Spektakuläre Farbenpracht

Geschwindigkeit und Qualität

  1. Farblaserdrucker mit Fotodruckoption
  2. Geschwindigkeit und Qualität
  3. Fazit

Druckgeschwindigkeit

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© PC Magazin

Alle Drucker erfüllten den vom Hersteller avisierten Seitendurchsatz pro Minute. Allerdings ist hier zu beachten, dass sich diese Angaben auf den Mehrfachdruck (Kopiermodus) ein und derselben Testseite beziehen. Wir nutzen zur Überprüfung den schnellstmöglichen Modus, den der Anwender im Druckertreiber wählen kann. Oft ist dieser Schnelldruck mit Qualitätsverlust verbunden.

Es wird die niedrigste Druckauflösung bei minimalem Tonerauftrag gefahren, praktisch ein Entwurfsdruck für interne Handouts oder Layoutkontrollen ausgegeben. Die besten Werte beim Normaldruck in Farbe oder auch nur bei Textdokumenten in Schwarzweiß erreichten der Brother HL-4150CDN und der magicolor 3730DN von Konica Minolta.

Hier hatte der i-Sensys LBP7200Cdn von Canon etwas das Nachsehen, weil schon seine Grundausstattung auf nur 20 Seiten pro Minute statt der 24 Seiten der genannten Geräte ausgelegt ist. Der OKI C310dn kommt sehr nahe an die Bestwerte heran, Samsungs CLP-620ND tendiert da eher zu den etwas langsameren Zeiten des Canon-Druckers.

Für kleine Arbeitsgruppen oder das Office eines Selbstständigen sind diese kleinen Unterschiede, wenn auch nachweisbar, sicher zu verschmerzen. Zumal in diesem Arbeitsumfeld eher Dokumente vom Ein-bis Fünfseiter auf der Tagesordnung stehen.

Druckqualität

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© PCgo

Farblaser schafft man sich in der Regel an, wenn man seine Firma oder seine Produkte interessant präsentieren möchte, um Lagepläne (Landschaftsgestaltung) zu erstellen oder um grafische Arbeiten auszudrucken. Deshalb sollte ein Farblaserdrucker vom Vollflächendruck bis hin zur feinsten Linie seine Druckaufträge in sehr guter Qualität ausführen.

Sehr gut haben uns hier die Ergebnisse des Testsiegers von Brother und von dem Laserdrucker aus dem Hause Samsung gefallen. Neben einem sauberen Vollflächendruck sind auch feine Linien ohne Unterbrechung gezogen und die Farbübergänge erst unter dem Mikroskop als kleine gezackte Punktlinien zu erkennen. Beim Textdruck konnte der C310dn von OKI punkten.

Die satte Textschwärzung und auch die saubere Randschärfe der Textzeichen (kaum verirrte Satellitenpünktchen vom Toner) vom Brother und OKI konnten nur annähernd von der Konkurrenz erreicht werden. Wo OKI beim Textdruck noch punkten konnte, machte er beim Druck von Fotodateien keine so gute Figur.

Hier waren die Ausdrucke zu dunkel, man muss im Druckertreiber an der Helligkeitseinstellung drehen, um diese Grundeinstellung zugunsten der Bildqualität zu korrigieren. Für den Fotodruck hat Samsung eine gute Mischung aus Helligkeit, Kontrast und Farbgenauigkeit getroffen. Deshalb gab es für Samsung in diesem Qualitätskriterium die höchste Bewertung.

Was sonst noch auffiel

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© PC Magazin

Toner- und Papieraustausch ist bei allen Druckern einfach. Zum Teil sind an den entsprechenden Stellen im Drucker Aufkleber angebracht, die mit kurzem Wortlaut und reichlich bebildert den Wechsel von Verbrauchsmaterialien beschreiben. An der Vorderseite des Brother-Gehäuses ist ein zusätzlicher USB-Port untergebracht.

Hier kann man einen USB-Stick einstecken und unter Umgehung eines PCs Inhalte direkt vom Stick drucken. Bei diesem Direktdruck werden unter anderem Dokumente in den Formaten PDF, JPEG oder TIFF unterstützt, MS-Office-Dokumente jedoch nicht.

Dokumente von Microsoft Office Word (DOC-, DOCX-Format) müssen Sie allerdings erst ins PDF-Format wandeln. Alle Testmodelle, bis auf den Konica Minolta, lassen sich optional mit einer zusätzlichen Papierkassette ausrüsten. Der Papiervorrat erhöht sich damit bei einigen Geräten um mehr als das Doppelte.

Standard bei allen Druckern ist eine Papierkassette für bis zu 250 Blatt bei einem Papiergewicht von 80 g/m². Das Bedienfeld beim Canon LBP7200Cdn ist mit einigen LCD-Lampen zur Statusanzeige und einem Abbruchknopf recht spärlich ausgelegt.

Alle anderen Drucker bieten ein monochromes LCD-Display zur Menünavigation, Statusanzeige und Geräteeinstellung direkt am Drucker. Alle Drucker verbreiten nach der Ersteinrichtung und den ersten Druckversuchen einen technischen Geruch, der sich aber nach und nach verflüchtigt.

Beim Konica Minolta muss man bei der Platzwahl für den Drucker beachten, dass der Papierauswurf sowie die Vorlage für Sondermedien quer zur Gerätevorderseite erfolgt.

Download: Tabelle

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