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Schnelle Funkbrücke

Linksys Velop

Linksys Velop

© Linksys

Internet: www.linksys.com/de

Pro

  • Komfortable Einrichtung und Bedienung

Contra

  • Hoher Preis
  • Kein Web-Menü

Fazit

PC Magazin Testurteil: gut; Preis/Leistung: ausreichend

Im Gegensatz zu Devolo und Netgear ist das Velop-System von Linksys aus identischen WLAN-Stationen aufgebaut, die als Nodes bezeichnet werden. Jeder Node funkt über zwei 5-GHz-Bänder mit je 867 Mbit/s brutto und über ein 2,4-GHz-Band mit bis zu 400 Mbit/s brutto. Zwei Gigabit-LAN-Ports auf der Node- Unterseite ermöglichen den Anschluss von LAN-Clients. Das Setup läuft über die Linksys- App, die ein halbwegs aktuelles iOS- oder Android-Smartphone voraussetzt. Dabei​ verbindet man sich mit der im Velop-Node integrierten Bluetooth-Schnittstelle und richtet das System über den komfortablen Assistenten der App ein. Zwingend erforderlich ist dabei die Registrierung für ein Smart-WiFi- Konto bei Linksys. So lässt sich Velop später von einem beliebigen Internetzugang aus steuern. Der erste Node wird mit einem seiner LAN-Ports an den Heimnetz-Router (oder ein Modem) angeschlossen und dabei selbst immer als Router konfiguriert.​

Ist der erste Node fertig eingerichtet, läuft das Setup des zweiten Velop dann fast selbstständig ab, da dessen Einstellungen automatisch vom ersten Node übernommen werden. Der Zugriff auf das Velop-System funktioniert ausschließlich über die Linksys-App. Ein Webmenü, das sich über den Browser auch am Notebook öffnen lässt, gibt es bei Velop nicht. Einstellungen wie Gastzugriff, Kinderschutz oder Priorisierung lassen sich über die App jedoch problemlos steuern. Nur die Anzeige der mit Velop verbundenen Clients aktualisiert sich viel zu langsam. 

Bei unseren Übertragungstests durch eine Geschossdecke (Strecke 1) erreichten wir am WLANClient gute 300 Mbit/s. Deutlich schlechter war die Verbindungsleistung über die etwa 15 Meter lange Strecke 2 ins benachbarte Gebäude. Hier kamen wir am LAN- und am WLAN-Client nur noch auf Übertragungsraten von 120 bis 150 Mbit/s netto. Denn Velop nutzt als WLAN-Kanal zwischen den Nodes eines seiner beiden 5-GHz-Bänder mit​ maximal 867 Mbit/s brutto, während Devolo und Netgear hier jeweils mit einem doppelt so starken 1733-Mbit/s-Kanal arbeiten.

Fazit

Velop bietet über seine 867er-Brücke deutlich schlechtere Datenraten als Devolo und Netgear. Setup und Bedienung der teuren Funklösung über die Linksys-Smartphone-App klappen aber erstaunlich gut.

  • Ausstattung und Funktionalität: 20/30 Punkte
  • Übertragungsleistung: 30/45 Punkte
  • ​Einrichtung und Service: 22/25 Punkte
  • Gesamtwertung: 72/100 Punkte

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