Digitale Fotografie - Test & Praxis
Schwarz-Weiß

Fotobücher im Test: Pixum und Whitewall im Vergleich plus Fazit

  1. Fotobücher im Test: Cewe vs. Pixum, Fujifilm und Whitewall
  2. Fotobücher im Test: Pixum und Whitewall im Vergleich plus Fazit

Pixum liegt preislich im Mittelfeld. Bezahlen können Anwender ihr Fotobuch per Rechnung, Lastschrift, Kreditkarte und PayPal. Bei der Gestaltung lässt Pixum fast keine Wünsche offen, denn es setzt auf die Software von Cewe – und die ist für Windows, Mac und Linux erhältlich. Zudem sind Apps sowohl für iOS- als auch für Android-Geräte verfügbar. 

Zu guter Letzt erlaubt Pixum, anders als Cewe, auch die Onlinegestaltung im Browser, sodass eine Installation nicht zwingend nötig ist. Wie beim Konkurrenten lässt die Software so gut wie keine Wünsche offen. Einzig der Assistent ist wie bei der Konkurrenz nicht in jedem Fall eine Arbeitserleichterung. Die Lieferzeit liegt mit fünf Werktagen im Rahmen.

Pixum Gestaltungssoftware

© Pixum

Die Assistenten befüllen ein Fotobuch schnell. Doch Achtung: Oft werden Hochformat- Fotos in Breitformat-Rahmen gepresst.

An Verpackung und Zustand des Fotobuchs gibt es nichts zu meckern. Die Bildqualität ist ebenfalls sehr gut. Die Farbabstimmung ist neutral – genau wie bei den Vorlagen – und damit nur eine Nuance schlechter als im deutlich teureren Fotobuch von Cewe. Die Bildschärfe wirkt bei manchen Fotos etwas übertrieben, was den sehr guten Werten für Brillanz und Gesamteindruck jedoch keinen Abbruch tut. 

Dennoch kostet dieses Detail einige Punkte, sodass Pixum sich mit der Bildqualität nicht absetzen kann. Kurzfazit: Pixum liefert ein sehr gutes Schwarzweiß-Fotobuch, in dem die Schärfe bei manchen Bildern etwas übertrieben wirkt. Dafür gibt es bei Pixum die meisten Gestaltungsmöglichkeiten – von online bis App.

Whitewall Echtfotobuch matt A4 quer

Whitewall ist besonders für seine Fineart-Drucke bekannt. Seit einigen Jahren bietet das Unternehmen auch Fotobücher an und arbeitet dabei mit einem etwas größeren Format als A4. Der Seitenpreis liegt im Mittelfeld. Als Bezahlmöglichkeiten bietet der Print-Service Rechnung, Lastschrift, Kreditkarte und PayPal an. 

Whitewall Gestaltungssoftware

© Whitewall

Die Online-Gestaltung bietet weniger Möglichkeiten als die desktop Software. Doch meistens genügt der Funktionsumfang.

Whitewall setzt bei der Gestaltung auf dieselbe Software, die wir vom Anbieter „Fotokasten“ kennen. Sie ist übersichtlicher als das Pendant von Cewe, bietet aber die gleiche Funktionalität – lediglich ein Gestaltungsraster ist nicht vorhanden. Die Software ist für Windows und Mac erhältlich, Apps gibt’s bei Whitewall hingegen bisher nicht. Dafür ist eine Onlinegestaltung vorhanden, zudem unterstützt ein Assistent den Anwender auf Wunsch beim Befüllen des Buchs. 

Die Lieferzeit ist bei Whitewall mit drei Tagen vergleichsweise kurz, und die Bildqualität überzeugt. Die Farben sind fast so neutral wie bei den Besten im Test. Manche Bilder könnten etwas brillanter ausfallen, die Schärfe ist hingegen tadellos. Kurzfazit: Whitewall liefert solide Qualität zu einem vernünftigen Preis. Die Lieferzeit ist außerdem kürzer als bei den Konkurrenten im Testfeld, und auch die Gestaltungssoftware gefällt.

Gesamtfazit 

Eines vorweg: Alle Schwarzweiß-Fotobücher im Test begeistern. Die Druckqualität kann sich bei allen sehen lassen. Ganz vorne ist Cewe mit seinem Premium-Fotopapier. Es ist wirklich matt, während die Konkurrenten noch einen gewissen Restglanz aufweisen – das allseits bekannte Matt sozusagen. 

Auch die Haptik ist der Konkurrenz nochmal überlegen. Freilich kostet das Buch von Cewe fast doppelt so viel – und das sehr matte Fotopapier fordert eine entsprechend angepasste Bildbearbeitung, damit es jedem Motiv schmeichelt. Damit holt Cewe den Testsieg. Platz zwei geht an Pixum, das wegen des deutlich günstigeren Preises auch den Kauftipp Preis/Leistung erhält. 

Den Testsieg verspielt Pixum durch die teilweise etwas übertriebene Schärfe, ansonsten stechen Pixum wie auch Cewe durch ihre neutrale Farbwiedergabe hervor. Whitewall und Fujifilm schlagen sich in Sachen Bildqualität nur unwesentlich schlechter, Fujifilm verlangt den geringsten Preis, bietet aber nur die Online-Erstellung.

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