Digitale Fotografie - Test & Praxis
Systemkameras

Leica M9

An der Rückseite signalisieren der 2,5-Zoll-Monitor, 4-Wege-Schalter und einige Bedientasten das digitale Innenleben. Zu den klassischen Zutaten gehören das Vollmetallgehäuse samt abnehmbarer Bodenplatte (die SD-Speicherkarte und Akku schützt), das massive Metallbajonett für die legendären Leica-M-Objektive und ein sog. Messsucher, der das manuelle Fokussieren mit einem "Mischbild" als Einstellhilfe erlaubt.

Autofokus gibt es ebenso wenig wie Live-View oder gar Video, neben dem manuellen Modus steht eine Zeitautomatik bereit. Die Belichtung wird mittenbetont gemessen. Bei der Bildqualität punktet die Kamera mit einer max. Grenzauflösung von 1581 LP/BH, geringem Texturverlust (max. 0,5) und wenig Rauschen bis ISO 800. Bei ISO 1600 enttäuschen die schwache Dynamik (6,5 Blenden) und der Anstieg des Rauschens (VN 2,6). Im übrigen basieren die Testergebnisse auf dem RAW-(DNG-)Modus, da die Kamera mit den intern verarbeiteten JPEGs weniger überzeugen konnte.

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