Vergleichstest

B&O BeoPlay V1-40 vs. Loewe Connect ID 40 DR+

Die neuen TV-Modelle von Loewe und Bang & Olufsen sind echte Hingucker. Der Test klärt die Frage, was der B&O BeoPlay V1-40 und der Loewe Connect ID 40 DR+ technisch können.

Fernseher

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

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B&O BeoPlay V1-40 vs. Loewe Connect ID 40 DR+ im Vergleichstest: Der wichtigste Aspekt im eigenen Heimkino ist und bleibt der Fernseher, der die Zentrale im heimischen Wohnzimmer bildet. Imposant nimmt er in der Mitte des Raumes seinen Platz ein, und die Familie versammelt sich um ihn herum auf dem Sofa. Deshalb ist Technik hier nicht das einzige Kaufkriterium.

Fließende Übergänge zwischen TV-Design und Einrichtung sowie eine hochwertige Verarbeitung sind die Grundvoraussetzungen, wenn man sich für ein Luxus-TV-Gerät entscheidet - in der Preisklasse, in der sich B&O und Loewe befinden. Da müssen die Farben der einzelnen Komponenten harmonieren und sich optisch an das Wohnzimmer anpassen, nicht umgekehrt.

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Der BeoPlay V1-40 schlägt mit 2.500 Euro zu Buche. Infos: www.beoplay.com

In unserem Design-Test haben wir uns für die Hersteller Loewe und Bang & Olufsen entschieden. Der BeoPlay V1-40 und der Connect ID 40 DR+ liegen preislich und in puncto Bildschirmdiagonale in der gleichen Kategorie. Optisch sind beide Fernsehgeräte perfekt designt und doch von Grund auf verschieden.

B&O vs. Loewe: Design

Der BeoPlay V1 wirkt mit seinem mit Pulver beschichteten Stahlgehäuse eher rustikal und schlicht. Der Eisenständer und das in unserem Test weiße Gehäuse sollen laut Hersteller eine neue Zielgruppe ansprechen: Die "erschwingliche Luxusklasse" soll vor allem jungen, dynamischen und designorientierten Kunden ins Auge springen.

BeoPlay V1

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Zum absoluten Hingucker wird der BeoPlay V1, wenn er ganz lässig von der Decke baumelt. Dies ist wohl eine der extravagantesten Variationen, ein TV-Gerät ins Wohnzimmer zu integrieren, und macht dennoch optisch viel her. Nun muss sich nur noch der geeignete Platz für die Deckenkonstruktion finden lassen.

Angelehnt hat sich der skandinavische Designer Anders Hermansen an den Bauhaus-Stil und präsentiert mit dem 40-Zöller einen wahrhaft robusten, industriell anmutenden und rustikalen Fernseher, der weitgehend ohne Glanz und Glitzer auskommt. Den Edelfaktor bringt er aufgrund seiner Schlichtheit, der Muttermarke Bang&Olufsen und seinen unkonventionellen Aufstellmöglichkeiten mit.

Nach dem Motto "einfach mal anders" hat sich der dänische Hersteller zu weniger Prunk entschieden und bietet dafür seinen Kunden ein schlichtes TV-Gerät, das im Gegensatz zu seinen Vorgängern mit 2.500 Euro in einem bezahlbaren Rahmen liegt.

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Etwas edler kommt der Loewe Connect ID 40 DR+ daher und spaltet aufgrund seiner Optik unsere Redaktion in zwei Lager: Die einen sind anmutig begeistert und den anderen gefällt die Optik gar nicht - Geschmackssache eben. Unser Testmodell leuchtet in der Trendfarbe Zitronengrün. Der weiße TV-Rahmen wird vom bunten Gehäuse dezent umrandet.

Auch die Lautsprecher-Abdeckung des Fernsehers ist in der grünen Akzentfarbe gehalten und besteht komplett aus Stoff. Mitgeliefert wurde für unseren Test das asymmetrische Table Stand Tableau aus Nussbaum mit passender Vase des Porzellanherstellers Rosenthal im Wert von 400 Euro - nur eine der mehr als zehn Aufstellvarianten, die Loewe seinen Kunden bietet.

