Vergleichstest

Fünf Soundbars im Test

Front-Surround-Systeme bieten Heimkino-Feeling aus nur einem Klangriegel. Wir haben fünf Soundbars und -beamer getestet und sagen Ihnen, welcher den besten Klang liefert.

LG BB5521A

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

LG BB5521A

Die Geräte im Test

Beim Soundbeamer gilt: Der Weg ist das Ziel. Er strahlt die rückwärtigen Kanalinhalte definiert über die Seiten- und Rückwand zum Zuhörer. Der Soundbar dagegen nutzt die Psychoakustik, um über phasen-, frequenz- und laufzeitbehandelte Signale dem Zuhörer ein Raumgefühl zu vermitteln. Wie der Raumklang letztlich erzeugt wird, ist zweitrangig. Hauptsache, der Heimkino-Sound stimmt.

Das Testfeld reicht vom einfachen Soundbar mit einem Analog- und Digital-Eingang bis zum Blu-ray-Entertainment-Center mit integriertem WLAN.

Bildergalerie

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Galerie

Preis: 2.700 Euro+ ausgewogener, unangestrengter Klang mit guter Surround-Kulisse- Abbildungspräzision in Stereo eingeschränkt

Die Soundbars und Soundbeamer im Test

Bose Lifestyle 135: Zu dem Set gehören ein Acoustimass-Subwoofer, ein Controller und ein schmales Speaker-Array. Außerdem ist eine Docking-Station für iPhone und iPod dabei. Sieben analoge und vier digitale Toneingänge sowie vier HDMI- und zwei USB-Eingänge erlauben mehr als genug Zugänge zur Bedienkonsole. Siehe: Bose Lifestyle 135

Harman/Kardon SB 30/230: Mit Harmans exklusiver Wave-Surround-Technologie in digitaler Signalverarbeitung soll unabhängig von Raumgröße und Grundriss auch mehreren Zuhörern ein realistischer Surround-Sound vermittelt werden. Dazu beherbergt der schlanke Soundbar 13 Treiber und elf Verstärker. Dazu kommt ein Wireless-Subwoofer mit 20er-Bass in Downfire-Anordnung. Siehe: Harman/Kardon SB 30/230 im Test

LG BB5521A: Soundbar, 3D-Blu-ray-Player und Netzwerk-Client: Der LG BB5521A besitzt nahezu alles, was man neben dem Fernseher im Wohnzimmer braucht. Für den Ton sind vier 80-Millimeter-Aluminium-Chassis und zwei 25-Millimeter-Gewebekalotten zuständig. Ein drahtlos angespielter Subwoofer ergänzt das Tonspektrum nach unten. Siehe: LG BB5521A im Test

Teufel Cinebar 51 THX: Ein Novum im Klangbalken-Segment ist die THX-Lizenzierung. Und Teufel hat sie als erster Anbieter. Damit schafft das Berliner Duo den imposantesten Sound. Dafür zeichnen ein Subwoofer mit 25er-Basstreiber und 150 Watt Verstärkerleistung sowie eine Sound-Zeile mit vier zehn Zentimeter großen Tief-/Mitteltönern und zwei Aluminium-Hochtönern verantwortlich. Siehe: Teufel Cinebar 51 THX im Test

Yamaha YSP-2200: Der YSP-2200 ist der einzige Soundbeamer im Test. Mit 16 Kalotten und 28 Millimeter Durchmesser sowie einer ausgeklügelten Ansteuerung der Chassis-Linie schafft Yamaha ein Schallfeld, das die Schallquellen eines 5.1-Systems simuliert. Siehe: Yamaha YSP-2200 im Test

Fazit

In dieser Gruppe der Soundbars treffen spielstarke Gegner aufeinander. Und doch ist die Spielweise unterschiedlich. Ganz nach vorne gestürmt in der Tabelle sind das Teufel-Duo und Boses Lifestyle 135, obgleich jeweils mit unterschiedlichen Spielstärken: Teufels THX-Kombi spielt auf den Punkt und kann dynamisch richtig was reißen, Bose besitzt einen eher angenehm zurückhaltenden Klangcharakter mit breiter Bühne.

Auch Platz 3 der Tabelle teilen sich zwei Systeme mit unterschiedlichen Charakteren: Harmans Spielstärke liegt in der offensiven Gangart mit klaren Klangbildern, während Yamahas Sound-Projektor zarte, nie überzeichnete oder gar aggressive Klangzüge hat und mit der besten virtuellen Surround-Kulisse aufwartet.

Der Fünfte im Bunde, LGs Universalgenie mit Blu-ray-Spieler und vielen Features wie Internet-Zugang zu YouTube und Co. sowie iPhone-Dock und -Steuerbarkeit klang zwar bassstark, aber nicht ganz so ausgewogen.

Tabelle: Testergebnisse im Überblick

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Tabelle: Daten und Messwerte

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