Es muss nicht immer Aldi sein

Kaufberatung: Attraktive Alternativen zum aktuellen Aldi-Notebook

An diesem Montag lässt Aldi ein neues Notebook auf die Massen los, das es in sich hat: So viel Hardware und Ausstattung für knapp 700 Euro gibt es sonst kaum. Ganz konkurrenzlos ist das Discounter-Angebot aber nicht - wir zeigen Ihnen attraktive Alternativen.

Aldi-Notebook

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Ab Montag, den 27. April 2009 bei Aldi Nord und Süd: das Multimedia-Notebook Medion Akoya P6618 für 699 Euro.

Fujitsu Pa3553: Großes Kino zum kleinen Preis

Besonders für Filmfreunde hat Fujitsu eine verlockende Alternative parat: Das Amilo Pa3553 (15,4 Zoll) ist mit rund 550 Euro das derzeit günstigste Notebook mit Blu-ray-Laufwerk. Ein echtes Schnäppchen also, auch weil an der restliche Ausstattung deswegen nicht gespart wurde. AMD etwa steuert die "Puma"-Plattform bei - der Turion-X2-Ultra-Prozessor taktet mit 2x2,1 GHz. Auch die Speicherabteilung fällt mit vier Gigabyte Hauptspeicher und einer 320-Gigabyte-Festplatte großzügig bemessen aus. Mit zu Puma gehört eine etwas exotische "Crossfire"-Grafiklösung. Die besteht aus der Onboard-Grafik HD3200, die bei Spielen eine zugeschaltete, dedizierte HD3470 mit 256 Megabyte Video-RAM unterstützt. Das reicht selbst für aktuelle Spiele, wenn sie nicht übertrieben anspruchsvoll sind. Zu guter Letzt sieht das Amilo Pa3553 trotz des Sparpreises nicht wie ein Billigheimer aus, auch wenn aus dem früheren weiß-dunkelgrauen Gehäuse ein schlichtes schwarzes wurde.

Kaufberatung: attraktive Alternativen zum aktuellen Aldi-Notebook

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Fujitsus Pa3553 ist mit rund 550 Euro das derzeit billigste Marken-Notebook mit Blu-ray-Laufwerk. Trotz des Schnäppchenpreises kann sich auch die restliche Ausstattung sehen lassen.

Asus X61SL: Gleiche Ausstattung, gleicher Preis

Wer das P6618 toll findet, grundsätzlich aber kein Notebook bei Aldi kaufen will: Das Asus X61SL-6X038C bietet eine fast identische Hardware. Es hat ebenfalls vier Gigabyte Hauptspeicher, eine 500-Gigabyte-Festplatte, einen DVD-Brenner und ein 16-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1366x768 Pixel. Auch Asus packt Vista Home Premium als Betriebssystem bei. Die Grafikhardware ist mit einer ATI Mobility Radeon HD4570 zwar eine komplett andere; allerdings liegt sie leistungsmäßig mit der Geforce 9600M GS des Medion praktisch gleichauf. Gleiches gilt für den Prozessor: Der Intel Core 2 Duo T5850 des Asus taktet mit 2x2,16 GHz nur minimal langsamer. Allerdings hinkt er mit nur 667 MHz Bustakt und einer 65-nm-Fertigung (mehr Abwärme, höherer Energieverbrauch) technisch ein wenig hinterher. Zum Schluss der Preis: Das Asus X61SL-6X038C kostet bei den meisten Online-Anbietern 699 Euro - und damit exakt das Gleiche wie Aldis Angebot.

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Wer ungern ein Notebook bei Aldi kauft, findet beim Asus X61SL eine fast identische Ausstattung zum identischen Preis.

Acer Aspire 7730G: Alles eine Nummer größer

Wenn das Notebook noch etwas größer und schneller sein soll und dabei auch etwas teurer sein darf: Acer hat mit dem Aspire 7730G-644G50MN ein vor allem Preis-/Leistungsmäßig interessantes Notebook im Programm. Mit seinem 17-Zoll-Display (1440x900 Pixel) und satten 3,8 Kilogramm Gewicht ist es eher als Desktop-Ersatz denn für den Mobileinsatz gedacht. 500 Gigabyte Festplattenplatz, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und ein DVD-Brenner entsprechen wiederum exakt dem Aldi-Pendant. Der Prozessor Intel Core 2 Duo T6400 stammt aus der gleichen Baureihe wie der im Medion verbaute T6600, ist mit 2x2,0 GHz aber ein wenig langsamer. Dafür trägt die Grafikkarte hinten das Kürzel GT statt GS: Die verbaute Geforce 9600M GT ist spürbar schneller als die GS-Variante des Medion. Womit das Acer-Modell trotz des langsameren Prozessors für Spiele(r) besser geeignet ist. Allerdings kostet es auch rund einen Hunderter mehr.

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Das Acer Aspire 7730G klotzt mit einem 17-Zoll-Bildschirm und spieletauglicher Hardware für gerade mal 800 Euro.

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