Table Stand Connect ID Comfort

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Eher konventionell wirkt der Table Stand Connect ID Comfort. Damit kann der Fernseher bequem auf allen Regalen im Eigenheim Platz nehmen und verliert optisch nicht an Eleganz.

Der Connect ID ist in vielen Farbvariationen erhältlich. Schon bei der Farbe des TV-Gehäuses kann der Kunde zwischen sechs Alternativen wählen. Insgesamt bietet der Connect ID aufgrund verschiedener Bilddiagonalen, Farben und Aufstelloptionen 2.160 Gestaltungsmöglichkeiten und unterstreicht damit seinen "Individual Design"-Charakter.

Beide TV-Geräte verdecken ihre Anschlüsse auf der Rückseite mit abnehmbaren Deckeln. Anders als bei vielen asiatischen Herstellern ist das Anstecken von Antennenanschlüssen oder HDMI-Kabeln hier etwas umständlicher, da die Buchsen horizontal verlaufen. Da ist schon etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Design geht eben bei beiden Herstellern vor und die Abdeckungen ermöglichen die unterschiedlichsten Aufstellmöglichkeiten: Beide Fernseher sind sowohl hinten als auch vorne perfekt designt, um frei im Raum stehen zu können.

B&O vs. Loewe: Besonderer Service

Etwas ungewohnt war es schon, als der BeoPlay V1 von B&O nicht - wie wir erwartet hatten - einfach in unserer Versandabteilung abgegeben, sondern von einem Münchener Händler gebracht wurde. Unter "Service" versteht der dänische Hersteller eben auch, die Geräte persönlich zu liefern. Doch hier hört die Kundenfreundlichkeit bei Weitem nicht auf. Selbst das Auspacken, Aufbauen und die Inbetriebnahme übernehmen die Händler für den Kunden.

Fernseher am Boden

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Den TV auf dem Boden abstellen? B&O macht es möglich. Durch den Neigungswinkel des TV-Geräts verspricht der Hersteller auch in dieser Aufstellungsvariante ein gutes TV-Bild. Dann schaut man eben mal von oben herab die Lieblingsserie am Abend.

Dazu zählen neben der Standortsuche auch das Einrichten des privaten Netzwerks, die Sortierung der Sender in gewünschte Favoritenlisten und die genaue Erklärung des Geräts. Grundsätzlich bietet auch Loewe diesen Service seinen Kunden an. Doch unsere Redaktion durfte den edlen Connect ID mit der dekorativen Vase Rosenthal Acropoli selbst auspacken und den Tests unterziehen.

B&O vs. Loewe: Bildqualität

Das Bild des BeoPlay V1 ist auf den ersten Blick nicht ganz so farbneutral und klar strukturiert wie das des Loewe. Vor allem beim TV-Tuner demonstriert der Loewe Homogenität, während die Bewegungen des B&O-Geräts etwas schwammig wirken und dennoch keinen Artefakt verbergen. Die Judder-Anpassung zur Reduzierung der Bewegungsunschärfe bewirkt je nach Quellmaterial (Video oder Film) keinerlei Veränderung: Das Bild bleibt bei Bewegungen und Schwenks grob und hart.

Unser Favorit ist der Bildmodus Spiele. Erst diese Option zeigt die Farben schön filigran, ansonsten wird die Chrominanz vor allem bei Blu-ray deutlich abgesoftet. Der Spiele-Modus übergeht diese Signalverarbeitung und gibt einen klaren 24p-Kino-Look bei originalgetreuer Schärfe wieder - perfekt für die Wiedergabe von Blurays und DVDs.

Table Tableau

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Ein extravagantes Highlight ist das Table Tableau aus Prozellan oder Nussbaumholz mit einer Vase von Rosenthal. Aufgrund der modernen Farben harmonieren beide Varianten perfekt mit dem TV-Gerät.

Die erhöhte Bildwiederholrate des Loewe-Fernsehers sorgt auch bei schnellen vertikalen Schwenks mit einer guten Bewegungsglättung für ein sauberes Bild. Dank Backlight Blinking wird bei 24p ein Frame viermal belichtet. Beim B&O-TV erfolgt die Dimmung gar mit acht Schaltphasen, die jedoch nicht mit der Bildwiedergabe synchronisiert sind und daher Bewegungen nicht präziser machen.

