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D-Link DCS-2132

D-Link DSC-2132

© D-Link

D-Link DSC-2132  WLAN-Kamera.

Pro

  • gute Bildqualität
  • kostenlose Auf- nahme
  • Integration in Qivicon-System

Contra

  • enger Blickwinkel
  • Bedienung umständlich
  • Videos unverschlüsselt

Fazit

video-magazin Testurteil: gut, Preis/Leistung: gut

Die preiswerteste Kamera im Test wartet mit einer überzeugenden Bildqualität auf. Zwar fällt ihr Blickwinkel für die Überwachung ganzer Räume etwas klein aus, doch die Farben und der Kontrast stimmen.

Anders als mittlerweile üblich speichert die D-Link ihre Aufnahmen nicht auf einem Cloud-Server im Internet. Sie landen auf einer Micro-SD-Karte in der Kamera, die man allerdings dazukaufen muss. Das hat den Vorteil, dass private Daten in den eigenen vier Wänden bleiben. Nur beim Ansehen von Videos per App oder über das Online-Portal www.mydlink.com schickt die Kamera einen Videostream durchs Netzwerk. Dass alle Bilder dabei unverschlüsselt übertragen werden, relativiert diesen Vorteil etwas. Vor allem in öffentlichen Hotspots, etwa am Flughafen oder im Hotel, könnten Angreifer so an persönliche Informationen gelangen.

Als Diebstahlschutz und zur Datensicherung legt die DCS-2132L bei Bedarf Kopien ihrer Clips auf einem privaten FTP-Server ab. Um Zugriff auf sämtliche Einstellungen zu bekommen, muss sich der Nutzer allerdings mit einem Internetbrowser auf der Administrationsseite der Kamera anmelden - und dazu erst einmal ihre IP-Adresse herausfinden. Wer keine Erfahrung mit Netzwerk-Technik hat, scheitert vielleicht schon vorher an der englischsprachigen Bedienungsanleitung.

Eingeschränkte App

Die kostenlose App mydlink Lite für Android- und iOS-Geräte hilft bei der Installation und bringt das Bild der Kamera aufs Smartphone.

Tages und Nachtaufnahmen

© D-Link

Nachtaufnahmen sind gut ausgeleuchtet, zeigen aber ein erhöhtes Bildrauschen. Ein schwarzer Rand im Video bleibt immer ungenutzt (oben). Unter Tages- oder Kunstlicht beeindrucken der gute Kontrast und und die neutrale Farbwiedergabe. Auch hier wirkt das Bild ein wenig unruhig (unten).

Im Vergleich mit anderen Fernbedienungsprogrammen ist ihre Funk-tion etwas eingeschränkt. So muss der Nutzer das Aufnahmedatum und die Uhrzeit eher umständlich aus dem Dateinamen herauslesen. Es gibt keine Möglichkeit, Clips auf dem Smartphone zu speichern, etwa um sie an Freunde oder Familienmitglieder zu verschicken. Der Download von Aufnahmen geht nur am Computer.

Übertragungsprobleme gab es im Test keine. Nur der Lautsprecher in der Kamera sollte ausgeschaltet bleiben: Auch mit minimalem Pegel neigt er zu pfeifenden Rückkopplungen, wenn die Sprechfunktion aktiv ist.

Fazit

Die kleine D-Link-Kamera D-DCS-2132 bietet viel Bildqualität fürs Geld. Wer sich mit IP-Technik auskennt und die Konfiguration am Computer nicht scheut, spart teure Cloud-Dienste und hat trotzdem seine Wohnung im Blick. Für die Bedienung nur per App am Smartphone ist sie weniger geeignet.

D-Link DCS-2132Test-Wertung
Bildqualität74%
Klangqualität50%
Ausstattung62%
Bedienung58%
Verarbeitung65%
Gesamtwertung - Testurteil65% - gut
Preis/Leistunggut
Preis100 Euro (bei Amazon ansehen)

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