Heim-Videothek

Interview: Markus Härtenstein, Maxdome

  1. Videoabruf auf dem Smart TV
  2. Fazit
  3. Interview: Markus Härtenstein, Maxdome
  4. Interview: Ernst Trapp, Lovefilm

"Bestes Film-Portal am TV"

Markus Härtenstein

© Hersteller/Archiv

Markus Härtenstein, Leiter Product & Program Management, Maxdome

Video-HomeVision: Maxdome ist auf immer mehr Smart TVs erreichbar. In die Zukunft geschaut: Gibt es Marken, auf denen Maxdome in einem Jahr nicht vertreten sein wird?

Markus Härtenstein: Wir sind mit allen relevanten Geräteherstellern in Gesprächen und daher guter Dinge, dass wir in einem Jahr auf den meisten hybriden Geräten der neuen Produktlinien vertreten sind.

Video-HomeVision: Maxdome hat seit dem Start im Jahr 2006 immer auch Set-Top-Boxen angeboten, über die man die Filme am TV anschauen konnte. Warum gibt es inzwischen keine Maxdome-Boxen mehr?

Markus Härtenstein: Unser wichtigstes Ziel ist, Maxdome neben dem Web-Angebot auch am TV im Wohnzimmer als Deutschlands bestes Entertainment-Portal zu positionieren. Deshalb haben wir, als der Gerätemarkt noch nicht so weit war, sozusagen gezwungenermaßen eigene Set-Top-Boxen mit Partnern entwickelt. Es ist aber effizienter, auf Partnerschaften mit CE-Herstellern zu setzen.

Deshalb sind wir sehr zufrieden mit der Entwicklung des Marktes, also dass mittlerweile alle relevanten Gerätehersteller hybride Endgeräte anbieten. Die Partnerschaften mit Samsung, LG, Philips, Toshiba, Panasonic und vielen mehr geben uns die Möglichkeit, uns voll und ganz auf unser Kerngeschäft, also den eigentlichen VoD-Dienst, zu konzentrieren.

Video-HomeVision: Wie hoch ist bis heute der Anteil der Nutzer am TV gegenüber den Kunden, die Filme am Computer abrufen und anschauen und wie entwickeln sich diese Nutzergewohnheiten?

Markus Härtenstein: Die technische Reichweite von hybriden TV-Geräten entwickelt sich erstaunlich rasant, da alle bedeutenden Hersteller auf die Vorteile Internet-fähiger Endgeräte setzen. Wir spüren zwar einen Nutzungszuwachs durch unsere Gerätekooperationen, die überwiegende Nutzung findet jedoch noch auf dem Computer oder Laptop statt. Wir gehen stark davon aus, dass sich 2012 die Nutzungsbilanz deutlich zugunsten der TV-Geräte verschieben wird.

Video-HomeVision: Welche weiteren Verbreitungswege plant Maxdome für die Zukunft - wird es auch Smartphone-Apps geben?

Markus Härtenstein: Wir streben an, bald auch auf mobilen Geräten - als dritte Produktsäule neben Web und TV - stattzufinden. Allerdings steht für uns jetzt an erster Stelle, unsere Kunden dort zu erreichen, wo sie gewohnt sind, Filme und Serien zu sehen. Das ist der Fernseher im Wohnzimmer. Dennoch entwickeln wir unser Angebot auch in Richtung Apps und werden 2012 entsprechende Schritte einleiten.

Video-HomeVision: Das Menü von Maxdome ist am TV viel schlichter als am Computer. Mitbewerber wie Apple TV, Videoload oder Acetrax bieten hier teils komplexere Oberflächen. Gibt es Pläne, das Maxdome-Menü am TV weiterzuentwickeln?

Markus Härtenstein: Die Nutzung am Fernseher muss nach unserem Verständnis so einfach und bequem wie möglich sein: Der Zuschauer ist vom Fernsehen eine simple Bedienung gewohnt, zum anderen erfordert die Navigation mit der Fernbedienung eine einfache Menü-Aufbereitung. Unsere TV-Client ist daher extra sehr einfach konzipiert.

Video-HomeVision: Auf DVD und BD gibt es Filme mit 5.1-Kinoton und Originalfassung unter Untertiteln zur Auswahl. Wann wird es diese Features auch bei Maxdome geben?

Markus Härtenstein: Der Großteil deutschsprachiger Nutzer ist es gewohnt, Serien und Spielfilme synchronisiert zu konsumieren. Um aber auf alle Konsumentenwünsche einzugehen, bieten wir mittlerweile immer mehr Filme und Serien im Originalton an.

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