Ultraflache LED-Monitore

Die Ergebnisse

Alle Ergebnisse im Detail

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Die Bedienungsknöpfe des BenQ sind etwas zu klein geraten, ihre Beschriftung ist unbeleuchtet.

Der Testsieg geht mit knappem Vorsprung an den SyncMaster BX2350 von Samsung. Weitere Details zu diesem Bildschirm entnehmen Sie bitte dem Info-Kasten und der Beschreibung später.

Mit dem Brilliance 234CL2SB, der nur auf der Verpackung noch den Namenszug "Blade" trägt, hat Philips einen ultraflachen 23-Zöller im Sortiment, bei dem auch die Bildqualität stimmt. Die Reaktionszeiten sind mit mittleren 4,6 Sekunden die besten im Testfeld, auch bei der maximalen Helligkeit liegt der Blade vorn. Diese ist über den ganzen Bildschirm gesehen recht gleichmäßig und die Blickwinkel sind zumindest horizontal sehr gut.

Die Bedienung erfolgt über beleuchtete Sensortasten, die in den Gehäusefuß integriert sind. Das Bildschirmmenü ist logisch aufgebaut und gibt keine Rätsel auf. Zwar ist die Bildschirmoberfläche des 234CL2SB matt, der Gehäuserahmen in Klavierlackoptik kann jedoch störend reflektieren. Die Mechanik des Gehäusefußes ist weniger sensibel als beim Samsung BX2350, insgesamt wirkt die Verarbeitung nicht ganz so hochwertig.

Alle Schnittstellen sind hinten am Gehäusefuß untergebracht. Das vermeidet unschönen "Kabelsalat", der die Rückseite vieler anderer Monitore oft verunstaltet. Als Schnittstellen bietet der Blade nur HDMI und D-SUB, ein DVI-Anschluss fehlt. Der Blade besitzt keine Lautsprecher, der über ein HDMI-Kabel angelieferte Ton kann aber über eine analoge Audio-Out- Buchse an externe Lautsprecher oder Kopfhörer weitergegeben werden.

Ähnlich dünn wie der Blade kommt auch der AOC e2343F2 daher. Ein Grund dafür ist auch, dass AOC und Philips externe Netzteile verwenden. Während die Vorderseite schwarz gefärbt ist, sind die Rückseite und der Gehäusefuß in einem weißen Farbton gehalten.

Auch AOC hat die Sensortasten zur Steuerung des Bildschirmmenüs im Gehäusefuß untergebracht, dieses gibt aber mitunter Rätsel auf, da der Hersteller anstelle eines aussagekräftigen Textes nur Symbole anzeigt, die nicht immer eindeutig sind. Die Helligkeit des Displays fällt zum linken Bildrand etwas ab, Helligkeit und Kontraste des AOC sind aber immer noch auf einem sehr guten Niveau.

Der e2343F2 besitzt am Gehäusefuß zwei HDMI- und eine VGA-Schnittstelle, eine Audio-Out-Buchse ermöglicht die analoge Weitergabe des HDMI-Tonsignals. Der Gehäusefuß lässt sich bei Bedarf nach hinten hochklappen, eine im Fuß integrierte VESAHalterung erlaubt dann sogar die Befestigung an der Wand. Die unverbindliche Preisempfehlung des AOC e2343F2 liegt bei 169 Euro, im Internet fanden wir das TFT schon für unter 159 Euro.

Auf eine ähnliche Schwarz-Weiß-Optik wie AOC setzt auch Asus mit dem ML238H. Der ungewöhnliche Standfuß erlaubt nicht nur ein einfaches Verstellen des Neigungswinkels mit einer Hand, er bietet zudem auch eine seitliche Drehfunktion, die den anderen Monitoren in diesem Testfeld fehlt. Am unteren Gehäuserand befindet sich eine Sensorleiste. Tippt man sie an, erscheint nicht nur das Bildschirmmenü, auch die Beschriftung der Sensortasten wird dann beleuchtet.

Das Drücken der Sensortasten erfordert etwas Feingefühl, auch das Ändern von Einstellungen im OSD hätte intuitiver gelöst werden können. Mit 16,5 Millimetern ist der Asus ML238H nur minimal dicker als die Bildschirme von Philips und AOC mit ihren 12,9 Millimetern. Die Bildqualität des ML238H ist insgesamt noch sehr gut, auch wenn die Helligkeit zum linken Bildrand hin leicht abfällt und das Gerät den sRGB-Farbraum nicht ganz abdeckt.

Die Reaktionszeiten sind mit mittleren 12,6 Millisekunden noch akzeptabel, enttäuschend ist aber die geringe maximale Helligkeit von nur 237 Candela/ m², für helle Umgebungen bietet der Asus ML238H daher zu wenig Leistungsreserven. Bei den Schnittstellen fehlt auch hier DVI, stattdessen muss der Käufer auf HDMI oder D-Sub ausweichen. Lautsprecher sind nicht integriert, jedoch ein Ausgang für das HDMIAudio-Signal.

Mit einigem Abstand in der Bewertung folgt der 23-Zöller von BenQ. Zum Teil kann der V2320H überzeugen: Die Reaktionszeit liegt im Schnitt bei 6,6 Millisekunden, die maximale Helligkeit bei passablen 250 Candela/ m², der maximale Kontrast ist mit 873:1 aber viel zu gering. Bei den Schnittstellen überzeugt das TFT wieder: Mit HDMI, DVI und D-Sub lassen sich unabhängig voneinander bis zu drei Bildquellen parallel anschließen.

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© PCgo

Angeschlossene Kabel stehen beim Samsung etwas unschön nach hinten ab.

Statt eines sinnvollen DVI-Kabels legt BenQ nur ein Standard-VGAKabel bei. Der Rahmen in Ganzoptik ist nicht nur anfällig für Fingerabdrücke, sondern stört auch durch unangenehme Reflexionen. Immerhin ist die Bildschirmoberfläche selbst matt. Etwas störend: Die grüne Beleuchtung rund um den Ein-Ausschaltknopf lässt sich weder dimmen oder abschalten.

Auf dem hintersten Platz landet der Acer S232HLAbid. Mit einer maximalen Helligkeit von 254 Candela/m² und einem maximalen Kontrast von 1063:1 kann der LED-Monitor gute Werte vorweisen, zum Verhängnis wird ihm aber seine zu ungleichmäßige Helligkeitsverteilung.

Die Reaktionszeiten sind bei Schwarz-Weiß-Wechseln mit gut sechs Millisekunden noch sehr gut, bei Graustufen-Wechseln reagiert das Acer-Display aber deutlich träger, sodass der Monitor im Schnitt nur auf 25,2 Millisekunden kommt: Für PC-Spieler und Filmfans ist der S232HLAbid deshalb nicht die richtige Wahl.

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