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HyperX Cloud Stinger vs. Lioncast LX50: Praxis

Pro

  • Druckvoller Klang
  • Angenehmer Tragekomfort
  • Einfache Bedienung

Contra

  • Mikrofon nicht abnehmbar
  • Magere Ausstattung
  • Kabel nicht textilummantelt

Fazit

Das HyperX Cloud Stinger ist ein typisches Gaming-Headset mit gutem Klang zum fairen Preis.

Runde 3: Praxistauglichkeit

Nichts nervt mehr, als wenn man mitten im Game auch noch mit der Hardware zu kämpfen hat. Das gilt natürlich auch für Gaming-Headsets.

HyperX Cloud Stinger: Das Bedienkonzept ist plausibel gelöst: Über einen – leider etwas wenig griffigen - Schieberegler an der rechten Kopfhörermuschel lässt sich die Lautstärke variieren. Das Hochklappen des Mikrofonbügels schaltete dieses automatisch ab. Der Bügel ist nicht ganz so flexibel wie beim LX50. Zudem ist er fest mit dem Kopfhörer verbunden. Somit eignet sich das Cloud Stinger kaum für den mobilen Einsatz. In unseren Tests mit Skype, Discord und Co. übertrug das Mikro unsere Stimme sauber, der Klang unserer Stimme wirkte allerdings etwas blechern.

Lioncast LX50: Viel falsch machen, kann man beim LX50 eigentlich auch nicht. Lediglich beim Auffinden der Kabelfernbedienungen kann man in der Hektik eines Spiels schon mal danebengreifen. Ein Clip zur Befestigung der Fernbedienungsbox an der Kleidung wäre wünschenswert. Die Aufnahmequalität des Ansteckmikrofons überzeugt. Unsere Stimme wurde klar und mit wenigen Nebengeräuschen aufgezeichnet – insgesamt besser als beim Cloud Stinger. Durch die abnehmbaren Elemente eignet sich das Headset auch für unterwegs – allerdings stört dann die herumbummelnde Kabelfernbedienung. Die geschlossene Bauform isoliert recht passabel vor Umgebungsgeräuschen.

Zwischenfazit Praxistauglichkeit: Beide Headsets eigenen sich gut fürs Gaming. Die intuitive Bedienung des Cloud Stinger hat uns etwas besser gefallen, dafür hat das LX50 das bessere Mikrofon und lässt sich auch mobil verwenden. Auch diese Runde werten wir daher unentschieden.

HyperX Cloud Stinger Lautstärkeregler

© Josef Bleier

HyperX Cloud Stinger: Über einen Schieberegler an der rechten Kopfhörermuschel lässt sich die Lautstärke variieren.

Runde 4: Komfort

Der beste Klang nützt wenig, wenn es am Komfort mangelt, schließlich trägt man ein Gaming-Headset meist über mehrere Stunden.

HyperX Cloud Stinger: Mit 265 Gramm ist das Cloud Stinger angenehm leicht. Der Clou aber ist der „Memoryschaum“ der Polsterung. Er passt sich den Konturen des Kopfes an, was Druckstellen vermeidet. Trotzdem bleibt die Stabilität erhalten. Dank des Überzuges aus Kunstleder und der beweglichen Hörmuscheln ergibt sich insgesamt ein sehr angenehmes Tragegefühl – selbst bei ausdauernden Spiele-Sessions.

Lioncast LX50: Auch das mit 270 Gramm (samt Mikrofon) kaum schwerere LX50 wartet mit einer Kunstlederpolsterung auf. Diese fällt im Vergleich strammer aus, besonders wenn man einen größeren Kopfumfang hat (ab 60 cm). Beim Drehen des Kopfes oder beim Zurechtrücken des Kopfhörers erzeugen die Poster gelegentlich leichte Eigengeräusche: Kein großes Ding, aber man könnte sich daran stören. Alternativ kann man die beiliegenden Velourspolster verwenden, wo dieser Effekt nicht auftritt. Der Wechsel ist allerdings etwas fummelig und die Velourspolster dämpfen Umgebungsgeräusche weniger gut.

Zwischenfazit Komfort: Beim Tragekomfort hat das Cloud Stinger dank seiner weicheren Polsterung die Nase vorn. Die Austauschpolster beim LX50 sind ein netter Service. Aufgrund der starren, nicht drehbaren Hörmuscheln ist der Tragekomfort beim LX50 weniger gut - besonders wenn der Nutzer einen großen Kopf hat.

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