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Dolby Atmos Soundbar: Samsung HW-K950 im Test

Samsung HW-K950 im Test

© Josef Bleier

Wer ein Universal-Produkt für die eigenen vier Wohnzimmerwände sucht, ist mit Samsungs HW-K950 Soundbar bestens beraten.

Pro

  • Mittendrin-Gefühl
  • 3D-Effekte
  • Surround-Performance
  • Multiroom

Contra

  • Platzbedarf
  • nur DTS 2.0
  • Detail-Verluste

Fazit

Testurteil: sehr gut (80 Prozent); Preis/Leistung: sehr gut

Samsung schickt als einziger Hersteller ein vierteiliges Dolby-Atmos Soundbar-System ins Rennen. Der 3.0.2-Balken, ein Wireless Subwoofer und zwei Rear-Boxen komplettieren das 5.1.4-Ensemble in schickem gebürsteten Metall der Farbe Schwarz. Insgesamt 15 einzelne Lautsprecher – elf davon in der Bar selbst verbaut – arbeiten am dreidimensionalen Klangeindruck. Wer Geld oder Platz sparen möchte, kann auf die zweiteilige Version HW-K850 für UVP 1.300 Euro zurückgreifen, die im Test auch schon ein beachtliches 3D-Panorama zaubert.​

Raum-Künstlerin

Die Installation des Vierergespanns ist denkbar einfach: Wir schließen via HDMI-ARC den Fernseher an und verbinden den Blu-ray-Player ebenfalls via HDMI mit der Soundbar. Dank HDCP2.2 Kopierschutz gibt es keine Probleme mit 4K/HDR-Inhalten. Praktisch: Die beiden Rücklautsprecher als auch der Subwoofer verbinden sich dann automatisch und können dank der Wirelessverbindung fast frei im Raum platziert werden. Leuchten die LEDs blau, kann es losgehen. Bei möglichen Problemen leuchtet ein Warnhinweis auf.

Füttern wir die HW-K950 mit Atmos-Content, sind sämtliche DSP-Modi (wie Cinema, Clear Voice, etc.) sowie die Surround-Option deaktiviert. Lediglich Treble und Bass lassen sich noch justieren. Der 8-Zoll Subwoofer spielt dabei zwar ausreichend laut und kraftvoll, sollte aber an der einen oder anderen Stelle auch etwas zurückgenommen werden, um nicht in die Gefahr des Dröhnens zu kommen. Dann machen Schusswechsel und Action-Szenen jeglicher Art einfach Spaß. Die HW-K950 reißt den Zuschauer ab der ersten Sekunde mit ins Geschehen, die Abmessungen der Soundbar lassen sich zu keiner Zeit vernehmen, im Gegenteil. Bestes Beispiel: die Anfangsszene von Mad Max Fury Road. Die wirren Stimmen prasseln aus sämtlichen Richtungen auf uns ein und lassen sich gut orten.​

Das HW-K950 System punktet mit der besten Räumlichkeit im Test, auch bei Deaktivierung der beiden Rear-Kanäle. Musik-Content, vorzugsweise im Mehrkanal-Format, profitiert ebenfalls von der breiten Klangbühne, wobei aber einzelne instrumentale Details bei genauem Hinhören verloren gehen. Die Stimmwiedergabe könnte noch ein wenig präziser ausfallen, geht aber im Großen und Ganzen völlig in Ordnung.

Fazit

Wer ein Universal-Produkt für die eigenen vier Wohnzimmerwände sucht, ist mit Samsungs HW-K950 Soundbar bestens beraten. Denn sie transportiert actionreiche Kino-Blockbuster nicht nur mit ordentlich Dynamik und Po-wer nach Hause, sondern meistert auch Musik-Titel, die gerne via Spotify und Co. zugespielt werden dürfen. Was eindeutig fehlt, ist die DTS-Mehrkanalton-Wiedergabe.​

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