Ultraflache LED-Monitore

FullHD 21 bis 24 Zoll

23 Zoll - eine ideale Bildgröße

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AOC hat beim e2343F2 alle Anschlüsse im Gehäusefuß untergebracht. Das Netzteil ist extern.

Die überwiegende Mehrheit der Monitore mit Bilddiagonalen von 21 bis 24 Zoll besitzen FullHD, also eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten. Die Größenunterschiede in den Abmessungen ergeben sich durch eine unterschiedliche Pixeldichte. Bei normalem Sitzabstand ist die Darstellung auf 21- und 22-Zoll-Monitoren recht klein, viele Anwender klagen hier über eine schlechte Lesbarkeit von Symbolen und der Windows-Systemschrift.

24-Zoll-Monitore sind vielen eine Nummer zu groß, da diese Riesen zu viel Platz auf dem Schreibtisch für sich vereinnahmen. So erweisen sich die immer öfter im Handel zu findenden 23-Zoll-Geräte mit ihrer Bilddiagonalen von 58,4 Zentimetern als idealer Kompromiss.

Im Testfeld befinden sich sechs aktuelle LED-Monitore mit folgenden durchschnittlichen Straßenpreisen: Acer S232HLAbid (169 Euro), AOC e2343F2 (159 Euro), Asus ML238H (219 Euro), BenQ V2320H (169 Euro), Philips Brilliance 234CL2SB (199 Euro) und Samsung SyncMaster BX2350 (189 Euro).

Anschluss-Vielfalt

Je mehr Schnittstellen ein TFT besitzt, umso mehr Geräte kann man parallel anschließen. Für eine scharfe Darstellung des Bildes sorgt die DVI-Verbindung (DVI = "Digital Visual Interface"), die bei Grafikkarten und Monitoren eigentlich Standard ist. Etwas unverständlich ist, dass bei vier der sechs getesteten Geräte kein DVI-Eingang vorhanden ist, die Hersteller bieten stattdessen einen HDMI-Eingang.

Dieser ist nur bei neuen Grafikkarten vorhanden, immerhin liefern einige der betroffenen Monitor-Hersteller ein passendes DVI-auf-HDMI-Kabel mit. Nur für ältere Rechner oder den gelegentlichen Note- und Netbook-Anschluss sollte man den bei allen TFTs vorhandenen analogen D-Sub-Eingang (auch "VGA" genannt) benutzen.

Worauf es sonst noch ankommt

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Neben dem superflachen Philips-TFT (r.) wirkt der Samsung-Monitor (l.) aufgrund seines Standfußes wuchtiger.

Monitore mit spiegelnder Bildschirmoberfläche oder Rahmen sollte man meiden, denn die Reflexionen irritiert im Alltagseinsatz: Ein mattes Gerät ist immer vorteilhaft. Wichtig sind bei TFTs immer noch die Reaktionszeiten. Je geringer sie sind, desto weniger können Bewegungsunschärfen bei der Darstellung schneller Bilder auftreten.

Auf die in den Datenblättern angegebenen Zeiten kann man sich selten verlassen, unsere praxisnäheren Labormessungen, die Sie der Tabelle entnehmen können, sind aussagekräftiger. Eine höhere Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz, wie sie bei einigen Gaming- Displays vorkommt, ist zusätzlich von Vorteil, um lästige Schlieren bei schnellen Bildern zu reduzieren.

Zudem erlauben 120-Hertz-Displays den Einsatz von Shutterbrillen für die 3D-Wiedergabe. Da alle getesteten Monitore nur mit Standard 60 Hz angesprochen werden, ist hier nur die simple 3D-Darstellung mit einer Farbfilterbrille möglich.

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