Videobearbeitung

Fünf führende Videoschnitt-Programme im Vergleichstest

Schnell zu professionell geschnittenen Videos: Das versprechen fünf aktuelle Programme für anspruchsvolle Heimanwender und Semiprofis - und das auch noch zu sensationell niedrigen Preisen: Adobe Premiere Elements, Magix Video deluxe, Corel VideoStudio, Vegas Movie Studio und Avid Studio.

Vegas Movie Studio

© Vegas

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Anita Müller leitet eine Event-Agentur. Auf ihrer Webseite veröffentlicht sie Ausschnitte ihrer Veranstaltungen. Werner Müller ist rüstiger Rentner und filmt seine süßen Enkelkinder - und die ganze Verwandtschaft will seine Aufnahmen auf DVD haben.

Anita wie Werner haben zwar gute Kameras, wollen aber weder Unsummen für Videoschnitt-Software ausgeben noch sich monatelang in die Bedienung einarbeiten. Zugleich stellen sie hohe Ansprüche an ihre Arbeit. Daher scheiden für sie reine Consumer-Lösungen wie der PowerDirector von Cyberlink oder kostenlos mit dem Betriebssystem mitgelieferten Programme wie der Windows Movie Maker bzw. das Apple-Programm iMovie aus.

Für Anwender, die deutlich mehr wollen als nur eben mal die Werbeblöcke aus aufgezeichneten Videos herauszuschneiden, bieten sich die hier getesteten Programme an.

Ein wichtiger Punkt für die Programmwahl ist zudem die unterstützte Hardware. Anita verwendet eine HDV-Kamera, Werner in erster Linie eine Kamera, die im AVCHD-Format aufzeichnet; er will aber auch noch seine älteren DV-Bänder bearbeiten können.

testverfahren

© PC Magazin

Testverfahren Videoschnitt-Software unter 200 Euro

Alle nachfolgend getesteten Programme bieten grundsätzlich die Unterstützung dieser Kameratypen an, wenngleich nicht immer optimal: Das Avid Studio 1.0 kann Dateien von Bandkameras zwar capturen, aber nicht mehr wieder auch auf Band aufspielen. Dafür bietet diese Software besonders vielfältige AVCHD-Ausgabe-Optionen.

Für Film und Fernsehen, die zunehmend mit den Formaten XD CAM HD (Sony), P2 (Panasonic) oder mit RedOne-Daten arbeiten, empfiehlt sich die hier vorgestellte Programmkategorie ohnehin nicht: Diese Profi-Kameras unterstützen die Testkandidaten von Haus aus nicht.

Ratgeber: Grafikkarteeinbauen und installieren

Anders als von professionell ausgerichteten Programmen wie dem Avid Media Composer, Apple Final Cut Pro oder Adobe Premiere Pro verlangten wir auch keine Profi-Funktionen wie den Im-und Export einer EDL (edit decision list).

Dafür müssen die Testkandidaten umso besser mit den Formaten (H)DV und AVCHD umgehen können, DVDs und Blu-ray-Discs mit ansprechenden Vorlagen erzeugen und ohne lange Einarbeitung einen flotten, stabilen Workflow gestatten.

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