Laser-MFPs 2015

Ricoh SP C250SF und Samsung ProXpress C2670FW

  1. 5 Farblaserdrucker im Test
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Ricoh SP C250SF

Mit circa 2,6 Cent für eine Text- oder etwa 3,8 Cent für eine Farbseite mit Text liegt man beim SP C250SF im oberen Bereich, was die Verbrauchskosten in dieser Modellklasse angeht. Bei Lieferung liegen etwas kleinere Tonerkartuschen (ca. 1000 Seiten) bei. Im Nachkauf gibt es bloß eine Tonervariante (2000 Seiten Schwarz, 1600 Seiten Farbe). Der Drucker schaffte im Entwurfsmodus mit unseren Testsheets maximal 20 Seiten pro Minute.

Tastenfeld

© Ricoh

Das Tastenfeld beim Ricoh ist sehr undurchsichtig mit Bildzeichen erklärt.

Meldet das Gerät "Betriebsbereitschaft" wartet man etwa 16 Sekunden auf die erste Seite. Eine automatische Duplexeinheit für den Zweiseitendruck ist integriert, das doppelseitige Scannen von Dokumenten in einem Arbeitsgang über das ADF ist nicht möglich. Der Text kommt schon im Standardmodus ohne Randfransen, der Farbdruck wirkt sehr natürlich. Bei Farbkopien muss man allerdings besonders bei Fotos mit Farbverlusten rechnen. Dieser Verlust ist bei Grafiken oder farbigen Text nicht so prominent. Das starre, monochrome Display am Gerät erscheint zu Zeiten farbiger Touchdisplays allerdings nicht mehr zeitgemäß.

Lesetipp: Druck-Tipps für Sondermedien

Für den Anschluss kompatibler Kameras lässt sich eine PictBridge-Schnittstelle nutzen. Außerdem bietet unser Testmodell Verbindungsmöglichkeiten für USB- oder Netzwerkkabel sowie für WLAN. Mit der beiliegenden Software Presto!Page Manager bekommt man eine OCR-Funktion mitgeliefert. Diese arbeitet recht zuverlässig, bedarf aber noch einiger Nachbesserungen der gescannten Dokumente in der Textbearbeitung und der Textformatierung. Auf Wunsch lässt sich das 250er Standard-Papierfach optional mit einer 500-Blatt-Kassette erweitern.

Touch-Display

© Samsung

Das Mini-Touchdisplay von Samsung erfordert volle Touchkonzentration.

Samsung ProXpress C2670FW

Das Farblaser-Multifunktionsgerät zeigt sich auf dem Stand neuester Technik. Mit Touchdisplay, Internetfähigkeit, WLAN und NFC-Schnittstelle sowie LAN- und USB-Anschluss und erweiterbaren Modulen (Speicher, Papierkassette, parallele Schnittstelle) kommt es mit nahezu jeder Firmenumgebung zurecht. Außerdem lässt sich über die XOA-Web-Umgebung speziell für die Firma entwickelte oder angepasste Drittsoftware für die Dokumentenverarbeitung nutzen.

NFC-Schnittstelle

© Samsung

Samsung bietet eine NFC-Schnittstelle für den unkomplizierten Druck direkt vom Smartphone.

Das Druckwerk schafft 26 Seiten in der Minute und liefert schon im Normalmodus ein sehr gutes Druckbild. Die erste Seite benötigt aus dem Bereitschaftsmodus etwa 16 Sekunden bis in die Ablage. Hier sind die Geräte von OKI und Brother schneller. Der Bereich der Ablage für gedruckte Dokumente ist in der Höhe sehr schmal. Man muss schon ein schmales Händchen machen, um die Ausdrucke zu entnehmen. Bei Fotokopien auf Normal- oder Laserglanzpapier verliert die Kopie etwas an Farbumfang, was sich aber bei farbigen Kopien von Office-Dokumenten mit bunten Grafiken oder farbigen Textpassagen auf Normalpapier nicht sonderlich auswirkt.

Lesetipp: Alles über 3D-Drucker

Die Bedienung am Gerät ist übersichtlich und schnell durchschaut. Das Touchdisplay reagiert gut, könnte aber für "Männerfinger" etwas größer sein. Oft trifft man das berührungsempfindliche Feld erst im zweiten oder dritten Anlauf. Die beiliegende OCR-Umwandlung kann man als marginal betrachten. Sie erfordert leider viel Nacharbeiten. Hier geht einiges an Formatierung und Textfluss vom Originaldokument verloren. Die Seitenpreise mit den größten Kartuschen betragen etwa 1,3 Cent im reinen Textdruck und 1,8 Cent für farblastige Dokumente. Das sind die besten Verbrauchswerte im Testfeld.

Testtabelle

© WEKA Media Publishing GmbH

Testergebnisse

Per ECO-Einstellungen lassen sich Verbrauch von Strom und Verbrauchsmaterialien wie zum Beispiel der ausschließliche Duplexdruck oder die Tonerreduzierung regeln. Hier lassen sich auch die Abschaltzeiten in die stromsparenden Standby-Modi bestimmen. Über die ECO-Taste am Gerät lassen sich diese Einstellungen ab- oder zuschalten.

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