Notebook-Kaufberatung

High-End-Laptops: Hochmobil und edel

Asus Zenbook UX305FA-FB

© Asus

Asus Zenbook UX305FA-FB

Hochmobile Edelbooks

Keine andere Notebook-Klasse passt besser in unsere hochmobile Zeit wie die Ultrabooks: extrem leicht, ausdauernd, flott und teilweise mit Spitzen-Displays versehen.

Die stylischen Ultrabooks bilden seit Jahren die begehrteste und bis vor Kurzem noch recht teure Notebook-Klasse. Inzwischen sind die Preise jedoch auf ein erträgliches Maß gesunken. Viele Ultrabooks wie beispielsweise das Acer Aspire V3-371, Lenovo M30 oder IdeaPlad Flex 2 gibt’s bereits unter 500 Euro zu kaufen. Ultrabooks im ursprünglichen Sinn kosten aber immer noch wenigstens 800 Euro.

Edle und teure Verpackung

Gute Ultrabooks besitzen nicht ohne Grund ein edles Gehäuse aus Aluminium, Magnesium oder Kohlefaser. Ohne diese hochwertigen Materialien würden ihre sehr dünnen Gehäuse an Steifigkeit verlieren, sich verbiegen und leicht brechen. Da Ultrabook-Chassis in der Produktion aufwendiger als Standardkunststoffgehäuse sind, steigen die Fertigungskosten und somit der Verkaufspreis erheblich. Bei einigen hochwertigen Modellen wie dem Asus Zenbook UX301 und dem Dell XPS 13 stimmt aber das Preisleistungsverhältnis.

Fast 4K-Display-Auflösung

Mit weniger als einem Full-HD-Display (1.920 x 1.080 Pixel) sollten Sie sich bei einem Ultrabook nicht begnügen. Teilweise stellen sie sogar bis zu 3.200 mal 1.800 Pixel (WQXGA+) dar – fast 4K-Auflösung. Ob die meist sehr hellen 12- bis 15,6-Zoll-Displays matt sein müssen oder glänzen dürfen, kommt auf das Anwendungsgebiet an. Wer Fotos und Videos gestaltet, will knackige Farben sehen und kommt deshalb um ein spiegelndes Display kaum herum. Alle anderen dürfen ein entspiegeltes wählen.

Ein Touch-Display ist dagegen Geschmackssache. Sie sollten dabei bedenken, dass die zusätzliche berührungsempfindliche Display-Schicht die Helligkeit reduziert.

Mobilität auf die Spitze getrieben

Ultrabooks sind quasi auf einen Zweck ausgericht: sehr hohe Mobilität. Trotz ihrer geringen Bauhöhe von maximal 21 Millimeter und des sehr niedrigen Gewichts von meist unter 1,5 Kilogramm bringen es Ultrabooks auf Laufleistungen weit über 12 Stunden.

Lesetipp: Kaufberatung: Netbook, Ultrabook oder Tablet?

Kleiner Nachteil: Wegen des hoch optimierten Gehäusedesigns lässt sich in der Regel der Akku nicht austauschen. Defekte kommen jedoch höchst selten vor. Dennoch: Für Vielreisende, die ein hochwertiges Notebook zum Bearbeiten von Dokumenten, Fotos und Videos sowie zum Internet-Surfen benötigen, gibt es nichts Besseres als ein gutes Ultrabook.

Lenovo ThinkPad X1 Carbon

© Lenovo

Das Lenovo ThinkPad X1 Carbon ist nicht nur sehr dünn (maximal 19 mm) und leicht (1,4 kg), sondern dank Kohlefasergehäuse zudem extrem widerstandsfähig.

Konfigurationskniffe und Performance

Intels Standard-Notebook-Prozessoren der M-Klasse (z.B. Core i3-XXXM) würden den Akku zu schnell leeren, weshalb in Ultrabooks noch stromsparendere CPUs wie der Core i5-5200U arbeiten. Zusammen mit einer SSD und wenigstens 4 GByte RAM steht Ihnen für oben genannte Aufgaben ausreichend Leistung zur Verfügung. Wer sich ein paar Euros sparen will, kann eine Konfiguration mit Pentium, Celeron oder Core-M-CPU, wie dem Core M-5Y71, kaufen. Sie liefern immer noch genügen Power für Office-Aufgaben, bei gleichzeitig extrem niedrigem Energieverbrauch.

Von Modellen mit einer Festplatte oder dedizierter Grafikkarte sollten Sie die Finger lassen. Die kaum spieletaugliche GPU verbraucht zusätzlich Energie, und ohne SSD ist das Ultrabook spürbar langsamer sowie schockempfindlich. Ein fast durchgängiges Manko bei Ultrabooks ist der Mangel an Schnittstellen. Manchmal bieten sie nur zwei USB-Ports, und der HDMI- oder LAN-Port sind nur mit einem Adapter benutzbar beziehungsweise fehlen ganz.

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