Online-Speicher

Dropbox, Onedrive, Magenta und Co.: 6 Cloud-Dienste im Vergleichstest

Sicherheit, Größe, Ausstattung, Geschwindigkeit – In unserem Vergleichstest haben wir sechs Alleskönner unter den Cloud-Diensten unter die Lupe genommen.

Cloud

© grmarc/ Shutterstock

Cloud-Dienste gibt es viele: Was diese alle können, lesen Sie in unserem Vergleich.

Alle Fotos sind immer dabei, Sie haben von überall her Zugriff auf wichtige Dokumente und Sie können jedes Ihrer Lieblingslieder vom Smartphone oder Computer abspielen: Das klappt, wenn Sie Ihre Daten in einem Cloud-Speicher ablegen. Von dort aus können Sie die Dateien auch mit anderen teilen, gemeinsam bearbeiten oder mit der Festplatte synchronisieren. Doch welcher Cloud-Anbieter ist der beste? 

Es gibt unzählige Dienste, alle mit verschieden großem Gratis-Speicherplatz. Doch ob Sie mehr oder weniger Dateien kostenlos ablegen können, sollte nicht das einzige Kriterium bei der Auswahl sein. Denn in puncto Sicherheit, Komfort und Geschwindigkeit unterscheiden sich Google Drive, Dropbox, HiDrive, OneDrive & Co. deutlich voneinander. Zwar speichern alle Ihre Daten verschlüsselt ab, aber mit jeweils anderen Sicherheitsstufen. Manche haben ein paar Extra-Features im Gepäck, die die tägliche Arbeit erleichtern, etwa einen Papierkorb sowie Backup- oder Office- Funktionen. Andere können Sie mit der Einbettung externer Dienste personalisieren und damit aufpeppen. Und wenn Sie mehr Platz brauchen, zahlen Sie mal mehr und mal weniger. Auch die Geschwindigkeit beim Down- und Upload ist nicht bei allen gleich. Je nachdem, für was Sie die virtuelle Festplatte nutzen wollen, sollten Sie also genau hinsehen. In unserem Test untersuchen wir, wie sicher, bequem, flott und praktisch die einzelnen Dienste sind.

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Quelle: PC Magazin
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PC-Magazin-Testverfahren: Cloud-Dienste

Sicherheit, Geschwindigkeit und Ausstattung waren die drei Kriterien in unserem Test. Bei der Sicherheit mit 40 Punkten als Höchstwert spielt die Art der Verschlüsselung eine Rolle, ebenso, in welchem Land die Server stehen und ob es eine Zwei-Faktor-Authentifizierung gibt. Bei der Ausstattung (30 Punkte) ging es zum einen um Grund-Features. Pluspunkte bekam ein Dienst etwa, wenn er beim Upload doppelter Dateien nachfragt. Punkte gab es zum anderen für Extrafunktionen wie die Möglichkeit, einen ganzen Ordner hochzuladen.

Die Messung des Tempos

Bei der Geschwindigkeit (30 Punkte) haben wir gemessen: Wir luden je eine 50- und eine 200-MByte-Datei hoch und anschließend eine 50-MByte-Datei herunter. Damit es keine Verzerrungen gab, führten wir mehrere Messungen durch.

Fazit

Sehr löblich ist, dass alle Cloud-Dienste in unserem Test auf die Verschlüsselung der Daten setzen – sowohl in der virtuellen Ablage als auch auf dem Transportweg. Dropbox verschlüsselt als einziger Service mit 256-Bit-AES, die anderen mit 128-Bit-AES. Schade aber, dass nicht alle Anbieter eine Zwei-Faktor- Authentifizierung im Angebot haben: Die Anmeldung in zwei Stufen erhöht die Sicherheit bei der Nutzung deutlich, weil Fremden der Zugriff schwerer gemacht wird. Gerade bei Cloud-Diensten, in denen möglicherweise auch sensible Daten gesichert werden, sollte das mittlerweile selbstverständlich sein.

Für welchen Cloud-Dienst Sie sich letztlich entscheiden, hängt auch davon ab, was Sie mit diesem machen wollen. Nutzen Sie ohnehin viele Google-Dienste, dann ist Google Drive praktisch. Haben Sie ein Office-365-Abo? Der 1-TByte-Speicher, den Sie bei Microsoft One Drive dazubekommen, macht den Dienst sicher interessant. Das GMX Mediacenter ist praktisch, wenn Sie ein GMX-Postfach haben. Achten Sie dennoch auf die Sicherheit und die weitere Ausstattung der virtuellen Festplatten: Während manche gerade mal die Basics an Bord haben, können Sie mit anderen richtig viel machen.

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