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Filmertypen

Familien-Filmer: Derzeit scheint bei den Camcorder-Herstellern ein Filmer-Typ besonders im Fokus zu stehen, er bekommt so viele Angebote wie noch nie: Der Einfach-Filmer, der nur filmen will. Ob im Urlaub, bei Geburtstagen oder ähnlichen Gelegenheiten. In der Regel also nur ein paar Mal im Jahr. Nachbearbeitung ist für ihn kein Thema, stattdessen möchte er den Film so einfach und schnell wie möglich ansehen können. Im Prinzip empfiehlt sich für ihn ein Festplatten-oder Karten- Camcorder.

Action-Filmer: Die Frage, ob SD oder HD, stellt sich für ihn nicht, da es robuste, wasser- und stoßfeste High-Definition-Cams noch nicht gibt. Ihm bleiben allwettertaugliche Camcorder wie die Panasonic SW 20 oder Sanyo CA 8. Sie zeichnen ausschließlich auf Speicherkarte auf.

Kreativer Standard-Filmer: Standard bedeutet in diesem Fall, dass der Filmer keinen HD- Camcorder möchte. Dieser Filmertyp wird von der Industrie kaum noch bedient. Einer der letzten verbliebenen Camcorder mit zahlreichen manuellen Eingriffs-sowie Anschlussmöglichkeiten für Mikrofone ist der DV-Band-Camcorder Panasonic GS 500.

Kreativer HD-Filmer: Paradox, aber wahr: Der Markt mit teuren AVCHD-Camcordern, deren Aufnahmen sich nur schwer bearbeiten lassen, wächst, obwohl Filmer, die so viel investieren, genau dies tun wollen. Stattdessen wird das HDV-Format fallen gelassen, nur weil es auf Band schreibt. Hersteller wie Panasonic lassen hoffen: Sie haben mit ihren aktuellen Topmodellen die Kreativen entdeckt. Mit einem manuellen Fokusring stehen die Modelle SD 100 und HS 100 im Consumer-Segment derzeit allein auf weiter Flur.

HD-Urlaubsfilmer: Für diesen Filmertyp ist das Format AVCHD wie geschaffen. Mit ihm lassen sich Aufnahmen in höchster Schärfe machen, die Komplexität der Kompression führt Rechner jedoch schnell an ihre Grenzen. Das Schneiden der Videos sollte daher keine Priorität haben. Gefilmt wird auf alle Medien außer Band.

Einfach-Filmer mit Schnitt-Ambitionen: Allzu viel Geld möchte dieser Filmer-Typ nicht ausgeben, dennoch sollte die Qualität stimmen. Dank guter Computer-Kenntnisse ist auch das Schneiden der Filme ein Thema für ihn. Dieser Filmer wird in erster Linie bei DV-Camcordern mit Mini-DV- Kassette fündig. Videos lassen sich per Firewire-Ausgang an der Kamera auf den Rechner übertragen.

Selbst ältere Rechner sind in der Lage, diese Videos zu schneiden. Besitzt der Camcorder einen Firewire-Eingang, lassen sich die geschnittenen Filme in gleicher Qualität zurück auf Band speichern, ansonsten muss mit leichten Qualitätsverlusten auf DVD gebrannt werden.

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