Film ab für die Ewigkeit

Kaufberatung Camcorder

Je älter sie werden, desto wertvoller werden sie. Die Rede ist nicht von gutem Wein, sondern von bewegten Bildern. Der richtige Camcorder konserviert Erinnerungen für die Ewigkeit. Video-HomeVision hilft, die optimale Kamera zu finden.

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Camcorder machen Studioaufnahmen überflüssig.

Je älter sie werden, desto wertvoller werden sie. Die Rede ist nicht von gutem Wein, sondern von bewegten Bildern. Der richtige Camcorder konserviert Erinnerungen für die Ewigkeit. magnus.de hilft, die optimale Kamera zu finden.

Oft ist es der Familienzuwachs, der zum Kauf eines Camcorders bewegt. Nicht selten ist dieser Trieb, die Entwicklung seines Kindes in Bild und Ton festzuhalten, der Beginn eines spannenden Hobbys. Oftmals steigt der eigene Anspruch mit dem Filmen. Umso wichtiger ist es, sich vor dem Kauf zu überlegen, welcher Camcorder der richtige ist. Dies zu beantworten, ist leider nicht so einfach, wie es sich anhört, denn die Auswahl an Kameras ist vielfältig.

Sicher ist eine der Schlüsselfragen, wie viel Geld man ausgeben möchte. Eines lässt sich mit Sicherheit sagen: Für so ziemlich jeden Geldbeutel gibt es heute die Möglichkeit, ins digitale Filmen einzusteigen. Die Auswahl an verschiedenen Formaten und Medien steigt jedoch mit dem Preis. Einsteiger werden in der Regel auf Band filmen. Das dazugehörende DV-Format auf Mini-DV-Bändern läutete 1995 die digitale Revolution ein.

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Camcorder machen Studioaufnahmen überflüssig.

Lange Zeit beherrschte dieses Format den Camcorder-Markt. Mittlerweile ist es auf dem Rückzug, der Vorteil für Filmer: Damit einhergehend ist ein deutlicher Preisverfall zu verzeichnen. So liegt der Preis für die absoluten Einstiegsmodelle in dieser Saison bei rund 250 Euro. In dieser Preisklasse gibt es jedoch auch Alternativen, die statt auf Band auf Speicherkarte filmen.

Bis zur Preisgrenze von etwa 700 Euro findet sich der Filmer in erster Linie im Standard-Definition- Lager wieder. Darüber steigt die Auswahl jedoch exponentiell. Hier hat man die Wahl zwischen SD- und HD-Camcordern, zwischen Band-, DVD-, Speicherkarten-, Festplatten-, Festspeicher-oder Hybrid- Camcordern. Als wäre die Entscheidung für ein Medium nicht schon schwierig genug, tummeln sich hier zudem noch die verschiedensten Formate.

Camcorder

Wofür nutzen Sie Ihren Camcorder?

Für Familienaufnahmen.46.9%
Hauptsächlich für wilde Sportfilme10.3%
Och, für dies und das, nichts konkretes.42.9%

Im HD-Bereich fällt die Entscheidung in der Regel zwischen HDV und AVCHD. Fürs Filmen selbst ist es gar nicht mal so wichtig, für welches Format man sich entscheidet: Archivierung und Nachbearbeitung hängen damit deutlich enger zusammen. Welches Format und welches Medium für wen das richtige ist, hängt auch von Filmertyp ab. So ist es für einen Action-Filmer, der rasante Aufnahmen auf dem Mountain-Bike macht, wichtiger eine robuste Kamera zu nutzen als für einen Familien-Filmer, der vor allem Urlaube und Familienfeste für die Ewigkeit konserviert.

Dieser Ratgeber beantwortet alle diese Fragen und hilft Ihnen, den richtigen Camcoder zu finden.

Standard oder High Definition?

Diese Frage sollte am Anfang jeder Camcorder-Kaufentscheidung stehen. Denn sie stellt die Weichen für alles was danach kommt.

Es ist derzeit alles andere als leicht, sich zu orientieren. So werden HighDefinition-Cams für 99 Euro angeboten, Standard Definition-Cams von Canon, Panasonic, Sony und Co. kosten über 200 Euro, manche sogar 600 Euro und mehr. Allein an einer linearen Preisskala lässt sich die Camcorder-Welt nicht erklären. Hersteller wie Aiptek und Toshiba rüsten ihre Einsteiger-Cams zwischen 100 und 200 Euro mit HD-Fähigkeiten auf.

Das ist High Definition

Wichtigstes Merkmal von High Definition ist die Auflösung. Sie bietet einen drei-bis fünfmal höheren Detailreichtum als das herkömmliche Fernsehen. HD-Camcorder gibt es grundsätzlich in drei unterschiedlichen Auflösungen: Günstige HD-Cams nutzen in der Regel 1280 x 720 Pixel bei 30 Vollbildern pro Sekunde (progressive Aufnahme).

HDV-Camcorder und einige ältere AVCHD-Modelle filmen mit 1440 x 1080 Pixeln, bei 50 Halbbildern pro Sekunde (interlaced). Die volle HD-Auflösung (FullHD) von 1920 x 1080 Pixeln nutzen die immer zahlreicher werdenden AVCHD-Camcorder-als auch einige MPEG- 2-Cams von JVC. Das Bildseitenformat ist in jedem der Fälle 16:9.

Das ist Standard Definition

High-Definition-Camcorder

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High-Definition-Camcorder protzen nicht nur mit hoher Auflösung. Manche Modelle zeichnen auch in Surround-Sound auf und verwöhnen so die Heimkino-Anlage.

Die meisten Standard-Definition-Camcorder arbeiten mit einer Auflösung von 720 x 576 Pixeln, bei 50 Halbbildern pro Sekunde und damit in der PAL-Auflösung des Fernsehens. Manchmal ist es mit progressiver VGA-Computerauflösung (640 x 480 Pixel) auch noch weniger. Wer keinen hochauflösenden Fernseher besitzt, benötigt keinen HD-Camcorder. Allerdings bieten nahezu alle HD-Modelle auch eine Möglichkeit, ihr Bild in Standard Definition auszugeben.

Sei es über die analogen Videoausgänge oder über Konvertierung am Digitalausgang, wie bei HDV-Camcordern, die HDV über Firewire auch als DV ausgeben können. Diese Camcorder sind ebenfalls in der Lage, direkt in DV aufzuzeichnen, so wie mancher AVCHD-Cam auch die Aufzeichnung im DVD-Player kompatiblen MPEG-2 erlaubt.

Wer filmt also womit? Jeder, der ein Full-HD oder HD Ready-Display besitzt oder anschafft, findet im HD-Camcorder-Lager sein Glück. Dabei eignet sich für einfache Archivierung und Nachbearbeitung das HDV-Format am besten. Wer seinen alten Fernseher so bald nicht in den Ruhestand schicken möchte, wird auch im Standard-Definition-Lager glücklich.

Band, DVD oder Speicherkarte? Seite 2 gibt Ihnen Auskünfte...

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