhaltungselektronikgeräte in eine zentrale Steuerung für die gesamte Haustechnik integrieren können.

Dafür hat sich der TV-Hersteller aus Kronach die Unterstützung von Gira und AMX gesichert. Beide Firmen sind Experten auf dem Gebiet der Haussteuerung und liefern ihren Kunden schlüsselfertige Lösungen.

Gira ist spezialisiert auf Haus- und Sicherheitstechnik. Mit den Systemen des Anbieters lassen sich Beleuchtung und Jalousien ebenso steuern wie der Türöffner oder die Raumtemperatur.

AMX kümmert sich eher um die Präsentationstechnik und das Medienmanagement - etwa in Schulungs- oder Kongresszentren. In den letzten Jahren hat sich der Anbieter aber auch bei der Steuerung komplexer Heimkino-Anlagen einen Namen gemacht.

Zu den Kompetenzen beider Hersteller gehört, dass sie keine Geräte verkaufen, sondern in Absprache mit dem Kunden maßgeschneiderte Lösungen planen, programmieren und installieren. Selbst bei der Gestaltung der Bedienoberfläche kann man mitreden. Erst so wird es möglich, mit wenigen Handgriffen an einer zentralen Bedieneinheit genau die Atmosphäre zu erzeugen, die gerade zur Stimmung oder Aktivität passt.

Nie mehr störende Gäste

Wenn es heute an der Tür klingelt, dann piepst der Fernseher und blendet das Bild der Türkamera ins laufende Programm ein. Den Nachbarn kann man getrost ignorieren. Steht dagegen der erwartete Freund an der Haustür, gewährt ihm Herr Lehmann per Knopfdruck auf der Fernbedienung Einlass, damit er das Spiel mitverfolgen kann.

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Komplettlösung

Die Integration der Gira-Haussteuerung in den TV-Alltag kann verschiedene Gesichter haben. Die einfachste Variante: Das Assist-Menü des Loewe-Fernsehers zeigt mehrere programmierbare Steueroptionen.

Bei der Planung gehen die Profis von Gira, AMX und Loewe auf bestimmte Raumsituationen ein, die sich später aktivieren oder umschalten lassen. So lassen sich zum Beispiel, um Filme zu genießen, das Licht dimmen und die Jalousien verdunkeln. Oder man schaltet, sobald sich die Familie vor dem TV-Schirm im Wohnzimmer versammelt hat, in allen anderen Räumen die Lichter auf einen Schlag aus.

Flexible Technik

Eine weitere Funktion ist die weiter oben beschriebene Anzeige der Türkamera auf dem TV-Schirm. Welche Funktionen genutzt werden, entscheidet der Kunde selbst und überlässt dem Gira-Planer die Umsetzung.

Mehr Infos im WEB

  • Loewe baut derzeit das Händlernetz für die Integration von Heimsteuerungsanlagen mit Loewe-Systemen auf. Spezialisten, die diesen Service anbieten, finden Sie demnächst unter dem Stichwort "Händlersuche" auf der Hersteller-Homepage: www.loewe.de.

Diese Funktionen sind nicht nur über das TV-Gerät steuerbar. Das eigene Steuermodul von Gira stellt das Wand-LCD-Panel mit Touchscreen dar, auf dem sich beliebig viele Betriebszustände aller kontrollierten Geräte einzeln und in Befehlsgruppen einstellen lassen.

Doch Gira-Technik befehligt auch Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Trockner von Miele. Mit der passenden Programmierung könnte also eine Warnmeldung auf dem TV-Schirm signalisieren, dass der Waschgang beendet ist und die Wäsche in den Trockner gesteckt werden könnte. Nur das Bügeln der frisch gewaschenen Hemden klappt auch im Hause Gira noch nicht auf Knopfdruck.

Fernseher aus, Füße hoch, lesen. Dazu schaltet man im Menü des Loewe-TVs von TV-Betrieb auf Leselicht um. Nur der ferngesteuerte Ohrensessel fehlt, der sich automatisch in eine flache Leseposition entfaltet. Während man auf dem iPad die neuesten Magazinmeldungen liest, fällt die Stille im Raum auf.

Um diese zu beseitigen, einfach die Heimkino-Control-App starten,  Musik vom Medien-Server wäheln und dem System mit einer einfachen Berührung auf das entsprechende Symbol mitteilen, dass sie im Wohnzimmer spielen soll. Dann geht's zurück zum Magazin. Da soll noch einer sagen, ein iPad sei unnötiger Luxus!

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Das Loewe-System umfasst auch eine Musikanlage für das ganze Haus.

