PC-Einkaufsführer 2016

Einsteiger-PC kaufen

PC Acer Aspire XC710

© Acer

Unser Kauftripp im Bereich der Einsteiger-PCs: Der Acer Aspire XC710.

Die PCs für Einsteiger und Gelegenheitsanwender sollen in der Regel wenig kosten. Die Schallmauer liegt meist bei 600 Euro. In diesem Lowcost-PC-Segment finden Sie neben den Intel-Konfigurationen zwar einige PCs mit AMD-APUs, allerdings ist hier Vorsicht geboten. Nur AMDs Highend-APUs halten mit Intels kleineren Core-Prozessoren wie einem Core i3-6xxxx (Skylake-Generation) mit. Für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis muss also ein AMD-PC deutlich besser konfiguriert sein als ein ähnlich teurer Intel-PC.

Kleiner Preis, kleine Ausstattung

Schlägt Ihr Herz für einen PC mit AMD-APU raten wir Ihnen sich für die Highend-APUs A10 (Pro) oder A8 (Pro) zu entscheiden. Aufseiten Intels sollte im Idealfall ein Core i5 oder i3 aus der aktuell sechsten Generation installiert sein.

Für einfache Anwendungen genügt der in die Prozessoren integrierte Intel- oder AMD-Grafikkern. Wer etwas mehr Grafikleistung und Anschlüsse für zwei Monitore benötigt, muss wenigstens eine Nvidia GeForce GT 730 oder eine AMD Radeon R7 einrechnen. Kleinere Lowcost-Grafikkarten sind kaum schneller als eine integrierte Grafiklösung.

Bei einem PC für Einsteiger und Gelegenheitsanwender genügen zwar vier GByte RAM, der sollte aber unbedingt aus zwei Speichermodulen bestehen. Nur dann arbeitet er im fast doppelt so schnellen Dual-Channel- statt Single-Channel-Modus. Ob der PC-Hersteller DDR3- oder modernen DDR4- Speicher einbaut, spielt in dieser Leistungsklasse keine Rolle.

Ähnliches gilt für eine SSD. Sie beschleunigt Ihren PC zwar permanent, bietet aber bei PCs unter 600 Euro nur wenig Speicherplatz - höchstens 256 GByte. Eine flotte Festplatte mit 500 oder 1000 GByte Speicherplatz passt besser ins Anwenderprofil. Optische Laufwerke sind 2016 nicht mehr essentiell wichtig, da sich die meisten Anwender Software aus dem Internet laden und für den lokalen Datenaustausch USB-Sticks und -Festplatten nutzen.

PC Acer Aspire XC710 innen

© Acer

Die günstigen Einsteiger-PCs haben meist einige PCIe- und Speicher-Slots zum Aufrüsten frei.

Wichtiger sind ein Kartenleser sowie schnelle Schnittstellen wie Gigabit-LAN, HDMI 2.0, DisplayPort 1.4 und mehrere USB-3.0-Ports. In Sachen Verarbeitungsqualität (Metallgehäuse, sauber verlegte Kabel usw.) gibt es in dieser PC-Klasse kaum mehr negative Fälle. Schlimm sieht es dagegen noch bei der mitgelieferten Tastatur und Maus aus. Tipp: Verzichten Sie auf diese Billigheimer. Investieren Sie lieber 40 Euro in ein gutes Set von Markenherstellern.

Alltagstaugliche Leistung

Trotz des niedrigen Preises genügt die Performance der meisten Einsteiger-PCs für alltägliche Aufgaben. Dazu gehören das Bearbeiten von Office-Dokumenten, Surfen im Internet, die Video-Chats und die Medienwiedergabe. Sogar das Spielen von einfacheren oder Brower-Games sind bei entsprechend angepassten Einstellungen möglich. Wer eines der teureren Modelle mit 8 GByte Arbeitsspeicher und einem Core i5 kauft, darf sich sogar an etwas Bild- und Videobearbeitung wagen.

Unser Kauftipp: Acer Aspire XC 710

Acer packt zum sehr attraktiven Preis eine praxistaugliche Ausstattung in den nur 10 Zentimeter schmalen Aspire XC 710 (DT.B1REG.039). Dazu gehören ein Intel Core i5-6400, 4 GByte RAM und eine ziemlich schnelle 1-TByte-Festplatte. Mit HD Tune Pro messen wir beim Lesen 139,5 MByte/s. Sogar ein DL-DVD-Brenner hat im Gehäuse Platz gefunden.

Hinzu kommen zwei USB-2.0- und vier USB- 3.0-Ports, ein Kartenleser, Gigabit-LAN und zwei HDMI-Ausgänge. Im PCMark 8 schneidet der sehr leise XC 710 mit 2746 Punkten recht gut ab und die 5240 Punkte im 3DMark Cloud Gate bestätigen die Spieletauglichkeit für Casual Games. Dabei ist der Energieverbrauch mit maximal 39,8 Watt sehr niedrig.

Fazit

Kompakt, gut ausgestattet und super leise - Acers sehr günstiger Aspire XC 710 (DB1REG.039) funktioniert sehr gut als PC für Einsteiger und Gelegenheitsanwender.

  • PCgo Testurteil: befriedigend (60 Punkte)
  • Preis/Leistung: sehr gut

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