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Vergleich

Dolby-Atmos-Lautsprecher im Test: Canton Chrono vs. Focal Sib Evo

Mit Canton Chrono und Focal Sib Evo holen wir uns zwei Dolby-Atmos-Lautsprechersets ins Testlabor. In unserem Vergleich hören wir, wer 3D-Sound besser kann.

  1. Dolby-Atmos-Lautsprecher im Test: Canton Chrono vs. Focal Sib Evo
  2. Canton Chrono im Test
  3. Focal Sib Evo Atmos im Tes
Dolby Atmos

© Dolby


Der Unterschied zwischen Erscheinung und Preis der folgenden Systeme könnte kaum größer sein. Doch es gibt eine Connection zwischen dem Chrono-Set von Canton und den französischen Focal Sib Evo: Dolby Atmos verleiht ihrem Klang eine dritte Dimension, die gewöhnlichen Surround-Sound flach wirken lässt.

Focal und Canton aus St. Etienne in Frankreich und Niederlauken im Hochtaunus stürmen mit neuen Atmos-Sets in die dritte Dimension des Hörens. Dabei haben die Hessen einen leichten Vorsprung, denn sie haben sich mit ihren bisherigen Dolby-Enabled-Speakern bereits etabliert. 

Die Franzosen starten zwar mit etwas Verzögerung, doch sie drehen gewaltig auf. Zwar können sie das Team aus dem Taunus – anders als bei einem Fußballmatch der örtlichen Vereine – nicht schlagen, das stand bereits zu Anfang fest. Aber sie haben gleich drei Trümpfe, die ihnen eine realistische Chance geben, als Sieger der Herzen vom Platz zu gehen: Sie setzen auf geringen Platzbedarf, maximale Stylishness und Preise, die so klein sind, dass wir zweimal in die Preisliste schauten.

Das Sib Evo Atmos kostet als 5.1.2-Paket gerade mal 1.200 Euro. Das ist nur etwas mehr als ein Viertel dessen, was Canton für sein neues 5.0.4-Set aus der Chrono-Serie aufruft. Kaum zu glauben: Bei genauer Betrachtung ist selbst das nicht zuviel verlangt. Zwar kommt das Set auf den ersten Blick ohne Subwoofer daher. Bei genauem Hinsehen bietet es aber sogar derer zwei. 

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Canton Chef-Entwickler Frank Göbl packte die für Subwoofer-typischen Zutaten samt Digital-Endstufe und eigener Bassreflex-Kammer in die teilaktiven Chrono RC-A. Die neuen Standsäulen versprechen damit mehr Membranfläche und Flexibilität in der Aufstellung als übliche 5.1-Sub-Sat-Systeme mit nur einem Subwoofer. 

Durch die umfangreichen Regelmöglichkeiten samt Raumanpassung und die Entlastung der Receiver-Endstufen durch das integrierte Verstärkermodul können sie zudem alles, was ein Sub kann. So bringen die unterschiedlichen Bewerber frischen Wind mit.

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