Wer eine wirklich komplexe Heimkino- oder Multi-Room-Musikanlage zentral mit einem Bedienteil steuern möchte, der findet im Hause AMX das komplette Know-how für alle Gerätetypen vom Medienserver über das TV-Gerät bis zum High-End-AV-Receiver.

Die Steuerungsserver des Herstellers nehmen per RS-232 oder Netzwerkkabel Kontakt mit den Geräten auf und lassen sich ihrerseits über das WLAN-Funknetz kontrollieren - mit allen möglichen Geräten. So gibt es auf Wunsch eine maßgeschneiderte Steuer-App für das Apple iPad oder das iPhone, über die der Benutzer alle Funktionen seiner Geräte befehligt.

Viele Geräte, wie etwa Loewe-TVs und Media-Center, besitzen dafür fertig programmierte Steuermodule mitsamt einer Benutzeroberfäche im Markendesign. Wer also seinen Loewe-TV über die AMX App auf dem iPad steuert, der erkennt das Layout der Assist-Fernbedienung von Loewe wieder.

Und durch die Vernetzung zwischen Geräten, Steuerungs-Server und iPad liefert die App auch eine Rückmeldung über alle Betriebszustände - vom laufenden TV-Programm bis zum Titel und Interpreten des aktuell laufenden Musikstücks.

Das System lässt sich auch mit Bedienungsgeräten von Loewe kombinieren. Wer beispielsweise einen Multi-Room-Receiver für die Musikübertragung in Nebenräumen nutzt, der kann die Verteilung und Wiedergabe der Musik auch über die Loewe-Wand-Panels oder die Funk-Fernbedienung "Assist Media" regeln. Die beiden Steuereinheiten dienen ebenfalls nebenher als Wiedergabe-Display und informieren so vor Ort darüber, welche Musik gerade via Netzwerk spielt.

Take-away-Fernsehen

Auch das ist Audio-Video-Vernetzung: In der neuesten Gerätegeneration der Loewe-Fernseher mit DR+-Rekorder ist es möglich, das laufende TV-Programm oder Aufnahmen von der Festplatte über das Heimnetzwerk an andere Loewe-Fernseher weiterzugeben.

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Vernetzt man die Loewe-Anlage mit der Gebäudesteuerung von Gira, dann ist der zentrale Gira-Server fürs Publikum unsichtbar.

Voraussetzung: Beide Geräte müssen das DR+-Streaming unterstützen. So lassen sich Sendungen auf den Zweitfernseher mitnehmen. Und wer will, der kann, während eine Sendung im Nebenraum gestreamt wird, auf dem Wohnzimmergerät einen Film im Live-TV oder von der eingebauten Festplatte anschauen.

Auf diese Weise lassen sich Filme nicht nur "mit ins Bett nehmen". Auch eine Übertragung des Fußballspiels auf dem kompakten Fernseher auf der Terrasse ist möglich - auch in Bereiche, in denen bisher gar kein TV-Empfang möglich war. Nur muss das Funk- oder Kabelnetzwerk weit genug reichen.

Eine Sache für Planer

Egal ob es um Multi-Room-Musik, TV-Vernetzung oder die große Lösung der Haussteuerung inklusive Heizung, Licht und Türschnapper geht - wer sich das Leben multimedial erleichtern möchte, der ist auf Expertenhilfe angewiesen. Nicht umsonst sind Planung und Installation komplexer Heimkino-Anlagen und Haussteuerungen ein eigenes Berufsbild. Und eine komplette Branche, die in den USA seit Jahren floriert und auch hierzulande langsam Fuß fasst.

Das hat auch Loewe erkannt und versucht deshalb nicht, Hi-Fi- und TV-Händler zu Installing-Experten umzuschulen. Die Kooperation zwischen Loewe-Geräten auf der einen und Gira- oder AMX-Systemen auf der anderen Seite basiert auf zusätzlichem Knowhow.

Der TV-Hersteller schult Loewe-Händler und vernetzt sie mit Gira- und AMX-Experten. So kann der Händler seine Kunden in Sachen Haustechnik beraten. Zur Detailplanung und Umsetzung zieht er später den jeweiligen Steuerungsspezialisten hinzu.

Für den Start macht Loewe in den nächsten Monaten 30 Händler bundesweit für solche Vernetzungssysteme fit. Bei ihnen bekommen Loewe-Kunden künftig nicht mehr nur die passenden TV-Geräte oder Audio- Video-Multi-Room-Systeme, sondern auf Wunsch auch deren Integration in das "Connected Home".

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