Vier TV-Geräte mit 46 bis 60 Zoll im Test

Neu ist für B&O, dass Nutzer ihre TV-Geräte nach Belieben einstellen können. Anders als bei früheren Geräten ist das Bildanpassungsmenü großzügig gestaltet und bietet genügend Spielraum, um die unterschiedlichen Optionen zu testen.

Pro

  • guter Klang
  • edles Design
  • guter Kino-Look

Contra

  • kein Smart TV
  • wird schnell warm
  • kein 3D

Überrascht hat uns die Einstellung Sehabstand: Sie beeinflusst unter anderem feine Hell- und Dunkelübergänge. Laut Aussage von B&O arbeiten die Techniker hier mit einer CTI-Schaltung (Colour Transient Improvement). Die Schaltung trennt die Farben perfekt, zieht aber die Schärfe übertrieben hoch. Geht man näher an den Bildschirm heran als angegeben, wirken Bilddetails übertrieben; hält man die Distanz jedoch ein, offenbart sich die neue Einstellung von B&O als gute Idee.

Der Loewe-TV verliert dagegen etwas an Schärfe. Der kleinste einstellbare Wert ist 1, und dabei wird die Bildauflösung weitgehend neutral transportiert. Höhere Einstellungen greifen aus der Sicht von Puristen wie wir zu grob in Bildfrequenzen ein.

Der Tuner des extravaganten Loewe Connect ID zeigt ehrliche, scharfe Bilder. Der normierte Farbraum ist auch ohne Kalibrationsoption präzise abgebildet, Farbtemperatur und Kontraste überzeugen.

B&O mit Eisenständer

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Herkömmlicher dagegen ist die Option, den B&O mit seinem Eisenständer auf dem TV-Regal im Wohnzimmer unterzubringen. Dabei gibt es das Fernsehgerät sowohl mit weißem als auch schwarzem Gehäuse und in den Größen 32 und 40 Zoll - je nach Geschmack ist laut B&O Play für jeden etwas dabei.

Während der Connect ID vor allem beim TV-Bild punkten konnte, da die automatische Rauschreduktion hier gut funktioniert und zu einem weitaus ruhigeren Bild führt als bei seinem Konkurrenten, konnte der B&O Beo-Play V1 nur im Blu-ray-Sektor überzeugen. Mit der passenden Einstellung erreicht der Däne hier einen kühlen, unverfälscht harten Kino-Look. 

B&O vs. Loewe: Aufnahmefunktionen

Dank der integrierten Festplatte, die bei der Ausführung DR+ standardmäßig dabei ist, lässt sich mit dem Loewe Connect ID jede Lieblingssendung per Tastendruck aufnehmen. Der Doppel-Tuner ermöglicht sogar das zeitgleiche Aufnehmen und Anschauen zweier unterschiedlicher TV-Programme. Über EPG - manuell oder auch via Teletext - kann die Aufnahme einfach gestartet, vorprogrammiert und sogar in einem bestimmten Rhythmus wiederholt werden. Wer also gerne täglich seine Lieblingsserie aufzeichnen möchte, kann sich mit dem Loewe-TV ein kleines Archiv auf der internen Festplatte aufbauen.

Fünf TV-Geräte mit 40 bis 42 Zoll im Test

Klingelt das Telefon während des Fernsehabends, erlaubt DR+ (Digital Recording), mit der Pause-Taste das Programm anzuhalten und es später weiterzusehen. Pausierte Sendungen können auch komplett auf der Festplatte abgelegt werden. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die Sendung bereits von Beginn an geschaut wurde. Praktisch ist zudem, dass das auch bei Pay-TV funktioniert - mit dem passenden CI-Plus-Modul und Smartcard.

Fernseher am Boden

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Wer den Fernseher gerne frei im Raum stehen hat, kann ihn mit einer erweiterten Variante des Eisenständers auf den Boden stellen und hat ihn doch in der gewohnten Höhe in seinem Wohnzimmer thronen. Ob der rustikale Bauhaus-Stil auch ins eigene Zuhause passt, muss jeder nach seinem eigenen Geschmack entscheiden.

