Kompaktkamera Kaufberatung

Outdoorkamera

Outdoorkamera

© Ricoh,

Outdoorkamera von Ricoh: Staub- und Wasserschutz gehören zur Standardausstattung.

Outdoorkameras wurden vom Hersteller explizit für den harten Einsatz entwickelt. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn man die hochwertige Systemausrüstung schonen möchte, also etwa am Strand, wo Wasser und Sand jeder Digitalkamera zusetzen können. Outdoorkameras sind durch spezielle Dichtungen am Gehäuse gegen allerlei Unbillen gefeit. Selbst zum Schnorcheln kann man sie mitnehmen. Für richtige Tauchgänge von mehr als drei Metern Tiefe braucht es allerdings ein spezielles Unterwassergehäuse.

Die geschlossene Bauweise bedingt es, dass keine Objektivteile herein- und herausgefahren werden können, der komplette Zoombereich muss also durch internes Verschieben von Linsen oder Linsengruppen realisiert werden. Das setzt dem Zoom klare Grenzen. Fast alle Outdoor-Kameras sind daher mit 28 Millimeter KB im Weitwinkel und einem 4-fach-Zoom am Start. Beim 5-Fach Zoom ist schon das Ende der Fahnenstange erreicht.

Für die Bedienung unter Wasser oder mit Handschuhen sind kleine Bedienelemente natürlich verboten. Outdoor-Kameras sind deshalb für möglichst einfaches Fotografieren in allen Lebenslagen konzipiert und kommen auch schon mal mit besonderen Einstellmöglichkeiten. So kann man bei etlichen Modellen Einstellungen durch Schütteln der Kamera verändern. Das ist zwar gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber. Viele Outdoor-Kameras sind zudem mit GPS und Kompass ausgestattet. Diese Messinstrumente liefern zu jedem Foto zusätzliche Informationen, die Sie bei der Nachbearbeitung am Rechner nutzen können.

Ein großer Vorteil der Outdoorkameras, über den kaum gesprochen wird: Sie sind nicht anfällig für Verschmutzung durch Fussel und Staub. Während bei anderen Kompakten durch das ständige Heraus- und Hereinfahren des Objektivs durchaus mal Dreck ins Kamerainnere gerät, der sich dann in Form von schwarzen Flecken unschön auf den Bildern zeigt, sind die hermetisch abgeriegelten Outdoorkameras dagegen immun.

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Eine gewisse Konkurrenz bekommen die Outdoorkameras in den vergangenen Jahren jedoch durch den wachsenden Markt der Actioncams. Diese bieten zwar meist eine schlechtere Bildqualität, erlauben jedoch durch zahlreiches Zubehör vom Brustgurt bis zur Helmhalterung einen flexibleren Einsatz bei Sport- und Outdooraktivitäten. Auch sind sie meist einfacher zu bedienen. Vielen Nutzern genügt die Foto-Qualität für das Teilen in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Co.

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