TV-Test 2016

LG 49UF8509

LG 49UF8509

© Josef Bleier

LG 49UF8509

Pro

  • Sprachsteuerung
  • Maus-Bedienung mit Magic-Remote

Contra

  • Sendersortierung
  • Ausleuchtung
  • App ohne Streaming-Funktion

Fazit

video Magazin Testurteil: sehr gut (84%); Preis/Leistung: gut

Nach dem ersten Einschalten empfängt der LG 49UF8509 den Zuschauer mit einem Comic-artigen Bildmenü mit animierten, pastellfarbenen Piktogrammen. Es klappen sich jede Menge Schaltflächen aus, die von Bewegungen des etwas hektischen Mauszeigers ausgelöst zu werden scheinen.

Was den Ungeübten zunächst als chaotisches Durcheinander verwirrt, entpuppt sich nach etwas Eingewöhnung als recht praktische Art, den Fernseher zu steuern. Dabei genügt es allein schon, die steuernde Hand mit der Magic-Remote-Fernbedienung auf der Couch abzustützen, um den Mauszeiger zu zähmen. Im Bildmenü selbst kommt der Anwender eher mit dem Steuerkreuz zurecht, da die Hauptnavigationsleiste waagerecht durchs Bild verläuft. Oft aufgerufene - und demnach für den Nutzer wichtige - Funktionen rutschen stets an den Anfang der Piktogrammzeile, was die Bedienung beschleunigt.

Wer dennoch mit der Handhabung des LG 49UF8509 ein Problem hat, dürfte seine helle Freude an der Smartphone App "LG TV Plus" haben. Sie zeigt auf unterschiedlichen Ebenen Steuersymbole und Funktionstasten übersichtlich an. Der Standard-Fernbedienung hat sie zudem voraus, dass es eine eigene Taste für die Sofortaufnahme gibt.

Kurzweil-Maschine

Der LG 49UF8509 verschickt selbst zwar keine Streams, bietet aber im Bildschirmmenü Zugriff auf eine Unmenge von Diensten. Die Wichtigsten davon sind bereits vorinstalliert. Nachschub lädt der Anwender im LG Content Store herunter. Dort kann er aus über 150 Apps die passende auswählen: Von Karaoke über Spiele bis hin zu Nachrichtenseiten. Ähnlich wie bei der Konkurrenz sind manche davon jedoch kostenpflichtig.

Den Bildtest überstand der LG 49UF8509 mit nur kleineren Blessuren. Seine Stärken liegen in der 3D-Wiedergabe als auch der 2D-zu-3D-Wandlung. Das scharfe IPS-Panel erzeugt zudem präzise Konturen und dank Local Dimming auch tiefe Kontraste. Sein HEVC-Codec unterstützt überdies 4K-Motive mit 60 Bildern pro Sekunde. Etwas weniger akkurat gibt er jedoch SD-Fernsehen wieder. Signale mit schlechter Qualität wie etwa Magazin-Beträge fransen in den Umrissen etwas aus. Abhilfe schafft aber, "Super Resolution" abzuschalten.

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