Mit solchen Funktionen kann der BeoPlay V1-40 nicht dienen. Über eine USB-Schnittstelle können eigene Bilder und Videos zwar abgespielt werden, Aufnahmefunktionen bringt er jedoch nicht mit.

B&O vs. Loewe: Netzwerk-Funktionen

Der Loewe Connect ID präsentiert sich als wahrer Multimedia-Künstler auf dem neusten Stand der Technik im Hinblick auf Smart TV und Streaming-Technologie. Dank LAN-Buchse und WLAN-Sender ist der Fernseher bestens ins heimische Netzwerk integriert und bietet smarte Anwendungen, die nicht nur im Wohnzimmer, sondern im ganzen Haus hilfreich sind.

Befinden sich mehrere Fernsehgeräte der neusten Loewe-Generation im Heimnetzwerk, erkennen sich diese und stellen sich die TV-Aufnahmen gegenseitig zur Verfügung. Besitzt ein TV - beispielweise im Schlafzimmer - keine integrierte Festplatte oder keinen Antennenanschluss, kann er die Inhalte der anderen Geräte dank Streaming-Technologie wiedergeben.

Unter Media Home befinden sich sowohl der Browser als auch die Benutzeroberfläche für Smart TV, wobei eine große Auswahl an Anwendungen wie die ARD Mediathek, Lieferdienste und der Wetterbericht schon voreingestellt sind. Die Follow Me-Funktion ermöglicht es, jederzeit eine Sendung anzuhalten und dann an einem anderen Fernsehgerät fortzusetzen.

Floor Stand des Loewe-Fernsehers

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Verspielt wirkt der Floor Stand des Loewe-Fernsehers. Damit lässt sich das Gerät auch in beide Richtungen drehen. Zusätzlich lassen sich die Kabel mit dieser Ausführung des deutschen Herstellers bequem verstecken.

Mit seiner Multimedia-Zentrale sticht der Loewe Connect ID den Beo-Play V1 ganz klar aus. Letzterer ist zwar optional via LAN oder WLAN ins Heimnetzwerk integriert, verfügt aber über kein Smart TV. Lediglich DLNA-Streaming ermöglicht der robuste Fernseher aus Dänemark.

Für alle Apple-Fans bietet der B&O-Fernseher die Möglichkeit, Apple TV unsichtbar im Gerät unterzubringen. Die kleine schwarze Box bringt Blockbuster, Serien und mehr in HD-Qualität von iTunes auf den weißen Riesen von B&O. Zusätzlich wird dadurch die AirPlay-Technologie von Apple aktiviert. Kabellose Musikübertragung ist somit etwa vom iPhone oder iPad problemlos möglich.

B&O vs. Loewe: Bedienung

Erst nach etwas Einarbeitungszeit ist die Menüführung beider Design-Größen intuitiv steuerbar. Der Loewe bietet zwar seine bekanntermaßen übersichtliche Fernbedienung, spart aber beim Menü deutlich an Platz. Der B&O legt viel Wert auf Service und Verständlichkeit. Angenehm aufgefallen ist dabei, dass mit der blauen Rautentaste ausführliche und hilfreiche Detailinformationen erscheinen. Auch unter dem Menüpunkt nützliche Hinweise findet sich eine detaillierte Aufschlüsselung und Hilfestellung zur Bedienung, die wiederum die Einfachheit des B&O unterstreicht.

Pro

  • Multimedia-Zentrale
  • Doppel-Tuner
  • HbbTV
  • edles Design

Contra

  • klanglich etwas unstetig
  • unscharfes 3D-Bild

Für den High-End-Hersteller ist es nach wie vor wichtig, dass Endkunden so wenige Probleme wie möglich mit ihrem TV-Gerät und dessen Einstellungen haben. Der Cursor in der Mitte der Fernbedienung ist anfangs etwas schwierig zu handhaben. Bestätigt man eine Auswahl mit Drücken des Controllers, wird man wieder eine Stufe im Menü nach hinten geworfen. Zusätzlich erlaubt die Fernbedienung Beo 4 von B&O neben dem Ansteuern aller B&O-Endgeräte, diverse Heimsteuerungsaspekte an diese zu koppeln.

