Spektakuläre Farbenpracht

Farblaserdrucker mit Fotodruckoption

Niemand muss mehr Trübsal drucken - schon gar nicht im Büro. In diesem Vergleichstest stellen wir erschwingliche Farblaserdrucker vor, die so gut sind, dass sie auch Fotos mit ihnen ausdrucken können. Klingt gut, oder?

  1. Farblaserdrucker mit Fotodruckoption
  2. Geschwindigkeit und Qualität
  3. Fazit
Farblaserdrucker

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Farblaserdrucker

Ganz recht meine Herren! Farblaserdrucker können auch Fotos ausdrucken. Selbst preiswerte Geräte sind heute mit ausreichender Druckauflösung ausgestattet, einige mit speziellen Tonerpartikeln, die einen Glanzeffekt haben und eigens beschichtete Papiere für den Fotodruck eröffnen den Farblasern die Türen in die Welt des Fotodrucks. Mit kleinen Einschränkungen.

Ein randloser Fotodruck ist mit Farblasern nicht möglich und auf eine Umsetzung dieser Fähigkeit werden wir wohl noch lange warten müssen. Der Grund: Tinte, die über die Papierkante hinaus gespritzt wird, lässt sich relativ einfach mit einem Schwammbehälter einfangen. Zuviel aufgetragener Toner würde sich im Gehäuse eines Farblasers wahllos verbreiten und schnell für qualitatives Chaos vielleicht sogar für Defekte sorgen.

Das fein abgestimmte Drucksystem eines Farblaserdruckers verlangt außerdem, dass man beachtet, welche Papierstärken und Papiergewichte verarbeitet werden können. Dickes, beschichtetes Hochglanzfotopapier können Lasergeräte nicht verarbeiten. Hier haben sie einen weiteren Nachteil gegenüber ihrer tintenspritzenden Konkurrenz.

Einige Farblaserdrucker haben aber dennoch den Fotodruck bewusst ins Visier genommen und machen dies mit ihren Treibereinstellungen deutlich. Der C310dn von OKI bietet beispielsweise die Qualitätseinstellung "Foto" an, der Samsung CLP-620ND hat eine Option "Hochglanz".

Steckt man diese Ausdrucke in einen Glasrahmen, hängt sie an die Wand und betrachtet sie mit ein wenig Abstand, so ist der Unterschied zu einem Fotoausdruck aus dem Tintenstrahldrucker nur noch vom Fachmann auszumachen.

Test: Die besten Farblaserdrucker

Und das ist doch recht erstaunlich. Aber auch in diesem Test betrachten wir freilich nicht ausschließlich die Fotoqualitäten der Farblaser. Unser Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf der Bürotauglichkeit dieser Geräte, denn hier müssen sie tagtäglich und zuverlässig ihre Arbeit verrichten.

Die Preise der Testgeräte liegen zwischen 300 und 400 Euro. Wir ermitteln die Preise online. Der Seitendurchsatz pro Minute pendelt zwischen 20 und 24 Seiten im Kopier-sowie Entwurfsmodus. Alle Drucker haben eine Duplexeinheit für den automatischen Zweiseitendruck an Bord. Das Testfeld ist netzwerkfähig (LAN) oder als Arbeitsplatzdrucker per USB 2.0 ansteuerbar.

Bildergalerie

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Galerie

Niemand muss mehr Trübsal drucken - schon gar nicht im Büro. In diesem Vergleichstest stellen wir erschwingliche Farblaserdrucker vor, die so gut…

Ersteinrichtung und Installation

Zwar lassen sich die Drucker mit einem Gewicht von 21 bis 27 kg durchaus von einer kräftigen Person alleine auspacken, von den Herstellern wird aber durchgängig ein Auspack- und Transport-Duo empfohlen. Die Drucker und Druckerteile sind mit vielfältigen Transportsicherungen aus Plastik, Folie oder Papier geschützt. Aufkleber, Handzettel oder Flyer beschreiben deren Beseitigung inklusive den Ersteinsatz der Tonerkartuschen.

Bei allen Druckern sind diese Beschreibungen gut verständlich und reichlich bebildert. Sind die Kartuschen installiert und alle Transportsicherungen entfernt, kann der Drucker erstmals ans Stromnetz angebunden und eingeschaltet werden.

Haben Sie die Papierkassette (bei allen Testgeräten im Druckergehäuse gut geschützt integriert) mit kompatiblem Druckpapier befüllt, schließen Sie den Drucker an der Steckdose an und schalten ihn erstmals ein.

Ratgeber: So können Sie Strom sparen

Über bestimmte Menüpunkte lässt sich auch ohne PC eine Kontrollseite ausdrucken. Hier können Sie überprüfen, ob alles rechtens eingebaut wurde und alle Transportsicherungen entfernt sind. Ist das nicht der Fall, kommt es in der Regel zu Fehlermeldungen auf dem Display oder, wie beim Canon LBP7200Cdn, zu einem Blinken der LED-Kontrollleuchten im Bedienfeld des Druckers.

Ein Nachteil, den alle Drucker für sich beanspruchen können, ist, dass keine Handbücher mehr zur Verfügung stehen, in denen man schnell mal eine Fehlermeldung nachschlagen könnte. Handbücher werden bei praktisch allen Herstellern nur noch auf beiliegenden Installations-CD/DVD mitgeliefert. Hier heißt es dann: bloß nicht die Geduld verlieren, durchklicken.

Die Treiberinstallation ist in der Regel selbsterklärend und schnell erledigt. Je nach Modell wird man während der Installation aufgefordert, den gewünschten Anschluss (LAN oder USB) zu wählen. Man schließt dann das entsprechende Kabel an (LAN-Patchkabel oder USB-Kabel lagen bei den Testgeräten nicht bei) und folgt den weiteren Installationsanweisungen des Herstellers.

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