PCgo-Grundkurs

Das müssen Sie über Drucker wissen

Der Drucker liefert Ihnen in Form eines Ausdrucks ein greifbares Abbild Ihrer virtuellen Arbeit am PC. Wir möchten Ihnen auf den folgenden Seiten das interessante, vielseitige PC-Ausgabegerät näher vorstellen.

  1. Das müssen Sie über Drucker wissen
  2. Schnittstellen, Kassetten, Vorlagen
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1. Der Drucker ist eine sehr wichtige Schnittstelle zwischen PC und Mensch

Vor etwa 10 Jahren wurde sehr zum Leidwesen der Druckerhersteller das papierlose Büro vehement propagiert. Als Energie- und Rohstoffverschwender wurden die Drucker bezeichnet. Doch wie schon so oft, scheiterte dieser Versuch nahezu vollständig am Gewohnheitstier Mensch. Mit moderner Archiv-Software, vielfältigen elektronischen Übertragungsmöglichkeiten, dem Internet und dem Quantensprung der Speicherentwicklung besteht durchaus die Möglichkeit, den Dokumentenaustausch auf elektronischer Grundlage abzuwickeln - und wird von vielen Firmen praktiziert.

Das mag für archivierbare Massendokumente (Rechnungen, Verträge, Lieferscheine etc.) gelten. Wenn aber ein Dokument oder ein Bild von persönlicher Natur ist, sei es privat, für Studienzwecke oder von großem Interesse, möchte man etwas "schwarz auf weiß" in der Hand haben. Weiterhin lassen es sich Firmen nicht nehmen, ihren Auftritt oder ihre Produkte mit Präsentationen auf Papier vorzustellen und anzupreisen. Deshalb ist der Drucker, ob groß oder klein immer noch das wichtigste Peripheriegerät in der aktuellen IT-Welt.

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Multifunktionsgeräte sind kleine Dokumentenzentralen fürs Büro oder für die Familie.

Die Drucker wurden natürlich rasant weiterentwickelt. Neben der Druckqualität ist es nahezu allen Druckerherstellern auch gelungen, den Energieverbrauch zu optimieren. Die Druckersteuerung bietet viele Möglichkeiten Verbrauchsmaterialien (Papier, Farbe) zu sparen, beispielsweise mit der Reduzierung des Farbauftrags für Enwurfsdrucke oder den Mehrseitendruck auf eine Seite sowie den Duplexdruck, den automatischen Zweiseitendruck. Weiterhin lassen sich Firmendrucker vom IT-Verantwortlichen so einstellen, dass jeder Mitarbeiter nur die zu seiner Arbeit notwendigen Ausdrucke tätigen kann.

Natürlich ist es auch wichtig zu wissen, dass es verschiedene Druckerarten gibt. Hier haben sich im Laufe der nun schon etwa 50 Jahre währenden Entwicklung zwei große und eine kleine Drucker-Spezies herauskristallisiert, die sich den aktuellen Druckermarkt teilen. Ob Firma oder privat: Welche Druckerart man einsetzt, sollte vor dem Kauf gut überlegt sein. Im nächsten Kapitel stellen wir Ihnen die wichtigsten Merkmale der einzelnen Drucktechniken näher vor.

2. Druckerarten und ihre bevorzugten Einsatzgebiete

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Tintendrucker sind besonders für hochwertige Farbdrucke zu empfehlen.

Lassen wir den Nadeldrucker, der durchaus noch seine Berechtigung in Arztpraxen, Geldinstituten oder Speditionsfirmen hat, einmal außen vor, gibt es mit den Tintenstrahl-, Laser- und Thermosublimationsdruckern drei weit verbreitete Druckertechniken im privaten als auch im wirtschaftlichen Sektor. Tintendrucker spritzen kleine Farbtröpfchen auf das Papier, die dort zu einem Gesamtbild verlaufen. Die Geräte bedrucken nahezu alle Papiermedien (Kopierpapier bis hin zu schweren Fotopapieren).

Sogar speziell beschichtete CD/DVDs oder Plastikkarten mit bedruckbarer Oberfläche lassen sich über spezielle Einschübe dem Druckwerk zuführen. Durch ihre vielfältigen Druckmöglichkeiten ist diese Druckerart im privaten Bereich sehr verbreitet. Spezielle Office-Tintengeräte mit hohem Seitendurchsatz oder Tinten-Multifunktionsgeräte (drucken, scannen, kopieren, faxen) sind aber auch in kleinen bis mittleren Firmen sehr beliebt. Da ein Multifunktionsgerät bis zu vier Geräte in einem bietet, sind diese Modelle auch längst der Renner im Privatbereich, zumal die Preise schon unter 100 Euro gefallen sind.

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Laserdrucker kommen in der Regel bei großen Druckvolumen zum Einsatz.

Hauptproduzenten für Deutschland sind Brother, Canon, Epson, HP, Kodak und Lexmark. Laserdrucker, ob Farbe oder Schwarz-Weiß, übertragen ihr Farbpulver (Toner) mittels elektrostatischer Aufladung auf das Papier. Durch Hitze und Druck wird das Farbpulver auf dem Papier sehr haltbar fixiert. Die Ausdrucke sind langlebig und daher für wichtige Dokumente (Verträge, Beglaubigungen etc.) sehr gut geeignet. Laserdrucker erreichen abhängig vom eingesetzten Druckwerk einen großen Seitendurchsatz pro Minute und sind somit für große Druckaufträge bestens gerüstet. Es gibt auch für Laserdrucker spezielle Fotopapiere und aktuelle Farbdrucker bieten durchaus eine gute Farbqualität.

Vor ein paar Jahren noch nahezu unerschwinglich sind Farblaserdrucker mittlerweile im Einstiegssegment für 200 bis 300 Euro zu haben und somit auch für den Privatbereich eine denkbare Alternative. Nahezu jeder bekannte Druckerhersteller bietet eine Vielzahl von unterschiedlichen Modellen an. Thermosublimationsdrucker dampfen Farbpartikel von einer Trägerfolie auf ein Spezialpapier. Am häufigsten ist diese kleine Druckergattung als mobiler Fotodrucker anzutreffen. Die meisten Modelle drucken im Format 10 x 15 cm.

Andere Formate sind, wenn überhaupt, oft nur optional mit speziellen Papiervorlagen möglich. Der Vorteil dieser Drucker sind die geringen Abmessungen und die Möglichkeit, Fotos gleich vor Ort direkt von der Kamera oder der Speicherkarte zu drucken. Ein A4-Tintenstrahldrucker oder gar ein Laserdrucker sind aufgrund ihrer Größe in diesem mobilen Fall nicht konkurrenzfähig. Gut ausgestattete Thermosublimationsdrucker sind schon für unter 200 Euro zu haben. Hersteller für den privaten Bereich sind unter anderem Canon, Sony und Olympus.

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