Besitzt man beispielsweise den jbmedia Light-Manager Pro, kann die Beo 4 bequem vom Sofa aus verschiedene vorprogrammierte Lichtszenarien im Eigenheim ansteuern oder mit dem Cursor die Helligkeit einzelner Lampen im Haus regulieren. Mit weiteren Zusatzgeräten lassen sich auch Heizung, Rollläden oder das Garagentor fernsteuern.

B&O vs. Loewe: Wer bietet mehr?

Dem B&O BeoPlay V1 fehlen leider, wie schon erwähnt, Smart TV, Aufnahmefunktionen sowie 3D. Dafür schlägt er in Sachen Ton den Loewe um Längen. Bei unserem Test klang der Fernseher warm und angenehm leicht im Bassbereich, die Leistung in den Höhen war ordentlich. Zusätzlich bietet B&O die Möglichkeit, diverse Lautsprecher des Herstellers an das Gerät anzuschließen, um den Sound nochmals zu verbessern.

dynamischer Standfuß von Loewe

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Mit dem dynamischen Standfuß von Loewe lässt sich der Connect ID leicht geneigt im Wohnzimmer aufstellen. Elegant sind die Standbeine dabei in massivem Aluminium gehalten.

Der Loewe Connect ID 40 DR+ verfügt über ähnliche Optionen, und die sind diesmal auch nötig: Er kann in seiner Minimalausstattung klanglich bei Weitem nicht mit dem dänischen Vergleichs-TV mithalten. Sowohl im Bassbereich als auch in den Höhen wirkt er unstet. Vom 2.0-bis zum 7.1-Sound-System bietet Loewe verschiedene Pakete. Ein 5.1 System, bestehend aus je zwei Front- und Rear-Speakern plus Subwoofer, kostet dabei 4.000 Euro extra.

Dagegen sind für den Connect ID alle multimedialen Anwendungen wie auch HbbTV und Smart TV ein Kinderspiel. Auch 3D bietet er dem Zuschauer. Schade ist dabei, dass die Brillen nicht im Kaufpreis enthalten sind und mit 100 Euro zu Buche schlagen. Die Bilder im 3D-Modus sind mit 1,3 Prozent Übersprechen nicht ganz so optimal, wie man es von den Topmodellen der asiatischen Konkurrenz kennt.

B&O vs. Loewe: Preisfrage

Die Preise der edlen Design-TVs sind auf den zweiten Blick erstaunlich moderat, gibt es doch von B&O Geräte, die in der Preisklasse eines Kleinwagens liegen. Und der Connect ID DR+ punktet mit 2.400 Euro, und die 500 GByte-Festplatte ist bei dieser Ausführung bereits enthalten.

Sowohl optisch als auch preislich sprechen die beiden High-End-Hersteller mit ihren aktuellen Modellen eine neue Zielgruppe an, die Wert auf Attribute wie schick, modern, hochwertig und dennoch bezahlbar legt.

B&O BeoPlay V1-40 vs. Loewe Connect ID 40 DR+ im Test: Fazit

Für alle Smart-TV-Freunde ist der Loewe Connect ID genau das Richtige: Er ist nicht nur Fernseher, sondern auch Multimedia-Zentrale.

Wer eher Wert auf den "Kino-Look" legt, ist mit dem V1 von B&O Play gut bedient. In Sachen DVD und Blu-ray besticht er mit tiefem Schwarz und scharfen Bildern. Etwas schade ist es schon, dass er nicht über Smart TV verfügt und sich die Internet-Funktionen auf das reine Streaming-Verfahren beschränken.

Letztendlich bleibt es Geschmackssache, für welchen TV man sich optisch entscheidet. Der krönende Abschluss ist bei beiden ein sich schließender Vorhang im TV-Bild, sobald man die Aus-Taste drückt; auch die Lautstärke wird dann heruntergefahren.

Tabellen mit Messergebnissen und Daten

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