Einer für Alles

Fazit

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Die Nvidia-Brille kommuniziert über Infrarot mit dem PC. Aufgeladen wird sie über ein USB-Kabel.

3D-Displays und Shutterbrillen

3D ist nicht nur bei Fernsehern ein Thema, sondern auch bei All-in-One-PCs. Mit den Geräten von Lenovo und Sony haben wir zwei 3D-fähige All-in-Ones im Test. Für die 3D-Darstellung setzen beide Hersteller auf Shutterbrillen. Hier ist in den Gläsern eine Flüssigkristallschicht untergebracht, die das Glas undurchsichtig macht, wenn Spannung anliegt.

Die Gläser werden für eine 3D-Darstellung abwechselnd abgedunkelt, so dass jeweils nur das linke oder das rechte Auge das Monitorbild sieht. Dieses abwechselnde Verdecken eines Auges, das mit 60 Hz stattfindet, wird mit dem Monitor synchronisiert, der dann mit der selben Frequenz zwei geringfügig unterschiedliche Bilder darstellt, um so mittels der Stereoskopie den 3D-Effekt zu erzeugen.

Kaufberatung: Netbooks

Man benötigt für die 3D-Darstellung keine speziellen 3D-Monitore, die Voraussetzungen sind eine hohe Bildwiederholrate und eine ausreichend hohe Leuchtstärke, denn die Brille halbiert auch die wahrgenommene Helligkeit. Zudem sind zusätzliche Brillen recht kostspielig.

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Die Brille von Sony stammt von den TV-Geräten der BRAVIA-Serie ab. Sie wird auch über USB geladen.

LG kommt mit Polfilterbrille

LG bringt mit dem V300 einen All-in-One mit 3D-Display auf den Markt, der mit dem Polfilterverfahren arbeitet. Die günstige 3D-Brille ähnelt einer Sonnenbrille, auf den Brillengläsern sitzen jeweils um 90° versetzte Polfilterfolien. Dadurch wird erreicht, dass das linke Auge nur das für es bestimmte linke Bild sieht und das rechte Auge nur das rechte Bild. Polfilter im Display sorgen dafür, dass für die beiden Augen unterschiedliche Bilder geliefert werden.

Fazit

Der Testsieger ist der Sony VAIO VPCL22Z1E. Der knapp 1700 Euro teure VAIO glänzt mit seinem 3D-Display, guten Leistungswerten und einer umfangreichen Ausstattung. Ihm fehlt jedoch ein TV-Tuner. Dahinter rangieren der 1400 Euro teure Lenovo und der Toshiba für 1000 Euro. Lenovos IdeaCentre B520 ist das schnellste Gerät in den 3D-Benchmarks und bietet neben einem 3D-Display die größte Festplatte im Testfeld. Der Newcomer von Toshiba gefällt durch ein attraktives Design und ausgeglichene Leistungswerte.

Ebenfalls gut abgeschnitten haben der Asus ET2410INTS für 1200 Euro und der Dell Inspiron One 2320, der sich den Preistipp verdient. Er kostet trotz guter Ausstattung mit einem Blu-ray-Laufwerk nur 849 Euro. Der Aspire Z5801 gefällt durch seine Neigefunktion für den Multitouch-Betrieb, lässt aber ein Blu-ray-Drive vermissen. Zudem ist er das Schlusslicht bei den Leistungswerten.

Download: Tabelle

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