Welcher VPN-Client ist der beste?

CyberGhost

Pro

  • Speichert keine Nutzerinformationen
  • Bis zu 5 Geräte gleichzeitig
  • Einfache Bedienung

Contra

  • Keine Geschwindigkeitsanzeige

Fazit

PC Magazin Testurteil: gut - 83/100 Punkte; Preis/Leistung: sehr gut; Sieger Preis/Leistung

Unser Preistipp CyberGhost mischt schon seit Jahren im VPN-Geschäft mit und hat insbesondere in Deutschland einen ausgezeichneten Ruf, was Anonymität im Internet betrifft. Ein Grund dafür ist, dass das in Rumänien ansässige Unternehmen - Eigenaussagen zufolge - keinerlei Benutzerinformationen speichert. Von den fünf getesteten Anbietern verzichtet nur der mehr als doppelt so teure VPN-Service Perfect Privacy ebenfalls auf diese Form der Überwachung.

Ein weiteres Plus: Sie können die CyberGhost-Software auch im Handel erwerben. Bezahlen Sie das Programm mit Bargeld, hinterlassen Sie keinerlei Spuren. Ein Monat kostet zwischen 4,99 Euro (Premium) und 7,99 Euro (Premium Plus). Im letztgenannten Tarif können Sie mit bis zu fünf Geräten gleichzeitig per VPN online gehen.

Cyberghost - VPN

© Archiv

CyberGhost setzt auf eine verspielt wirkende, einfach zu bedienende Oberfläche, verzichtet dafür aber auf die Anzeige der Serverge­schwindigkeit.

Der Cyberghost VPN-Client steht für Windows, Mac und Linux zur Verfügung, Apps gibt es für Android und iOS. Die Software gibt sich betont einsteigerfreundlich und ist dementsprechend einfach zu bedienen. Bei der manuellen Auswahl des VPN-Servers informiert die Anzahl der Nutzer über die ungefähre Auslastung. Eine Geschwindigkeitsanzeige fehlt hingegen. Interessant für Anwender, die nach wie vor P2P-Services nutzen: Im Client sind diejenigen Server, auf denen P2P nicht gestattet ist, markiert.

Mit 30 VPN-Servern, davon 22 in Europa, landet CyberGhost auf dem vierten Platz. Allerdings spielt die reine Summe der Serverstandorte in der Praxis keine Rolle, da VPN-Verbindungen mit exotischen Ländern wie Surinam, Tonga und den Seychellen nicht zuletzt aufgrund der geringen Geschwindigkeit wenig Sinn machen. Acht US-amerikanische Serverstandorte lassen sich nutzen, etwa um die Geo-IP-Sperren von YouTube zu umgehen.

Testurteil: Fazit

Cyberghost als der günstigste VPN-Anbieter im Test gibt an, keinerlei Informationen zu speichern. In Kombination mit der Möglichkeit, die Software im Handel zu erwerben, bleibt der Nutzer vollkommen anonym.

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