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Dell XPS 13 (9350) im Test

Dell XPS 13 (9350)

© Dell

Durch den extrem dünnen Rahmen des beeindruckenden QHD+-Displays spart Dell beim XPS 13 (9350) viel Platz. Trotz des 13,3-Zoll-Displays ist es nur so groß wie ein 11,1-Zoll-Notebook.

Pro

  • Spitzen-Display mit QHD+-Auflösung
  • Extrem schnelle SSD
  • Top CPU-Performance
  • USB 3.1 Typ C

Contra

  • Laufzeit
  • Hoher Preis

Fazit

PC Magazin Testurteil: 86 Punkte (sehr gut)

Das XPS 13 (9350) stellt bei Dells Ultrabooks das Nonplusultra für Privatanwender dar. Während Ober- und Unterseite des 15 Millimeter schmalen Gehäuses aus einem Stück Aluminium gefertigt sind, besteht der Bereich um die beleuchtete Tastatur und das präzise Glas-TouchPad aus einem Kohlefaserverbundstoff. Diese Konstruktion macht das XPS 13 sehr stabil, und gleichzeitig liegen die Handballen angenehm auf dem samtigen Bereich vor der sehr guten Tastatur auf. In der edlen Verpackung steckt performante Technik wie der Intel Core i7-6500U, 8 GByte RAM und eine 256-GByte-NVMe-SSD. Auch bei den Schnittstellen ist Highspeed angesagt: Zwei USB-3.0-Ports, einmal USB 3.1 Typ C, WLAN-ac und Bluetooth 4.1 stehen bereit.

Extrem hochauflösendes Display

Herausragendstes Merkmal des Dell XPS 13 (9350) ist sein beeindruckendes Display mit dem nur fünf Millimeter dünnen Rahmen und Gorilla-Glass-Beschichtung. Dadurch belegt es im Vergleich zu anderen 13,3-Zoll-Notebooks mit normal breitem Display-Rahmen nur so viel Standfläche wie ein 11,1-Zoll-Notebook. Noch faszinierender ist die Darstellungsqualität. Dank QHD+-Auflösung (3.200 x 1.800 Pixel) und IGZO-IPS-Panel stellt das sehr helle Touch-Display Bilder extrem fein (276 ppi) und farbenprächtig dar. Keines der anderen Vergleichs-Ultrabooks konnte hier mithalten. Gleiches gilt für die Hälfte der Benchmarks.

Dell XPS 13 (9350)

© Dell

Beim Dell XPS 13 (9350) bestehen Ober- und Unterseite aus einem massiven Stück Aluminium.

Dank der PCIe-3.0-Schnittstelle ist die Samsung-SSD PM951 mit 1.366,6 MByte/s rund dreimal so schnell wie die SATA-III-SSDs. Das macht sich sogar geringfügig im Cinebench R11.5 bemerkbar, in dem es mit 3,57 Punkten knapp vor den drei Konkurrenten liegt. Da der bei allen Ultrabooks dieses Tests anzutreffende HD-520-Grafikkern beim XPS 13 mit Abstand die meisten Pixel verarbeiten muss, landet es im 3DMark Cloud Gate mit 5.705 Punkten nur auf dem dritten Platz. Für einfache Casual- und Browser-Games reicht das aber aus. Im PCMark 8 erreicht das Dell-Ultrabook zwar gute 2.355 Punkte, die Konkurrenz war jedoch um einige Zähler besser. Im 1,2 Kilogramm leichten XPS 13 steckt zwar der stärkste Akku aller Ultrabooks dieses Vergleichstests, dennoch reichte die Energie im fordernden PCMark-8-Battery-Test nur für 4:23 Stunden.

Fazit

Das sehr hochwertige Dell XPS 13 (9350) ist durch das exzellente Display und die sehr hohe Leistung selbst unter Luxus-Notebooks ein Prachtstück. Die tolle Technik zehrt dafür stark am Akku.

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