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Im Test: Notebooks mit 3D-Display

Mit 3D-Notebooks kann man auch unterwegs in 3D spielen oder Filme betrachten. Wir stellen die Quad-Core-Boliden mit 3D-Displays auf den Prüfstand.

3d, notebooks

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3d, notebooks

Will man auf Reisen Spiele in realistischer 3D-Grafik genießen oder man hat zuhause nicht genug Platz für einen PC mit 3D-Monitor, dann kommt man an einem Notebook mit 3D-Display kaum vorbei. Unsere vier Testkandidaten von Dell, LG, Toshiba und Sony können alle mit großformatigen Full-HD-Displays aufwarten, die mit Hilfe einer 3D-Brille die Illusion echter Dreidimensionalität schaffen.

Dabei bedienen sie sich unterschiedlicher Techniken: Beim LD A 520 ist das Display mit einer zusätzlichen Polarisationsfolie versehen, die im Gespann mit einer Polfilterbrille den beiden Augen unterschiedliche Bilder schickt. Die anderen drei Notebooks arbeiten für die 3D-Illusion mit 120-Hz-Displays und einer Shutterbrille. Dell und Toshiba setzen hier die 3D-Vision-Brille von Nvidia ein, Sony die eigene Brille der Bravia-3D-Fernseher.

LG A520

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Bei allen Notebooks außer dem LG A520 gehören schnelle USB-3.0-Schnittstellen zur Grundausstattung. Allerdings sind sie beim Sony VAIO F21 ungünstig angeordnet.

Anforderungen für 3D

3D-Notebooks sollten über bestimmte Merkmale verfügen, damit die Ausstattung mit einem 3D-Display überhaupt sinnvoll ist. Der erste Punkt ist ein ausreichend starker Grafikchip. Bei 3D-Spielen muss die GPU jeden einzelnen Frame doppelt berechnen, da ja die Szene den beiden Augen aus etwas unterschiedlichen Blickwinkeln geliefert werden muss, um dem Gehirn eine räumliche Darstellung vorzuspiegeln.

Damit wird die Framerate im Vergleich zur 2D-Darstellung praktisch halbiert. Nun sind Notebook-GPUs generell schwächer als ihre Desktop-Pendants. Anders kann eine annehmbare Akkulaufzeit und eine ausreichende Kühlung nicht gewährleistet werden.

Die Taktfrequenz der GPU sind bei Mobile-Grafikchips niedriger, als die von Desktop-GPUs mit ähnlicher Bezeichnung, teilweise ist auch noch die Zahl der Recheneinheiten geringer. So kann etwa die Desktop-Variante des Nvidia GeForce GTX560 Ti mit einer GPU-Taktrate von 1645 MHz aufwarten, der GTX560M im Toshiba muss mit 1150 MHz auskommen. Die Zahl der Shader ist hier mit 384 aber identisch.

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Der zweite Punkt ist das optische Laufwerk. Vorzuziehen ist hier ein Blu-ray-Drive, mit dem Filme auf 3D-Blu-ray abgespielt werden können. Eine passende Player-Software sollte dann auch zum Lieferumfang des Notebooks gehören.

Wir haben daher für diesen Test unsere Benchmarksuite und auch die Wertung angepasst. Die Grafikbenchmarks ergänzt ein Lauf des DX10-Benchmarks Devil May Cry 4 bei aktiviertem 3D-Modus mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, der nativen Display-Auflösung der vier Testgeräte. Bei der Ausstattung fließt das optische Laufwerk stärker in die Wertung ein als gewöhnlich.

Toshiba Qosmio

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Das Toshiba Qosmio kann als einziges Gerät im Testfeld mit einem Blu-ray-Brenner aufwarten. Bei den Geräten von LG und Sony waren BD-Combo-Drives eingebaut, beim Dell nur ein DVD-Brenner.

Mobilität und Akkulaufzeit

Die beiden 17-Zöller von Dell und Toshiba und das 16,4-Zoll-Gerät von Sony bringen jeweils mehr als drei Kilogramm auf die Waage. Der mit seinem 15,6-Zoll-Display vergleichsweise zierliche LG A 520 ist da im Vergleich mit 2,5 kg ein Leichtgewicht.

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Ein Marathonläufer ist keines der vier getesteten Notebooks. Unter Volllast ist der Akku beim Dell XPS 17 nach 80 Minuten erschöpft, beim LG A520 ist nach 65 Minuten Schluss. Das Sony VAIO F21 hält immerhin 98 Minuten durch, das Toshiba Qosmio X770 nur 42 Minuten. Beim Spielen sollte man sich also nicht zu weit von der nächsten Steckdose entfernen.

Spielen in 3D? Nur bedingt

Der Test hat gezeigt, dass die Leistung von Notebook-GPUs nur bedingt für das Spielen mit 3D-Brille ausreicht. Hier hat man nur mit dem Toshiba gute Karten, denn dort steckt ein GeForce GTX 560M im Gehäuse. Blu-ray-Filme in 3D bewältigen alle Geräte ohne Probleme. Den Dell muss man allerdings mit einem passenden Laufwerk ordern.

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